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Obstipation ist die akute oder chronische Verstopfung des Darmes. Ursachen sind krankhafte Veränderungen des Darmes, Fehlernährung, mangelnde Flüssigkeitszufuhr, Stoffwechselstörungen oder Störungen des Elektrolythaushaltes (häufig Kaliummangel). Auch nach Bauchoperationen kann es in Folge von Verwachsungen oder fehlender Peristaltik zu einem Passagehindernis des Stuhlgangs kommen.

Die medizinische Bezeichnung für Speiseröhrenkrebs lautet Ösophaguskarzinom. Am häufigsten sind Männer über 55 Jahre betroffen. Die Aussicht auf vollständige Heilung von Speiseröhrenkrebs ist gewöhnlich klein, aber sie wird um so besser, je früher der Krebs erkannt wird. Der genaue Grund für Speiseröhrenkrebs ist unbekannt. Er kommt häufiger im fernen Osten als in Europa vor, was wahrscheinlich an den Eßgewohnheiten liegt. Fettreiche Nahrung erhöht das Risiko Speiseröhrenkrebs zu bekommen ebenso wie protein- und kalorienarme Kost. Auch Alkoholkonsum und Rauchen sind als Risikofaktoren für diese Art von Krebs gesichert. Hinzu kommen Faktoren, die Speiseröhrenkrebs wahrscheinlicher machen, wie Sodbrennen, ausgelöst durch einen zu niedrigen Muskeltonus des unteren Speiseröhrenverschlusses.

Verschluss eines Hohlorgans oder Ganges z.B. durch Tumorwachstum in der Wand

Onkologischer Schwerpunkt, Zusammenschluss auf Krebs spezialisierter Kliniken einer Region

Ein Ödem ist eine Ansammlung von Körperflüssigkeit in den Zellzwischenräumen. Ödeme sind meist Folge einer vorangegangenen Erkrankung, z. B. einer Herz- oder Niereninsuffizienz. Die dabei auftretende Störung des Blutkreislaufes führt zu einem Rückstau im Gefäßsystem und zu einem Anstieg des Druckes, wodurch Flüssigkeit ins Gewebe austritt. Häufig treten Ödeme auch als Begleiterscheinung von Beinvenen-Thrombosen auf, die den Rückfluss des Blutes zum Herzen behindern. Die dabei auftretenden Schwellungen werden zumeist mit Kompressionsstrümpfen therapiert.

Knochenauflösende Metastasen bezeichnet man als osteolytisch.

Gene, die an der Krebsentstehung beteiligt sind, nennt man Onkogene. Krebs fördernd wirken sie nur, wenn sie bestimmte Defekte aufweisen. Intakte Onkogene (die sogenannte Proto-Onkogene) haben wichtige Regulationsfunktionen im Teilungszyklus der Zellen.

Knochenbildende Metastase bezeichnet man als osteoplastisch.

Lehre von den Krebserkrankungen

Die Osteoporose ist ein übermäßiger Abbau der Knochensubstanz, der das ganze Skelett betrifft. Die Krankheit ist daher auch als Knochenschwund bekannt. Typische Merkmale der Osteoporose sind eine Abnahme der Knochenmasse und Verschlechterung der Knochenarchitektur sowie als deren Folge eine Abnahme der Knochenstabilität. Dies führt zu einer erhöhten Gefahr von Knochenbrüchen. Man geht davon aus, dass in Deutschland etwa 30 Prozent aller Frauen nach dem Klimakterium (hormonellen Umstellung vor und nach der Menopause. Diese Zeit wird auch die Wechseljahre genannt) an Osteoporose erkranken. Für Männer ist ab dem 70. Lebensjahr die Altersosteoporose ein ebenso häufiges Krankheitsbild. Knochenbrüche bei Osteoporose finden sich insbesondere an den Wirbelkörpern der Wirbelsäule, am Oberschenkelhals und am Handgelenk.

Krebserkrankungen betreffend

Das Osteosarkom (auch osteogenes Sarkom) ist der häufigste bösartige Knochentumor und zeichnet sich durch aggressives Wachstum mit schweren Knochen- und Gelenksschäden sowie früher Lungen-Metastasierung aus. 50 Prozent der befallenen Gewebestellen befinden sich in direkter Nähe zum Kniegelenk, doch auch im Oberarm oder in Gesichtknochen können Osteosarkome vorkommen. Männliche Patienten im Kindes- und jungen Erwachsenenalter sind häufiger betroffen.

Die chirurgische Entfernung der Hoden heißt Orchiektomie oder auch Kastration.

Ein Osteosarkom ist ein bösartiger Krebstumor, der seinen Ursprung in den Knochen hat. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden oft an dieser Form von Knochenkrebs.

Ösophagus ist die medizinische Bezeichnung für die Speiseröhre.

Östrogene sind die wichtigste Gruppe der weiblichen Geschlechtshormone und werden in den Eierstöcken gebildet. Ihre Konzentration schwankt mit dem Monatszyklus. Östrogene sind unentbehrlich für die normale Geschlechtsentwicklung.