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Rund 35.000 schwerverletzte Patienten müssen in Deutschland jährlich versorgt werden. Um die Qualität der Behandlung flächendeckend zu vereinheitlichen und zu sichern, hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) vor fünf Jahren das Projekt Trauma-Netzwerk gestartet. Die in einem Traumanetzwerk arbeitenden Kliniken gliedern sich in Einrichtungen der Basisversorgung, regionale und überregionale Traumazentren. Im länderübergreifenden Traumanetzwerk „Euregio Aachen" ist das Krankenhaus als regionales Traumazentrum eingestuft worden. Der Klinik an der Roonstraße wurde damit bescheinigt, dass sie über die Fachdisziplinen und die nötigen Intensivbehandlungs- und Operationskapazitäten zur definitiven Versorgung von Schwerverletzten verfügt.

Schwere Verletzungen nach Verkehrs-, Arbeits- oder häuslichen Unfällen sind bei Menschen unter 45 Jahren nach wie vor die häufigste Todesursache. Die Überlebenschancen von Unfallopfern hängen entscheidend von Schnelligkeit und Qualität der medizinischen Versorgung ab. Dass das Krankenhaus Düren bestmögliche Voraussetzungen für die Versorgung schwerverletzter Patienten hat, wurde ihm von der DGU bestätigt. An regionale Traumazentren werden hohe Ansprüche hinsichtlich räumlicher, personeller und apparativer Ausstattung gestellt. Das Dürener Krankenhaus erfüllt sie alle:

 

  • Eine leistungsfähige unfallchirurgische Klinik stellt die 24-stündige Aufnahme und Versorgung von Schwerverletzten jeden Lebensalters - auch höherer Schweregrade - sicher.
  • Weitere Fachdisziplinen wie Gefäßchirurgie, Thorax- und Viszeralchirurgie sind ständig einsatzbereit.
  • Die Versorgung neurochirurgischer Patienten wird durch eine Kooperation mit dem überregionalen Traumazentrum Universitätsklinikum Aachen gewährleistet.
  • Die Klinik nimmt regelmäßig an der fachspezifischen Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Schwerverletztenversorgung teil. Sie ist zum Verletzungsartenverfahren der gesetzlichen Unfallversicherungsträger zugelassen.
  • Zu wissenschaftlichen Zwecken erfolgt die Erfassung und Weiterleitung von Daten an das weltweit einzigartige bundesdeutsche Traumaregister.

 

Die an einem Traumanetzwerk beteiligten Krankenhäuser müssen über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz und eine eigene Blutbank verfügen. An den Schockraum werden besondere Anforderungen gestellt, was Größe und Ausstattung anbelangt. Die medizinische Fachkompetenz in der Versorgung Schwerverletzter muss rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Diese und viele weitere Anforderungen erfüllen im Krankenhaus Düren die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie von Chefarzt Dr. Bertram Barden und die von Dr. Kirsten Oelbracht geleitete Zentrale Notaufnahme. Dr. Uwe Lessing, Oberarzt für den Schwerpunkt Unfallchirurgie und Durchgangsarzt, ist Ärztlicher Leiter des regionalen Traumazentrums des Krankenhauses Düren.

 

Kontakt:

Leitender Arzt für das berufsgenossenschaftliche VA-Verfahren: Dr. med. Uwe Lessing

Leitender Arzt für das berufsgenossenschaftliche VA-Verfahren: Dr. med. Uwe Lessing

Schwerpunkt Unfallchirurgie

  • Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und spezielle Unfallchirurgie
  • Facharzt Unfallchirurgie/Orthopädie
  • D-Arzt der Berufsgenossenschaften

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+49 (2421) 30 1589

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