1.12.2009 Professor Dr. med. Andreas Kopp aus Tübingen wird neuer radiologischer Chefarzt im Krankenhaus Düren
Seit 1. Dezember 2009 ist die Führungsmannschaft im Krankenhaus Düren komplett. Mit Herrn Professor Dr. med. Andreas F. Kopp kommt ein ausgewiesener Experte auf dem gesamten Gebiet der bildgebenden Diagnostik an die Rur (Computertomographie, Magnetresonanz¬tomographie, Ultraschall, konventionelles Röntgen).
Den Ausschlag für die Berufung von Prof. Kopp aus einem sehr hochkarätigen Bewerberfeld gaben seine Spezialkenntnisse, betonte der Aufsichtsratvorsitzende des Krankenhauses, Karl-Albert Eßer. Vor allem im Bereich der minimal-invasiven interventionellen Radiologie und im Bereich der Brusterkrankungen zeichnet er sich besonders aus. Prof. Kopp ergänzt mit seinen speziellen und schonenden Verfahren unser Behandlungsspektrum. Auch im Bereich der internistischen und chirurgischen Tumorbehandlung ist er ein ausgewiesener Experte.
Ausschlaggebend nach Düren zu kommen, waren die Größe des Krankenhauses und die Möglichkeit, in einem leistungsfähigen interdisziplinären Team von Spezialisten zu arbeiten, stellt Prof. Kopp heraus.
Medizin studierte er in Tübingen und San Francisco. „Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes“ ergänzt Karl-Albert Eßer stolz.
Prof. Kopp promovierte zum Thema „Kontrastmittel für die Kernspintomographie der Leber“. Nach einer einjährigen Kernspintomographie-Ausbildung am renommierten New York University Medical Center bei Prof. Weinreb übernahm er für 2 Jahre die Leitung der klinischen Entwicklung Computertomographie eines großen deutschen Medizingeräteherstellers.
2002 habilitierte er mit dem Thema: „Nicht-invasive Darstellung der Herzkranzgefäße“. 2003 wurde er zum Leitenden Oberarzt und 2007 zum Professor berufen.
Prof. Kopp verfasste über 150 Original-Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften, 20 Buchkapitel und hielt nahezu 200 Vorträge auf nationalen und internationalen wissenschaftlichen Kongressen.
Sein Hauptziel in Düren sieht Prof. Kopp in der Unterstützung der Abteilungen des Hauses. Dabei sind ihm moderne radiologische Verfahren, die besonders schonend sind, ein hohes Anliegen. Darüber hinaus will er bestmöglichen Service für Patienten und einweisende Ärzte bieten. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Versorgung von Unfall-, Herz-, Gefäß- und Tumorpatienten will er gemeinsam mit seinen Chefarztkollegen weiter ausbauen. „Das wird die überregionale Bedeutung unseres Krankenhauses weiter stärken“, so der Geschäftsführer des Krankenhauses Uwe Stelling.
Privat hört Herr Prof. Kopp gerne „early music“, geistliche Musik vor 1700. Seine zweite Leidenschaft ist die angloamerikanische Literatur und die Computertechnologie. Körperlich hält er sich mit Laufsport fit.
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