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unter dem Mikroskop ausgeführter operativer Eingriff

Morphin ist das Haupt-Alkaloid des Opiums und zählt damit zu den Opiaten. Es wird in der Medizin als eines der stärksten bekannten natürlichen Schmerzmittel (Analgetikum) eingesetzt. Morphin wurde erstmals 1803 vom deutschen Apotheker Friedrich Wilhelm Adam Sertürner isoliert. Dieser benannte den Stoff nach Morpheus, dem griechischen Gott der Träume. 1846 bekam die Droge den Namen Morphium, der heute nur noch umgangssprachlich gebraucht wird.

kleinste Kalkablagerungen in der Brust In der Mammographie nachgewiesener Mikrokalk ist krebsverdächtig, vor allem wenn er in kleinen, feinkörnigen Nestern vorliegt. Die feingewebliche Abklärung durch gezielte Biopsie ist erforderlich.

Als Mortalität bezeichnet man die Sterblichkeit.

Eine Operation unter größtmöglicher Schonung des Patienten heißt minimal-invasiever Eingriff (oft mit Hilfe der Endoskopie).

Entzündung der Schleimhäute vor allem von Mund, Rachen und Verdauungstrakt nach Chemotherapie oder Bestrahlung werden unter dem Begriff Mukositis zusammengefasst.

Diagnosemethoden, die informationstragende biologische Moleküle zum Gegenstand haben, also z.B. Untersuchung der Erbsubstanz DNA zur Auffindung einer krankmachenden genetischen Veränderung oder Untersuchung auf bestimmte Oberflächenmerkmale von Zelle.

Die Kombination von mehreren, sich ergänzenden Therapieverfahren (z. B. Operation und Chemotherapie) bezeichnet man als multimodale Therapie.

Die Behandlung mit nur einem Medikament nennt man Monotherapie.

an mehreren Erkrankungen leidend

Monozyten sind die größten weißen Blutzellen. Sie können aus der Blutbahn ins Gewebe wandern und heißen dann Makrophage = Freßzelle. Nach ihrer Entstehung im blutbildenden roten Knochenmark gelangen sie über das Blut in verschiedene Organe und wandeln sich dort je nach Gewebe in die entsprechenden Gewebezellen um.

Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, bei der Plasmazellen (auf Antikörperbildung spezialisierte Lymphozyten) krankhaft wuchern. Es bilden sich meist vielzählige (multiple) Knoten im Skelett, vor allem in Wirbelsäule, Rippen, Brustbein und Schädel, selten in Lymphknoten und Milz.

Dabei handelt es sich um eine chronische Entzündung im Verdauungkanal, speziell im Magen-Darm-Bereich.

Mutagen ist ein Stoff, Medikament oder äußerer Einfluß (z.B. Bestrahlung), der erbgutverändernd wirkt, also Mutationen auslöst.

Der Morbus Hodgkin ist ein bösartiger Tumor des Lymphsystems. Die Erkrankung macht sich durch schmerzlose Schwellungen von Lymphknoten bemerkbar, begleitend können Nachtschweiß, Fieber und Gewichtsabnahme auftreten. Im mikroskopischen Gewebebild ist das Hogdkin-Lymphom durch das Vorkommen einer besonderen Zellart (Sternberg-Reed-Zellen) gekennzeichnet, wodurch es sich von den Non-Hodgkin-Lymphomen abgrenzt. Die Behandlung erfolgt mit standardisierten Therapieschemata durch eine Kombination aus Chemotherapie und Bestrahlung. Die Heilungsaussichten sind vor allem bei Kindern gut bis sehr gut. Die Krankheit wurde nach dem englischen Arzt Thomas Hodgkin benannt, der sie 1832 zum ersten Mal beschrieb.

Mutation ist die Veränderung der Abfolge von Bausteinen im Erbmolekül der DNS. Mutationen können zu Änderung oder Verlust der Funktion von Genen führen und damit das Verhalten von Zellen beeinflussen.