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Alle "Klinik Pänz" sind eigenständige Persönlichkeiten, die mit gestalten und mit entscheiden. Die Kita-Mitarbeiter begleiten sie bei ihrer Suche nach der eigenen Identifikation, nach Regeln und Grenzen, nach ihren individuellen Stärken und Schwächen und nach Menschen, denen sie vertrauen können.

Kinder bewerten mit ihren emotionalen Wahrnehmungen alles, was um sie herum und mit ihnen geschieht. Sie verfeinern ihre Gefühle, indem sie mit Erfahrungen angereichert werden, die den Beziehungen zu den Menschen entstammen, mit denen sie verbunden sind. Aus diesem Grund stehen Bindung, Beziehung und Beständigkeit für alle Klinik Pänz im Mittelpunkt des Alltags. Und dies vom 1. Kita-Tag an mit einer Eingewöhnung nach dem „Berliner Modell“.

Die Bezugspersonen in den einzelnen Gruppen schulen ihren Blick für die  Bedürfnisse und Ressourcen jedes einzelnen Kindes, gehen auf sie ein und bieten ihnen Möglichkeiten, diese zu entfalten. Wichtig dabei ist die Sensibilität für das Recht der Kinder, ihre Meinung frei zu äußern und diese Meinung angemessen und entsprechend ihres Alters und ihrer Reife zu berücksichtigen.

Selbstständigkeit ist wichtig, um das eigene Leben mit seinen unterschiedlichen Herausforderungen zu meistern. Wer in der Lage ist, sich auf sich selbst zu verlassen, bekommt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten Probleme zu lösen. Selbstständigkeit gibt uns Selbstvertrauen, Sicherheit und innere Ruhe. Die Klinik Pänz gewinnen diese Kompetenz durch Ausprobieren und  Bestärkung in ihr eigenes Tun. Sie bekommen die Zeit und den Raum eigene Erfahrungen in ihrem Rhythmus zu machen.

Die Kinder sollen in unserer Einrichtung Sicherheit und Eigenverantwortung in vielen Bereichen spüren, denn eine Größe wird sie ihr Leben lang begleiten: das ICH!

Sozialverhalten/Konfliktfähigkeit

Im Zusammensein in einer Gruppe von vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten liegt die Chance ein Kind auch für die Bedürfnisse anderer zu sensibilisieren. Die Kinder bekommen in der Kita Klinik Pänz einen Blick dafür, dass auch die Anderen Bedürfnisse haben und lernen, Kompromisse zu suchen. Ebenso lernen sie die eigenen Bedürfnisse, Werte und Gefühle zu formulieren und mit ihnen einen Platz in der Gruppe zu finden, um gut für sich selbst zu sorgen.

Beim Erlernen die eigenen Gefühle zu äußern und sie als Teil der eigenen Persönlichkeit anzunehmen, werden von den Kita-Mitarbeitern nicht alle Verhaltensweisen akzeptiert:

 „Du bist gut, so wie du bist und dein Gefühl in dieser Situation ist in Ordnung, aber dein jetziges Verhalten akzeptiere ich nicht.“

So lernen die Klinik Pänz immer mehr auch in Konfliktsituationen Lösungen zu finden, die möglichst allen gerecht werden. Die pädagogischen Fachkräfte können in zunehmendem Maße zunächst die Situation beobachten und nur bei Bedarf eingreifen, um zu vermitteln, zu moderieren oder zu unterstützen.

Förderprogramm Erfolgsfaktor Familie  Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  Europäischer Sozialfond für Deutschland  ESF-Seite der Europäischen Kommission