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Bürgermeister Paul Larue überreichte Chefärztin Dr. Heike Matz zur Eröffnung der neuen Frauenklinik-Station ein besonderes Düren-Bild. Aufsichtsratsvorsitzende Liesel Koschorreck und Geschäftsführer Dr. Gereon Blum begrüßten zahlreiche Gäste. Foto: Christoph Lammertz

Die Frauenklinik des Krankenhauses Düren ist nun auf der neuen Station 11 beheimatet.

Gute Laune hatten alle, die zur Eröffnung der neuen Station in die Frauenklinik des Krankenhauses Düren gekommen waren. Das breiteste Lächeln zeigte aber ohne Zweifel Dr. Heike Matz. Seit Anfang des Jahres ist sie die neue Chefärztin der Frauenklinik und nur drei Wochen später durfte sie voller Freude feststellen, gleich „die schönste Station des Hauses“ mit ihrem Team nutzen zu dürfen. Und in der Tat: Die neue Heimat der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Senologie (Brustzentrum) kann es als „normale Station“ in Sachen Komfort beinahe mit der schicken Privatstation „Düren“ des Krankenhauses aufnehmen.

Zur Neueröffnung der Station 11 begrüßten Aufsichtsratsvorsitzende Liesel Koschorreck und Geschäftsführer Dr. Gereon Blum zahlreiche Gäste. Sie blickten zurück auf die Geschichte der Station, auf der bis 2013 die Kinderklinik des Krankenhauses beheimatet war. Aus demographischen Gründen wurde damals die Schließung der Pädiatrie durch das Land NRW veranlasst – es gab nach Ansicht des Landes nicht mehr genug Kinder für zwei Kinderkliniken in der Stadt. An der Roonstraße beschloss man daraufhin, die frei werdenden Kapazitäten in den Ausbau der Geburtshilfe zu investieren. Das Mutter-Kind-Zentrum wurde gegründet, die Wöchnerinnenstation 11c gleich neben der ehemaligen Kinderstation wurde modernisiert und unter anderem mit komfortablen Familienzimmern aufgewertet. Mit Erfolg: Von damals 550 Geburten im Jahr entwickelte sich die Geburtshilfe des Krankenhauses Düren bis auf aktuell fast 800 Geburten weiter.

Die Bewilligung von Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsfonds des Bundes durch die Stadt Düren ermöglichte nun die Erneuerung der ehemaligen Station 11a/b und damit die Zusammenführung der Frauenklinik-Betten auf der 11er-Ebene, die nun als eine Einheit „Station 11“ geführt wird. Für die gynäkologischen und senologischen Patientinnen stellt die neue Station eine wesentliche Verbesserung dar. Sie konnten bisher auf der Station 9a räumlich nicht optimal versorgt werden. Dennoch erhielt die Gynäkologie in Patientenbefragungen der Kassen auch bisher schon regelmäßig sehr gute Noten. Für Chefärztin Dr. Heike Matz, die seit 1991 eine Konstante in der Frauenklinik des Krankenhauses Düren ist und bis Ende 2017 stellvertretende Chefärztin war, liegt der Grund auf der Hand: „Wir arbeiten hier mit einem tollen Team, auf das ich wirklich stolz bin. Räumlicher Komfort ist gut und wichtig, aber ohne Menschen, denen das Wohl der Patienten wirklich am Herzen liegt, ist er nicht viel wert.“