Informationen für interessierte Ärzte zu Stellenplan und Arbeitsorganisation:

Die Abteilung für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie verfügt derzeit über 29 ärztliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Teil als Teilzeitkräfte in flexiblen Arbeitszeitmodellen eingesetzt sind. Der weitaus überwiegende Anteil unserer Mitarbeiter/innen hat Facharztstatus und ist seit Jahren bei uns tätig.

Im Zentral-OP-Trakt werden täglich bis zu 9 Operationssäle betreut, die aus Gründen der Patientensicherheit mit identischen und minimal-Flow-fähigen Leon-plusneo-Geräten (Fa. Heinen + Löwenstein) ausgerüstet wurden. In vier dezentralen Eingriffsräumen mit identischer Narkosegeräteausstattung werden darüber hinaus täglich Narkosen durchgeführt. Der Kreißsaal befindet sich direkt neben dem Zentral-OP. Für Notsectios wird ein gesonderter Saal bereit gehalten. Die OP-Planung wird von einem Computerprogramm unterstützt, das Zugriff auf wichtige Daten wie z. B. Eingriffsart, -teams und die elektronische Patientenakte u. a. mit Diagnosen, Dokumenten, Laborwerten und Röntgenbildern ermöglicht. Jeder Narkosearbeitsplatz ist mit einem Computerterminal für den schnellen Zugriff auf notwendige Informationen (u. a. auch Internet) ausgerüstet.

Die operative Intensivstation wird im 12-Stunden-Schichtmodell rund um die Uhr von einem Arzt und tagsüber zusätzlich von einem Oberarzt besetzt. Ein intensivmedizinisch erfahrener Oberarzt ist jederzeit erreichbar. Die Überwachung erfolgt mit Dräger-Patientenmonitoren. Die Beatmung unserer Patienten erfolgt mit Dräger-Geräten (Evita-Serie). Eine notwendige Nierenersatztherapie erfolgt mit demGENIUS-System. PICCO- und Pulsioflex-Geräte der neuesten Generation (Fa. Pulsion) gewährleisten das notwendige hämodynamische Monitoring. Sechs Intensivbronchoskope und zwei Intubationsbronchoskope unterstützen das notwendige Atemwegsmanagement im OP und auf der ITS und sind zum Teaching über eine Videokamera mit dem tragbaren Monitoringsystem verbunden. Auf der Intensivstation ist ein Besprechungs- und Fortbildungsraum eingerichtet worden, der dem Kommunikationsbedarf einer sich dynamisch entwickelnden Abteilung Rechnung trägt.

  • Eine Kollegin/ein Kollege ist im Bereitschaftsdienst für den Anästhesie-Betrieb und für den Akutschmerzdienst (Schmerzkathetervisite) zuständig und wird dabei von einem Spätdienst-Kollegen unterstützt.
  • Auch das Notarzt-Einsatz-Fahrzeug wird tagsüber sowie im Bereitschaftsdienst überwiegend von Ärzten der Anästhesie-Abteilung besetzt.
  • Im Rufdienst steht rund um die Uhr ein Anästhesie-Oberarzt bei Bedarf zur Unterstützung im OP oder auf der Intensivstation zur Verfügung.

Die Einhaltung der Regelungen des Arbeitszeitgesetzes wir zum Wohle unserer Mitarbeiter und Patienten durch ein elektronisches Arbeitszeiterfassungssystem unterstützt, das den Einsatz übermüdeter Mitarbeiter unterbindet.