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Am 05. und 06. Juli 2019 fand das zehnte Simulationstraining zur Erstversorgung und Reanimation Neugeborener im Simulationszentrum des Krankenhaus Düren statt.
Der 1,5tägige Kurs weckt regelmäßig das Interesse von Hebammen, Pflegekräften und Ärzten verschiedener Fachdisziplinen und unterschiedlichem Ausbildungstands und wird zweimal jährlich angeboten. Dieses Jahr wurde er von 13 Teilnehmern besucht. Die kleine Teilnehmeranzahl sorgt für ein intensives Training in einem geschützten Rahmen.
Dr. Ulrike Glöckner, Fachärztin für Anästhesie, Dr. Andreas Wentz, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, und Prof. Stefan Schröder, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, führten zusammen durch die Veranstaltung. Sie wurden von Sandra Ohlerth, Weiterbildungsassistentin in der Anästhesie, und Anja Sommer, Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin, unterstützt.
Am ersten Tag stellte Dr. Andreas Wentz die physiologischen und pathophysiologischen Besonderheiten für die spezielle Situation des Neugeborenen dar. Ebenso erläuterte er den Teilnehmern die Grundsätze der Versorgung und Reanimation des Neugeborenen basierend auf den Leitlinien zur Reanimation von 2015 des European Resuscitation Councils in einem kurzweiligen Fachvortrag.
Bevor das eigentliche Simulationstraining am zweiten Tag startete, wurde in einer kurzen Vortragsreihe das Konzept des Crew Ressource Managements (CRM), einem Schulungskonzept für die Verbesserung der Teamperformance, dargestellt.
Im Anschluss daran konnten praktische Fertigkeiten wie beispielsweise Maskenbeatmung, intraossäre Zugänge, das Legen von Nabelvenenkathetern sowie die kardiopulmonale Neugeborenenreanimation in Kleingruppen intensiv geübt werden. Nun ging es für den Kurs endlich in die realitätsnahen Szenarien an einer Versorgungseinheit „Lifetherm 2003“, die das Simulationszentrum Düren von der Firma Heinen und Löwenstein als Spende erhalten hat, mit authentischem Neugeborerenmannequin und Monitoring über.
Hier schlossen sich die Teilnehmer erneut in Kleingruppen zusammen und stellten sich als Team kritischen Situationen und Notfällen, die im Arbeitsalltag genauso oder ähnlich auftreten können. Durch die realitätsnahe Umgebung hatten es die Teilnehmer besonders leicht, sich auf die Szenarien einzulassen. Viele schienen dabei sogar zu vergessen, dass es sich um nur um ein Training handelt.
Durch Videoaufnahmen der Szenarien bestand die Möglichkeit einzelne Punkte aufzugreifen und in einer ruhigen, sicheren Umgebung mit Abstand zur Simulation nachzubesprechen und zu reflektieren. Im Anschluss an das jeweilige Debriefing wurden die Aufnahmen selbstverständlich direkt vernichtet.
Die Simulationsfortbildung bot den Teilnehmern die Möglichkeit mit Freude Handlungssicherheit in Stresssituationen zu stärken, sowie für typische Fehler sensibilisiert zu werden. Das Kurskonzept zielt nicht alleine auf das Vertiefen der notwendigen technischen Fertigkeiten ab, sondern in besonderem Maße auf das der nicht-technischen Fähigkeiten wie Situationswahrnehmung, Entscheidungsfindung, Aufgabemenmanagement, Teamwork und Kommunikation. So können Zwischenfälle oder sogar Patientenschädigungen minimiert werden (Text Sandra Ohlerth).
Alle Interessierten sind zum nächsten Simulationstraining zur Erstversorgung und Reanimation Neugeborener am 22. und 23. November 2019 herzlich eingeladen.

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Viele Menschen kennen die Sepsis als Erkrankung nicht oder unterschätzen die Gefahr der „Blutvergiftung“. Wird sie nicht früh erkannt und sofort behandelt, kann sie tödlich sein. „In Deutschland ist das Sterberisiko von Patienten mit einer schweren Sepsis höher als in anderen Industrienationen“, erläuterte Dr. Jan Karl Schütte, Sektionsleiter der operativen Intensivstation im Krankenhaus Düren. Er forderte von der Politik einen nationalen Aktionsplan, wie bereits in Australien, England und den Vereinigten Staaten umgesetzt.

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Montag, 01 Juli 2019 12:20

„Eine wunderbare Starthilfe“

Große Freude im Bildungszentrum des Krankenhauses Düren: Winfried H. Zientz, Präsident des Lions Clubs Kreuzau-Rureifel, überreichte dort jetzt einen Scheck über 1000 Euro zur Unterstützung der Digitalisierung in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung. Die Spende steht im Zusammenhang mit dem Digitalisierungsforum, das der Lions Club und das Krankenhaus Düren im April dieses Jahres im Kongresszentrum des Krankenhauses veranstaltet hatten. Sechs Experten ihres Fachs hatten bei diesem zukunftsweisenden Forum Projekte und Entwicklungen der „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ vorgestellt. Im Fokus stand dabei unter anderem die digitale Vernetzung von Kliniken und niedergelassenen Ärzten miteinander und mit den Patienten.

