headerline

Krankenhaus Düren, Dürener Zeitung und AOK laden zum Patientenforum am Donnerstag, 24. November ein.

Bluthochdruck und Diabetes werden als „stille Killer“ oft unterschätzt – mit fatalen Folgen für viele Betroffene. Wenn sie nicht erkannt und behandelt werden, können sie zu einer großen Gefahr für das Herz und das Gefäßsystem werden. Im schlimmsten Fall drohen Herzinfarkt, Schlaganfall oder plötzlicher Herztod. Wie aber kann der Stress fürs Herz vermieden werden? Antworten liefert das kommende Forum „Medizin hautnah“, zu dem das Krankenhaus Düren, die Dürener Zeitung und die AOK am Donnerstag, 24. November, ab 18 Uhr ins Foyer des Krankenhauses einladen.

Im Mittelpunkt des Abends steht das Thema Vorbeugung. Herzspezialist Dr. Hermann Roth, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie im Krankenhaus Düren, und Christine Wisniewski, Fachärztin in der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie, werden zu den Themen Bluthochdruck und Diabetes referieren. „Etwa 40 bis 50 Prozent der Bevölkerung haben einen zu hohen Blutdruck“, erklärt Dr. Roth. Das Problem: „Nur die Hälfte weiß davon.“ Denn Bluthochdruck fällt häufig erst auf, wenn er Organschäden verursacht. Bei Diabetes ist es ähnlich, denn eine beginnende Zuckerkrankheit verläuft oft nur mit geringfügigen Symptomen wie zum Beispiel starkem Durst und Abgeschlagenheit. Das Tückische ist aber: Weil Diabetes die Schädigung der Herzkranzgefäße fördert, steigt nach Angaben der Deutschen Herzstiftung bei Diabetikern das Herzinfarkt-Risiko gegenüber Nicht-Diabetikern deutlich an – um das Sechsfache bei Frauen und um das Zwei- bis Vierfache bei Männern.

Dr. Hermann Roth und Christine Wisniewski werden beim Forum „Medizin hautnah“ die Ursachen für Bluthochdruck und Diabetes aufzeigen und Hinweise geben, wie die Krankheiten rechtzeitig erkannt und behandelt werden können. Schließlich werden sie darlegen, wie die Patienten selbst mit einer Veränderung des Lebensstils den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können. Dabei spielen mehr Bewegung, eine gesündere Ernährung sowie der Verzicht auf Alkohol und Nikotin eine entscheidende Rolle.

Was aber, wenn es doch einmal zum Äußersten kommt? Wenn eine Person nach einem Herzstillstand das Bewusstsein verliert? Dr. Detlef Srtuck, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes Kreis Düren, wird anschaulich auf das so wichtige Thema Reanimation eingehen und die Angst vor der oftmals für den Patienten überlebenswichtigen Herzdruckmassage nehmen. Struck wird erklären, wie eine Herzmassage korrekt durchgeführt wird und wie man sich bei einem Herzstillstand richtig verhält.

Nach den Vorträgen beantworten die Experten gerne auch noch Fragen aus dem Publikum. Der Eintritt zum Forum „Medizin hautnah“ am Donnerstag, 24. November, ist wie immer frei. Das Parken auf dem Gelände des Krankenhaus ist für Forumsbesucher kostenlos.

Jörg Abels, Dürener Zeitung