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Dr. Stephan Elles (2. von rechts), Präsident des Rotary Clubs Düren, und der Polio-Beauftragte der Rotatier, Thomas Basten (2. von links), dankten Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Gereon Blum (l.) für die Unterstützung der Aktion. Orthopädie-Chefarzt Dr. Bertram Barden (r.) unterstützt das Projekt als aktiver Dürener Rotarier ebenfalls. Foto: Julia Cremer

Das ist das Ziel der Rotarier. Ihre Polio-Spendenbox steht jetzt im Krankenhaus Düren.

Als die Rotarier vor 30 Jahren gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation, mit Unicef und der US-Gesundheitsbehörde den weltweiten Kampf gegen die Kinderlähmung aufnahmen, waren noch 125 Länder von der Krankheit betroffen. 2017 wurde das Wildpolio-Virus weltweit nur noch in 21 Fällen registriert. Eine großartige Entwicklung, zu der „Rotary International“ seit 1988 mit einer Gesamtspendensumme von rund 1,2 Milliarden US-Dollar viel beigetragen hat. Doch wenn es gelingen soll, die Kinderlähmung weltweit auszurotten, wird weiterhin viel Geld benötigt. Die Rotary-Clubs der Region Aachen haben zu diesem Zweck eine Polio-Spendensäule auf den Weg durch Krankenhäuser der Region geschickt. Für die kommenden vier Monate macht die Säule Station im Krankenhaus Düren.

Der letzte Schritt zur weltweiten Ausrottung der Kinderlähmung sei besonders schwierig, erläuterte Thomas Basten, Polio-Beauftragter der Rotarier, im Dürener Krankenhaus. Weitere 5,5 Milliarden Dollar würden weltweit benötigt, um die notwendigen Schluckimpfungen finanzieren zu können. So seien 2014 etwa 2,7 Milliarden Impfdosen, die jeweils 50 Cent kosten, für rund 100 Länder bereitgestellt worden. Ziel der Rotarier sei es, zur Fortsetzung groß angelegter Aufklärungs- und Impfaktionen finanzielle und logistische Unterstützung zu organisieren und hierfür um Spenden zu bitten, erklärten Thomas Basten und Dr. Stephan Elles, Präsident des Rotary Clubs Düren.

Wer dieses Anliegen unterstützen möchte, der findet die Polio-Spendenbox in der Eingangshalle des Krankenhauses gleich neben der Informationstheke. Jede Spende wird im Übrigen von der Bill & Melina Gates Foundation verdoppelt.