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Medizinische Maßnahmen, die bei fortgeschrittener Krebserkrankung nicht die Heilung, sondern Lebensverlängerung bei hoher Lebensqualität zum Ziel haben, indem sie das Tumorwachstum bremsen und Schmerzen lindern.

Viren, die an Haut oder Schleimhäuten warzenartige Veränderungen (Papillome) hervorrufen bezeichnet man als Papillomviren. Einige Arten von Papillomviren können zur Entstehung von Krebserkrankungen z.B. des Gebärmutterhalses beitragen.

symptomatische Behandlung von Schwerstkranken, wenn keine kurative Behandlung (Behandlung mit heilender Absicht) mehr möglich ist.

allgemeine Krankheitssymptome im Rahmen einer Krebserkrankung, die nicht unmittelbar vom Tumor, sondern durch Substanzen hervorgerufen werden, die er absondert

Unter Palpation versteht man eine Tastuntersuchung.

Pathogen oder pathologisch bedeutet krankmachend/krankhaft.

Pankreas ist der medizinische Fachbegriff für die Bauchspeicheldrüse. Sie produziert verschiedene Enzyme wie Insulin und Glukagon, die zur Verdauung notwendig sind.

Ein Pathologe ist ein speziell ausgebildeter Arzt, der krankhafte Veränderungen von Körpergeweben und Zellen genau beurteilen kann. Die Pathologie ist die Lehre von den krankhaften Veränderungen im menschlichen Organismus.

Das Pankreaskarzinom ist eine bösartige Erkrankung (Krebs) der Bauchspeicheldrüse. Es zählt zu den selteneren Krebserkrankungen. Aufgrund unspezifischer oder fehlender Symptome wird der Tumor allerdings häufig erst in einem sehr fortgeschrittenen Stadium entdeckt, häufig bestehen bei der Diagnosestellung bereits Metastasen. Erschwert wird die Früherkennung zudem wegen der ungünstigen Lage der Bauchspeicheldrüse für bilderkennende Verfahren. Auf Grund seiner schweren Erkennbarkeit im Frühstadium und seiner Resistenz gegenüber Tumormedikamenten und Bestrahlung zählt das Pankreaskarzinom zu einer der bösartigsten Krebserkrankungen (fünfthäufigste Krebstodesursache in Deutschland). Die einzige heilende Therapiemöglichkeit ist die Operation, die jedoch nur bei kleinen Tumoren ohne Hinweis auf Metastasen Erfolg verspricht.

Durch dessen Erstellung kann der Patient von seinem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch machen und dem ärztlichen Behandlungsauftrag bei Aussichtslosigkeit einer Heilung Grenzen setzen. Das Patiententestament wurde von verschiedenen Organisationen (z.B. Deutscher Juristinnenbund, Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand) mit unterschiedlichen Schwerpunkten erarbeitet und herausgegeben. Ein Patiententestament kann auch durch eine Vorsorgevollmacht erweitert werden, d.h. eine Person des Vertrauens wird damit beauftragt, dafür zu sorgen, daß die in dem Patiententestament niedergelegten Wünsche des Patienten im Falle seiner Geschäftsunfähigkeit eingehalten werden.

Die operative Entfernung der Bauchspeicheldrüse nennt man Pankreatektomie.

Die Stammzelltransplantation stellt eine alternative und zunehmend verbreitete Form der Knochenmarktransplantation dar und dient dem Austausch des blutbildenden Systems bei schweren Erkrankungen wie z.B. Leukämien oder aplastischen Anämien. Die Stammzellen werden aus dem peripheren Blut des Spenders gewonnen (Stammzellapherese) und dem Patienten nach entsprechender Aufbereitung intravenös verabreicht. Im Vorfeld wird beim Spender durch einen hormonähnlichen Stoff (G-CSF) die Produktion und die Anreicherung von Stammzellen im peripheren Blut angeregt. Beim Patienten erfolgen vorab eine Bestrahlung und Chemotherapie zur Unterdrückung des Immunsystems und zur Zerstörung kranker Zellen. Die wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Verlauf der Transplantation sind die Übereinstimmung verschiedener Gewebemerkmale zwischen Spender und Empfänger zur Vermeidung zu starker Abwehrreaktionen und der Schutz des Patienten vor Infektionen.

Dieser Test, benannt nach dem Anatomen Papanicolaou, beinhaltet spezielle Untersuchung von Abstrichen des Gebärmutterhalses und -mundes zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom).

Die Perfusion, auch Organperfusion, ist die Durchströmung eines Hohlorgans oder der Blutgefäße mit einer Flüssigkeit oder Körperflüssigkeit. Der Begriff wird vorrangig in Verbindung mit Nahrung, der Reinigung von Gewebe und dem Blutkreislauf genutzt. Eine Perfusion kann künstlich hervorgerufen werden.

Diese Wucherung in den Milchgängen des Brustgewebes sind gutartiger Natur.

Tumorzellbefall des Bauchfells, häufig mit krankhafter Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle (Aszites), nennt man Probeexision.