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Unsere Hauptaufgaben

  • Logistik
  • Eigenherstellung
  • Analytik
  • Information und Beratung
  • Mitwirkung bei der Aus- und Fortbildung von hauseigenem Personal

 

Zur Eigenherstellung

Die Herstellung von Arzneimitteln in der hauseigenen Apotheke eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zu industriell gefertigten Produkten.

Einige Arzneimittel können nicht käuflich erworben werden. Auch aus anderen Gesichtspunkten heraus ist die Herstellung von Arzneimitteln in der hauseigenen Apotheke eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zu industriell gefertigten Produkten. So werden zum Beispiel in unserer Sterilabteilung jährlich etwa 16.000 Einheiten an Infusionslösungen produziert. Auch nicht sterile Präparate wie Salben, Kapseln und Zäpfchen werden in nennenswerter Menge hergestellt (ca. 3.000 Chargen im Jahr).

 

Der Reinraum-Bereich

 Unter strengsten hygienischen Bedingungen bereiten wir im neuen Reinraum unserer Klinik-Apotheke jährlich über 8.500 individuell dosierte Zytostatika-Rezepturen (Chemotherapien) zu.

Unter strengsten hygienischen Bedingungen bereiten wir im neuen Reinraum unserer Klinik-Apotheke jährlich über 8.500 individuell dosierte Zytostatika-Rezepturen (Chemotherapien) zu. Sie sollen im Rahmen der Chemotherapie Tumorzellen zerstören oder am Wachstum hindern. Für jede Patientin und jeden Patienten werden sie ganz individuell zusammengestellt. Für diese immungeschwächten Patienten wären schon minimalste Keimrückstände in den Medikamenten lebensbedrohlich.

1,2 Millionen Euro wurden in den neuen Reinraum-Bereich investiert. „Wir sind froh und dankbar für den Höchststandard an Hygiene, den der neue Reinraum garantiert“, sagte Aufsichtsratsvorsitzende Liesel Koschorreck bei der Vorstellung des neuen Reinraums im September 2018. „Vor allem unsere schwer erkrankten Patienten profitieren davon.“ Die Aufsichtsratschefin dankte dem Kreis Düren, der 400.000 Euro aus dem Kommunalinvestitionsförderungsfonds zu der anspruchsvollen Baumaßnahme beisteuerte. „Hier kann jeder sehen, dass es wirklich sinnvoll investierte Fördergelder sind“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Bestmögliche Therapie kann nur unter bestmöglichen Bedingungen funktionieren. Die sind hier geschaffen worden“, stellte Spelthahn fest, um sich gleich zu korrigieren: „Unter bestmöglichen Bedingungen und natürlich mit dem bestmöglichen Mitarbeiterteam.“

Für das Apothekenteam des Krankenhauses erläuterte Heinrich Perniok den Gästen die Abläufe im neuen Reinraum-Bereich. Er sprach über Schutzkleidung, Schleusen, lückenlose Produktionsüberwachung und Dokumentation. Für das Architekturbüro Syncron ergänze Tobias Moersdorf technische Details über getrennte Lüftungsstränge, das so genannte „Clean-Corridor-Prinzip und unterschiedliche Luftdruckniveaus, die Kontaminationen verhindern. Moersdorf dankte den beteiligten Behörden, die dazu beigetragen hätten, in der rekordverdächtigen Zeit von einem halben Jahr die Baumaßnahme zu realisieren.