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Freuen sich über die gute Entwicklung des Darm-krebszentrums (v.l.): Priv.-Doz. Dr. Michael Flaßhove, Dr. Horst Kinkel, Anne Ba-chem, Marie Rau, Dr. Ge-reon Blum, Dr. Serhat Ay-maz, Priv.-Doz. Dr. Her-mann Janßen und Anita Breinig. Foto: Christoph Lammertz

Erfolgreiches Überwachungsaudit im Darmkrebszentrum

Düren. Es war ein Kraftakt für alle Beteiligten – einer, der sich gelohnt hat: Nach intensiver Vorbereitung erhielt das Krankenhaus Düren vor einem Jahr vom TÜV Süd grünes Licht für sein zertifiziertes Darmkrebszentrum. Die Prüfer bescheinigten dem Krankenhaus eine sehr gut abgestimmte Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Fachrichtungen zum Wohl der Patienten. Die Zertifizierung war natürlich Grund zur Freude, nicht aber, die Hände in den Schoß zu legen. Denn einige Hausaufgaben gab der TÜV dem Krankenhaus noch auf. Jetzt war er wieder zu Gast an der Roonstraße, um beim ersten Überwachungsaudit die Entwicklung des Darmkrebszentrums kritisch in Augenschein zu nehmen und zu prüfen, ob die Verbesserungspotenziale genutzt wurden. Am Ende ging der Daumen von Auditorin Marie Rau nach oben. „Es passte alles“, berichtet Anne Bachem, bei der als Qualitätsmanagerin in Sachen Zertifizierungen die Fäden zusammenlaufen.

Zu den Hausaufgaben des Darmkrebszentrums gehörte als größte Herausforderung die Einführung des Expertenstandards Dekubitus (Druck- oder Wundliegegeschwür). Der Rest waren eher kleinere Maßnahmen wie die Aktualisierung des Handbuchs. „Wir können dem erste Re-Audit in zwei Jahren sehr optimistisch entgegenblicken“, freut sich Anne Bachem wie alle anderen Beteiligten über die positive Resonanz der TÜV-Expertin.

Visceralchirurgie, Gastroenterologie, Onkologie, Strahlentherapie, Radiologie und Pathologie bieten im Darmkrebszentrum Leistungen zur Vorbeugung, Früherkennung, Diagnostik und Behandlung von Darmkrebs unter einem Dach an. Herzstück der interdisziplinären Zusammenarbeit ist die Tumorkonferenz, in der die Erkrankung jedes Patienten aus allen medizinischen Blickwinkeln betrachtet und eine gemeinsame Behandlungsstrategie entwickelt wird.