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Zellstrukturen, die auf Östrogene reagieren à Hormonrezeptoren

Das Ovarialkarzinom oder Eierstockkrebs ist eine bösartige Erkrankung der Eierstöcke. Die Erkrankung tritt insbesondere familiär gehäuft auf und weist somit auf eine genetische Grundlage hin. Kinderlose und Spätgebärende haben gegenüber der Normalbevölkerung ein 2,5-fach erhöhtes Risiko daran zu erkranken. Orale Kontrazeptiva (Verhütungsmittel wie die Pille) und häufige Schwangerschaften sind hingegen schützende Faktoren, da hierdurch die Eierstöcke ruhig gestellt werden. Der Tumor wird in der Regel in Abhängigkeit von Stadium und Ausbreitung operativ entfernt, in höheren Stadien erfolgt zusätzlich eine adjuvante Chemotherapie. Die Ansprechrate auf hormonelle Therapien ist gering, eine Strahlentherapie wirkungslos. Bei postmenopausalen Frauen erfolgt der operative Eingriff als Ovarektomie. Bei noch nicht abgeschlossener Familienplanung versucht man in niedrigeren Stadien möglichst Organ erhaltend zu operieren.

Die Entfernung der Eierstöcke (Ovarien) kann im Rahmen einer Hormontherapie sinnvoll sein, um den Östrogenspiegel zu senken.

Die Ovarien sind die Eierstöcke.