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Die neuen Herzkathermessplätze bieten Chefarzt Dr. Roth und seinem Team hervorragende neue Möglichkeiten. Foto: Christoph Lammertz

Das Krankenhaus Düren investiert kräftig in sein Herzkatheterlabor. Die Räume sind modernisiert, das technische Equipment gehört zu den derzeit besten.

Seit vielen Jahren gehört die Kardiologie des Krankenhauses Düren bei den Herzkatheteruntersuchungen zu den führenden Kliniken der Region. Rund 3000 Patienten kommen jährlich zu Diagnose und Behandlung ins Labor von Chefarzt Dr. Hermann Roth und seinem Team. Jetzt hat das Krankenhaus 3,5 Millionen Euro investiert, um seine Patienten noch besser und noch schonender behandeln zu können. Die Räume des Labors wurden modernisiert und mit zwei neuen Herzkathetersystemen des Modells Philipps Allura Clarity steht dem Behandlungsteam nun eines der derzeit besten Equipments zur Verfügung. Die neuen Geräte liefern hoch aufgelöste Bilder, im Vergleich zu früheren Modellen ist die Belastung mit Röntgenstrahlen auf weniger als die Hälfte reduziert.

„Wir freuen uns sehr über die großartigen neuen Möglichkeiten“, sagt Chefarzt Dr. Roth, der überzeugt ist, dass diese neuen Möglichkeiten die Patientenströme weiter wachsen lassen. Alleine schon deswegen, weil die neuen Geräte deutlich weniger störanfällig sind und es nicht mehr zu Ausfallzeiten kommt. Für einen weiteren Zeitgewinn sorgt die Software hinter den neuen Großgeräten. „Uns stehen nun sämtliche Videos und Untersuchungsergebnisse vorheriger Untersuchungen des Patienten mit einem Knopfdruck zur Verfügung. Auch das erleichtert unsere Arbeit enorm“, sagt Dr. Roth.

Auch von den Investitionen in die Modernisierung des Herzkatheterlabors profitieren die Patienten unmittelbar. Sei es durch die neue Klimatechnik, die das ganze Jahr über für eine angenehme und gleichbleibende Temperatur sorgt. Oder durch das neue Lichtkonzept: Mit LED-Technik sind die Untersuchungsräume in verschiedene wohlig-warme Farben zu tauchen, die auf die Patienten beruhigend wirken. „Wir können das Licht von einem Tablet aus steuern und uns dabei nach den Wünschen der Patienten richten“, erklärt der Chefarzt.

Was ihm und seinem Team jedoch am wichtigsten ist: Bei der Neugestaltung der Räume orientierte sich alles an dem Ziel, optimale Abläufe zu ermöglichen. „Die ganze Mannschaft hat viele Stunden mit den Architekten zusammengesessen, um wirklich jedes Detail zu planen“, berichtet Dr. Roth. „Da haben wir auch schon einmal stundenlang über einen einzigen Schrank und die richtige Anordnung der Schubladen nachgedacht“, pflichtet ihm Helmut Moersdorf von der Ingenieurgesellschaft Syncron mbH bei. Bei einer solchen Baumaßnahme sei es von entscheidender Bedeutung, ganz eng mit denen zusammenzuarbeiten, die in diesen Räumen arbeiten müssen und besser als jeder andere wissen, was sie wo benötigen, betont er. „Es war eine tolle Zusammenarbeit“, bestätigt der Chefarzt. „Wir können nach den ersten Wochen im neuen Labor sagen, dass wir nichts anders machen würden, wenn wir nochmal am Anfang ständen.“ Eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten, war es, den Umbau zu bewältigen, während der Betrieb normal weiterlaufen musste. „Auch das hat im vereinbarten Zeit- und Kostenrahmen hervorragend geklappt“, sagt Dr. Roth.

Die Modernisierung des Herzkatheterlabors ist Teil einer Offensive, mit der das Krankenhaus Düren seinen Anspruch auf höchste Qualität in der medizinischen Versorgung untermauert. „Wir erfüllen in Bezug auf Hygiene, Technik und Abläufe alle Anforderungen, zum Teil sogar mehr als das“, sagt Dr. Roth. Eine Reihe von anspruchsvollen Zertifizierungen, unter anderem des Darmkrebszentrums, sind weitere Maßnahmen dieser Initiative. Wenn künftig bei der Finanzierung von Krankenhäusern die Qualität der medizinischen Leistungen zum Gradmesser wird, wird sich das für die Klinik an der Roonstraße und ihre Patienten sicher bezahlt machen.