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Besondere Beachtung kommt der Schmerztherapie in den ersten Stunden und Tagen nach dem Eingriff zu; hier kann durch die Anlage von sogenannten rückenmarksnahen „Schmerzkathetern" (Periduralkathetern) eine nahezu vollständige Schmerzfreiheit erzielt werden. Hierdurch wird die frühzeitige Darmtätigkeit angeregt sowie wegen der Möglichkeit des schmerzfreien Durchatmens der Ausbildung von Durchlüftungsstörungen der Lunge vorgebeugt.

Mit der Kombination aus schonender Chirurgie, angepasster Anästhesieführung und postoperativer Schmerztherapie können die Patienten schon am Operationstag kleinere Mengen Flüssigkeit zu sich nehmen sowie schmerzfrei aufstehen und aktiv Atemübungen durchführen. Dieses Behandlungskonzept senkt die Anzahl von Komplikationen im Gegensatz zu herkömmlichen Behandlungsweisen um bis zu 50%.

 

Operationsergebnis

Nach der Operation wird das entfernte Tumorgewebe im Labor feingeweblich untersucht.

Dabei stellt sich heraus, ob der Tumor komplett entfernt wurde (RO-Resektion) und ob in dem entfernten Lymphgewebe Tumorzellen vorhanden sind, was auf bestehende Lymphknotenmetastasen hinweisen würde.

Der Pathologe kann anhand der histologischen Aufarbeitung eine ungefähre Einschätzung der Aggressivität des Tumors (sogenanntes Crading CI bis CA) geben.