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Brustzentrum Düren

Brustzentrum Düren


Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jährlich erkranken bundesweit etwa 46.000 Frauen an Brustkrebs, für Nordrhein-Westfalen bedeutet das etwa 10.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Nicht wenige Frauen, die an Brustkrebs sterben, sind jünger als 40 Jahre. Bei Frauen zwischen 40 und 50 Jahren ist Brustkrebs die Todesursache Nummer eins.
Mit der Anerkennung als gemeinsames Brustzentrum für die Stadt und den Kreis Düren wird die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Dürener Krankenhäuser durch die Landesregierung bestätigt und für die Zukunft auf gesicherte Beine gestellt. Das Land NRW hat mit diesem Schritt die Weichen für eine spürbare Qualitätsverbesserung in der Behandlung und Versorgung der Patientinnen gestellt.

Das Brustzentrum Düren, so der Name der neu anerkannten Einrichtung, erfüllt diese auf europäischem Standard liegenden Anforderungen bereits seit mehreren Jahren. Die positive Zusammenarbeit und die hohen qualitativen Anforderungen wurden schon im Jahre 2002 zertifiziert und zuletzt in 2004 und 2007 wiederholt bestätigt.

Die wesentlichen Elemente der Zusammenarbeit sind:
- hohe Qualifikation aller an der Behandlung Beteiligten
- größere Orientierung an den Bedürfnissen der Patientinnen, insbesondere durch bessere Information und Beteiligung am Behandlungsprozess
-bessere Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Disziplinen und Institutionen. Besonders durch die wöchentlich stattfindende Fallkonferenz, in der die Fachleute jeden Fall einzeln besprechen und ein individuelles Behandlungskonzept festlegen.
-Therapieverfahren, die sich an einheitlichen Leitlinien orientieren
-besseres Qualitätsmanagement

Dadurch konnte unter anderem der Anteil der brusterhaltenden Operationen in Düren auf drei viertel der Fälle in den vergangenen zehn Jahren erhöht werden.
Das Brustzentrum Düren wird regelmäßig von der Ärztekammer Westfalen-Lippe (Zentralstelle für Zertifizierungen von Brustzentren) überprüft, ob die hohen Qualitätsanforderungen weiterhin erfüllt werden.
Wie bisher erfolgt die Vorstellung der Patientinnen im Brustzentrum Düren über die niedergelassenen Gynäkologinnen und Gynäkologen. Ein regionales Netzwerk wird die Kommunikation zwischen ärztli-chen, psychosozialen und weiteren Spezialisten verbessern. Idealerweise werden die Selbsthilfegruppen in dieses Netzwerk eingebunden.
Geplant sind regelmäßige ausführliche Informationen zur Vorsorge und Behandlungsmöglichkeiten durch das Brustzentrum Düren. Die frühzeitige Erkennung und Anwendung eines abgestimmten The-rapiekonzeptes durch das Brustzentrum Düren kann die Heilungschancen des Brustkrebses deutlich verbessern.
Die Verantwortlichen der beiden Kliniken sehen in der Anerkennung als gemeinsames Brustzentrum die Bestätigung für die gute Zusammenarbeit und für den erzielten hohen Qualitätsstandard, der einen großen Erfolg für die Frauen in dieser Region bedeutet.


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