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Dr. Hermann Roth (2.v.r.), Chefarzt der Kardiologie im Krankenhaus Düren, gewann mit (von links) Dr. Daniel Dumitrescu, Prof. Dr. Jochen Müller-Ehmsen, Prof. Dr. Rainer Hoffmann und Dr. Michael Schmid renommierte Referenten für das 26. Burgau-Symposium. Foto: Niko Bellgardt

26. Burgau-Symposium der Kardiologie im Krankenhaus Düren

Düren. Mit ganz aktuellen Themen hat die Kardiologie des Krankenhauses Düren wieder zahlreiche Teilnehmer zu ihrem Burgau-Symposium gelockt. Mehr als 70 Mediziner kamen ins Niederauer Schloss, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Kardiologie auszutauschen. Dabei ging es diesmal um neue Diagnose- und Therapieverfahren beim Bluthochdruck, beim Lungenhochdruck und bei Erkrankungen der Herzklappen.

Zum 26. Mal hatte die Kardiologie des Krankenhauses zum Burgau-Symposium eingeladen. „Die Veranstaltung hat Tradition und einen sehr guten Namen", sagt Chefarzt Dr. Hermann Roth, der auf die Resonanz vor allem vor dem Hintergrund hochkarätiger Konkurrenzveranstaltungen der Unikliniken stolz ist. Das renommierte Burgau-Symposium trägt seinen Teil dazu bei, dass sich das Krankenhaus Düren inzwischen zu einem anerkannten Weiterbildungszentrum in der Region entwickelt hat.

Namhafte Referenten hatte Dr. Roth für das 26. Dürener Kardiologie-Symposium gewonnen: Prof. Dr. Rainer Hoffmann und Dr. Michael Schmid von der Uniklinik Aachen, Dr. Daniel Dumitrescu und Prof. Dr. Jochen Müller-Ehmsen von der Uniklinik Köln sowie Dr. Christoph Hammerstingl von der Uniklinik in Bonn. Dabei hat der Dürener Chefarzt darauf geachtet, nur Mediziner mit großer klinischer Erfahrung auf die Referentenliste zu setzen, um den Teilnehmern einen sehr großen Praxisbezug zu bieten.

Aus Sicht der Patienten sind zwei Themen, die auf Schloss Burgau diskutiert wurden, sicherlich von besonderem Interesse. Zum einen wurden neue schonende Verfahren zur Behandlung von geschädigten Herzklappen vorgestellt. Auch dabei gibt es inzwischen sogenannte minimal-invasive Alternativen zur großen OP mit Öffnung des Brustkorbs. Zum anderen tauschten sich die Mediziner über erste Erfahrungen mit einem Verfahren aus, das Patienten mit massivem Bluthochdruck neue Hoffnung geben könnte. Dabei werden mit Hilfe eines Elektro-Katheters Nerven an den Nierenarterien „ausgeschaltet", die über das zentrale Nervensystem den Anstieg des Blutdrucks veranlassen. „Die ersten Erfahrungen mit dieser neuen Therapie-Alternative sind sehr gut", sagt Dr. Roth. „Sollten sich die positiven Ergebnisse weiter bestätigen, werden wir diese Therapieform sicher auch im Krankenhaus Düren anbieten."