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Darunter versteht man eine Gruppe von Erkrankungen des Knochenmarks, bei denen die Blutbildung nicht von gesunden, sondern von genetisch veränderten Ursprungszellen ausgeht. Folge ist eine gestörte Bildung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten), zum Teil auch der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und der Blutplättchen (Thrombozyten). In Erscheinung tritt die Erkrankung in erster Linie durch eine Blutarmut (Anämie), Blutungen und Infektionen mit Fieber. MDS tritt vorwiegend im Alter ab 60 Jahre auf, häufig auch nach einer Strahlen- oder Chemotherapie. Es gibt aber auch Betroffene jüngeren Alters. Die Krankheit führt im Allgemeinen nach 6 bis 30 Monaten zum Tode. Abhilfe kann ähnlich wie bei den verschiedenen Formen von Leukämie praktisch nur eine Knochenmarkstransplantation schaffen.

In der Muskulatur der Gebärmutter können sich gutartige Knoten bilden. Diese sogenannten Myome können entweder in das Innere der Gebärmutter hinein- oder in den Bauchraum wachsen. Myome treten entweder einzeln auf oder zu mehreren. Im letzten Fall spricht der Mediziner von einem Uterus myomatosus. Die Ursachen für die Entstehung der gutartigen Muskelgeschwülste sind nicht bekannt. Allerdings weiß man, dass die weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene) ihr Wachstum stark beeinflussen.

Myeloisch bedeutet, das Knochenmark betreffend. Im engeren Sinne die Bildung von bestimmten weißen Blutzellen, den Granulozyten, im Knochenmark.

Myosarkome sind bösartige Tumore aus entartetem Muskelgewebe.