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Kardiologie

Weniger Stress fürs Herz durch bewusstes Leben

Freitag, 25 November 2016 13:42

Experten des Krankenhauses Düren geben bei "Medizin hautnah" wertvolle Tipps zum Bluthochdruck und Diabetes. Keine Angst vor der Herzdruckmassage.

70 000 Menschen erleiden jährlich in Deutschland einen Herzstillstand, 10 000 sterben – viermal so viele wie im Straßenverkehr. „Und das nur, weil viele immer noch wegschauen wie im Fall des Essener Rentners, der in einer Bank vor einem Geldautomaten das Bewusstsein verlor und schließlich verstarb, weil ihm niemand half“, betonte Dr. Detlef Struck, der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Düren. „Das ist beschämend.“

Wie einfach jeder helfen kann, demonstrierte Struck am Donnerstagsabend mit seinen Kollegen beim Forum "Medizin hautnah" von DZ, Krankenhaus Düren und AOK. Viele der gut 150 Besucher nutzten die Gelegenheit, selbst einmal an einer Puppe die oft lebensrettende Herzdruckmassage auszuprobieren. „Sie machen nur etwas falsch, wenn Sie nichts machen“, betonte Struck und versicherte, dass es bei der Reanimation keine tödlichen Verletzungen geben könne. „Haben Sie keine Angst, dem Patienten eine Rippe zu brechen. Die wächst wieder zusammen.“

"Medizin hautnah": Stress fürs Herz vermeiden!

Dienstag, 15 November 2016 09:13

Krankenhaus Düren, Dürener Zeitung und AOK laden zum Patientenforum am Donnerstag, 24. November ein.

Bluthochdruck und Diabetes werden als „stille Killer“ oft unterschätzt – mit fatalen Folgen für viele Betroffene. Wenn sie nicht erkannt und behandelt werden, können sie zu einer großen Gefahr für das Herz und das Gefäßsystem werden. Im schlimmsten Fall drohen Herzinfarkt, Schlaganfall oder plötzlicher Herztod. Wie aber kann der Stress fürs Herz vermieden werden? Antworten liefert das kommende Forum „Medizin hautnah“, zu dem das Krankenhaus Düren, die Dürener Zeitung und die AOK am Donnerstag, 24. November, ab 18 Uhr ins Foyer des Krankenhauses einladen.

Herzinfarkt: Jede Minute zählt

Freitag, 20 November 2015 10:53

Patientenforum im Krankenhaus Düren mit Information und Reanimationstraining.

Bundesweit werden im November Informationsveranstaltungen zum Thema „Herz in Gefahr“ angeboten. Auch die Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin des Krankenhauses Düren beteiligte sich wieder an der großen Aufklärungsaktion der Deutschen Herzstiftung. Rund 100 Besucher nutzen die Gelegenheit, sich im Krankenhausfoyer über die Themen Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt zu informieren. Die Kernbotschaft des Abends lautete: „Die meisten Menschen sterben an einem Infarkt, weil niemand handelt. Ohne Wiederbelebungsmaßnahmen sinkt die Überlebungschance um 10 Prozent pro Minute.“

Patientenforum zum Herzinfarkt

Dienstag, 10 November 2015 09:04

Patientenforum mit Reanimationstraining im Krankenhaus Düren.

„Herz in Gefahr“ – unter dieser Überschrift stehen die Herzwochen 2015. Den ganzen November über werden bundesweit Informationsveranstaltungen zum Thema angeboten. Auch das Krankenhaus Düren beteiligt sich an den Herzwochen. Die Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin lädt am Dienstag, 17. November (Beginn: 18 Uhr), zum Patientenform „Herz in Gefahr – Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt“ ins Foyer des Krankenhauses an der Roonstraße ein.

„Großartige neue Möglichkeiten“

Freitag, 19 Juni 2015 12:57

Das Krankenhaus Düren investiert kräftig in sein Herzkatheterlabor. Die Räume sind modernisiert, das technische Equipment gehört zu den derzeit besten.

Seit vielen Jahren gehört die Kardiologie des Krankenhauses Düren bei den Herzkatheteruntersuchungen zu den führenden Kliniken der Region. Rund 3000 Patienten kommen jährlich zu Diagnose und Behandlung ins Labor von Chefarzt Dr. Hermann Roth und seinem Team. Jetzt hat das Krankenhaus 3,5 Millionen Euro investiert, um seine Patienten noch besser und noch schonender behandeln zu können. Die Räume des Labors wurden modernisiert und mit zwei neuen Herzkathetersystemen des Modells Philipps Allura Clarity steht dem Behandlungsteam nun eines der derzeit besten Equipments zur Verfügung. Die neuen Geräte liefern hoch aufgelöste Bilder, im Vergleich zu früheren Modellen ist die Belastung mit Röntgenstrahlen auf weniger als die Hälfte reduziert.

Über 200 Besucher bei "Medizin hautnah"

Freitag, 21 November 2014 14:20

Thema sind Rhythmusstörungen des Herzens. Die Dürener Zeitung schreibt:

Das Herz ist der Motor des Körpers. Es pumpt Blut durch die Adern und versorgt auf diese Weise den gesamten Organismus mit Sauerstoff. Hört das Herz auf zu schlagen, hört der Mensch auf zu leben.

Am Donnerstagabend widmete sich das Forum "Medizin hautnah“ im Dürener Krankenhaus diesem zentralen Organ. Die Veranstaltung von Krankenhaus Düren, Dürener Zeitung und AOK, die über 200 Gäste besuchten, trug die Überschrift „Wenn das Herz aus dem Takt gerät.“ Referenten waren der Chefarzt der Kardiologie im Krankenhaus Düren, Dr. Hermann Roth, der leitende Oberarzt Dr. Ingo Zillessen und Oberarzt Dr. Jens Berger. Hermann Roth berichtete, dass die deutsche Herzstiftung in ihren Herzwochen 2014 das Thema Herzrhythmusstörungen ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt hat. Wie der Chefarzt ausführte, reicht das Spektrum vom völlig ungefährlichen Herzstolpern bis zum plötzlichen Herztod. Dr. Ingo Zillessen ging in seinen Ausführungen detailliert und verständlich auf die Probleme ein, Jens Berger präsentierte dazu passende bewegte Ultraschallbilder, die die komplizierte Thematik veranschaulichten.