headerline

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T

U | V | W | X | Y | Z

Im Bauchfell eingesiedelte Schleimhaut, die alle Bauchorgane umschließt und die Bauchhöhle auskleidet, wird als Peritoneum bezeichnet.

Wiederherstellungschirurgie; Wiederaufbau (Rekonstruktion) oder chirurgischer Ersatz von Körperteilen oder Organen aus funktionellen oder kosmetischen Gründen

Perkutan bedeutet: durch die Haut hindurch.

Der Stachelzellkrebs ist der zweithäufigste bösartige Hauttumor in Mitteleuropa. Er entsteht aus Vorstufen die sich bei lebenslanger Sonnenlichtexposition ausbilden und kann über die Lymphbahnen metastasieren. Er bevorzugt die so genannten „Sonnenterassen" des Körpers, wie z.B. die Lippe. Zusätzlich kann seine Entstehung auch durch den langjährigen Kontakt mit Teer (Zigaretten) begünstigt werden.

PEG heißt wörtlich etwa: durch die Haut per Endoskopie angebrachte Magenöffnung. Eine PEG-Sonde ist ein elastischer Kunststoffschlauch, der durch die Bauchdecke in den Magen eingeführt wird. Sie dient der künstlichen Ernährung von Patienten, die nicht mehr selbst schlucken oder aus anderen Gründen keine Nahrung auf herkömmlichem Wege aufnehmen können. Eine PEG-Sonde wird im Rahmen einer Gastroskopie (Magenspiegelung) gelegt. Die PEG-Sonde ermöglicht eine künstliche Ernährung mit Sondennahrung.

Die Pleura, deutsch Brustfell, ist eine dünne Haut, die zum einen die Lungen überzieht (dieses Blatt ist das Lungenfell, fachsprachlich Pleura visceralis oder Pleura pulmonalis) und zum anderen die Brusthöhle von innen auskleidet (das Brustfell im engeren Sinne oder präziser Pleura parietalis)

PHarynx ist der medizinische Fachbegriff für den Rachen.

Pleuraerguß bezeichnet die krankhafte Flüssigkeitsansammlung im Spalt zwischen Lunge und Brustwand, die zu Atemstörungen führen kann, häufig in Folge eines Tumorbefalls der Pleura.

Als Pharynxkarzinom bezeichnet man Krebs im Rachenbereich.

Bösartige Erkrankungen des Brustfells nennt man Pleuramesotheliom.

Behandlung mit Medikamenten pflanzlicher Herkunft

Der medizinische bereich, der sich mit Lungenheilkunde befasst heißt Pneumologie.

Ein Placebo ist ein medizinisches Präparat, das keinen Wirkstoff enthält und per Definition auch nicht durch einen Wirkstoff wirken kann. Auch Placebooperationen und Placeboakupunkturnadeln sind bekannt. Placebos werden hauptsächlich in der Forschung eingesetzt. Durch placebokontrollierte, doppelblinde Studien kann man die Wirksamkeit eines Medikaments genau untersuchen. Ein Teil der Probanden (Testpersonen) erhält das zu testende Medikament, während die Kontrollgruppe ein optisch identisches Placebo erhält. „Doppelblind“ sind die Studien, da weder Arzt noch Patient wissen, wer was erhält. Das schützt vor ungewollten Beeinflussungen. Die Wirksamkeit eines neuen Wirkstoffes muß signifikant über der Wirksamkeit eines Placebos liegen, damit seine medizinische Wirksamkeit gegeben ist.

Als Poly bezeichnet man gutartige Gewebswucherung der Schleimhaut, die als (häufig gestielte) Vorwölbung in Erscheinung tritt (zum Beispiel Dickdarmpolypen). Bestimmte Arten von Polypen können zu bösartigen Tumoren entarten.

Als Plasma bezeichnet man den flüssigen Bestandteil des Bluts, der nach Entfernung der weißen und roten Blutkörperchen übrig bleibt.

Mehrfache, meist gutartige Geschwülste der Dickdarm- und Enddarmschleimhaut, die entarten können, heißen Polyposis coli. Die Anlage für eine Erkrankung mit sehr vielen Polypen ist vererblich.