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Ein Naevus (oder Nävus) ist ein Muttermal oder auch Leberflecken. Diese Hautveränderungen beruhen häufig auf Entwicklungsstörungen im embryonalen Stadium. Fast jeder Mensch hat eine oder mehrere dieser Wucherungen. Sie erscheinen je nach Entstehungsweise als dunkelbraune oder fast schwarze Flecken auf der Haut, sind flach oder erhoben. Gelegentlich wachsen dunkle Haare auf einem solchen Fleck. Leberflecken verändern sich in charakteristischer Weise durch die Zeit und können größer und kleiner werden und sogar verschwinden. Muttermale/Leberflecken selber sind völlig harmlos, es besteht jedoch die Gefahr der Verwechselung mit dem schwarzen Hautkrebs (Malignes Melanom), der in frühen Stadien ähnlich aussieht. Deshalb sollten verdächtige Leberflecken regelmäßig durch einen Hautarzt kontrolliert werden.

Eine Neoblase ist eine Ersatzblase, die aus einem Dünndarmabschnitt in Form eines Beutels gebildet wird, in dem nach der operativen Entfernung der Harnblase der Urin gesammelt wird.

Naturheilverfahren können bei einer Krebstherapie ergänzend, keinesfalls jedoch anstelle der schulmedizinischen Behandlungsmethode, eingesetzt werden. Neben allgemein stärkenden Kuranwendungen (z.B. Reizbehandlungen mit Wasser, Kälte, Luft, Diäten) werden bestimmte Pflanzen (Mistel) oder Organpräparaten (Thymus) das Immunsystem fördernde Wirkungen nachgesagt. Alle Naturheilverfahren sollten mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Über ihre Wirksamkeit gibt es keine abgesichterte Erkenntnisse.

Gewebeneubildung

Übelkeit und Brechreiz werden als Nausea bezeichnet.

neu entstandene abnorme Zellwucherung, Neubildung, häufig bösartig

Nebenwirkungen sind im Allgemeinen unerwünschte Begleiteffekte einer Therapie.

Alle Bezeichnungen mit der Vorsilbe nephro beziehen sich auf die Niere.

Die operative Entfernung der Halsweichteile und der Halslymphknoten bei bösartigem Tumor im Hals-Kopf-Bereich nennt man Neck-Dessection.

Neurasthenie ist eine Nervenschwäche oder ein nervöses Erschöpfungssyndrom mit Symptomen wie Köpfschmerzen, Schwitzen, Schlafstörungen, Schwindel, Durchfall oder Verstopfung. (nicht zu verwechseln mit Fatigue während und/oder nach Krebserkrankungen)

engl.: "no evidence of disease" - keine Krankheit nachweisbar

bösartiger Tumor des Nervensystems, der aus unreifen Nervenzellen besteht

Absterben von Gewebe, z.B. im Innern eines schnell wachsenden Tumors

Die Neurochirurgie ist ein Teilgebiet der Chirurgie, das die operative Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems umfasst.

Der Begriff neoadjuvante Therapie bezeichnet eine Therapie, die vor der geplanten operativen Sanierung einer Tumorerkrankung verabreicht wird. Eine neoadjuvante Therapie kann aus einer Chemotherapie, Tumorbestrahlung Radiatio) oder Hormontherapie bestehen. Das Ziel der neoadjuvanten Therapie ist es, eine Verkleinerung des Tumors für die Operation zu erreichen um ihn erst operabel zu machen oder auf verstümmelnde Eingriffe verzichten zu können. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom " Downstaging" einer Tumorerkrankung.

Medikament, das bei psychiatrischen Erkrankungen vor allem zur Behandlung von Psychosen eingesetzt wird. In der Schmerztherapie können sie eine Opioidtherapie sinnvoll durch ihre antiemetische (gegen Übelkeit und Erbrechen), anxiolytische (Angst lösende) und sedierende (Müdigkeit fördernde) Wirkung ergänzen. Sie tragen damit zur besseren Schmerzverarbeitung bei.