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Dienstag, 30 April 2019 15:49

Krankenhaus Düren genießt hohes Ansehen

Das Krankenhaus Düren genießt in der Öffentlichkeit ein hohes Ansehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Magazine Focus und Focus Money. Im Rahmen ihres „Deutschlandtests“ haben sie dem Krankenhaus Düren das Siegel „Höchste Reputation – Prädikat Herausragend“ verliehen.

In Kooperation mit dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung haben Focus und Focus Money ausgewertet, wie über Unternehmen in den digitalen Medien (Internetseiten, Social-Media-Kanäle, Foren, Blogs etc.) berichtet wird und wie sie bewertet werden. 17,6 Millionen Nennungen zu den größten 5.000 Unternehmen Deutschlands, darunter über 400 Krankenhäuser, fanden Eingang in die Studie. Von den bewerteten Kliniken erhielten 62 das Siegel „Höchste Reputation“. Die Liste aller ausgezeichneten Unternehmen ist in der aktuellen Ausgabe des Focus veröffentlicht.

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Viele Aufschläge, aber noch kein Durchbruch – so brachte Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Gereon Blum den Stand der Digitalisierung im Gesundheitswesen auf den Punkt. Der Lions Club Kreuzau-Rureifel hatte in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Düren zu einem zukunftsweisenden Forum eingeladen. Sechs Experten ihres Fachs stellten Projekte und Entwicklungen der „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ vor. Mehr als 70 Zuhörer hatten sich für die Veranstaltung im Kongresszentrum angemeldet und wurden von Lions-Präsident Winfried H. Zientz und Dr. Gereon Blum begrüßt. Der Spendenerlös des Forums wird zu gleichen Teilen für das Ausbildungsengagement des Krankenhauses Düren und das Lions Projekt „Klasse 2000“ verwendet.

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Bessere Vorbereitung auf extreme Situationen wird für Notärzte und Rettungshilfepersonal immer wichtiger. Vieles fehlt in der Facharztausbildung oder kommt in der Praxis für Rettungsdienst- und Fachpflegepersonal nur selten vor. Grund genug für die Organisatoren vom Dürener Anästhesie Symposium (DAS), sich diesen extremen Themen bei einer Fortbildung zu widmen. „Wir brauchen einsatzbereite Kollegen und Kolleginnen, die auch mit ungewöhnlichen und Risikosituationen kompetent umgehen können“, erläutert Initiator Prof. Dr. Stefan Schröder, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des Krankenhauses Düren. Dr. Sigurd Kohlen, Oberarzt der Abteilung, Desirée Wilms und der Ärztliche Leiter Rettungsdienst des Kreises Düren, Dr. Detlef Struck, konnten diesmal über 90 ärztliche Kollegen und Rettungsdienstmitarbeiter aus ganz NRW zum „DAS extreme“  an den Rurbergsee locken. Spezialisten aus der Praxis informierten über Gifttierbisse, Stromunfallopfer, Verstrahlungsunfälle und Erstversorgung bei Verbrennungen.

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Mittwoch, 10 April 2019 10:50

Bei einer Sepsis zählt jede Stunde

Die Sepsis, oft auch Blutvergiftung genannt, ist die häufigste Todesursache bei Infektionen. Trotz aller Fortschritte der modernen Medizin treten in Deutschland jährlich etwa 280.000 Sepsisfälle auf. Häufige Ursachen sind Lungenentzündung, Hirnhautentzündung oder Harnwegsinfekt. Rund ein Viertel der Patienten mit Sepsis und fast die Hälfte der Patienten mit schwerer Sepsis sterben an dieser Erkrankung, die entsteht, wenn die körpereigene Abwehrreaktion gegen eine Infektion das eigene Gewebe und die eigenen Organe schädigt. Eine Sepsis kann zu Schock und Multiorganversagen führen, vor allem wenn die Symptome nicht früh genug erkannt und sofort behandelt werden. Mit der Kampagne „Sepsis – kenne die Zeichen“ will das Krankenhaus Düren deshalb für das Thema sensibilisieren. Auf einem Plakat, das jetzt in allen Abteilungen der kommunalen Klinik zu sehen ist, werden die Symptome einer Sepsis sehr anschaulich dargestellt.

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Dienstag, 12 März 2019 09:25

Intensivmedizin auf höchstem Niveau

Der Begriff Intensivmedizin verunsichert und beunruhigt viele Menschen. Sie denken an Apparate und lebensbedrohliche Situationen, in denen sich niemand wiederfinden will. Anderseits ist wahrscheinlich jeder glücklich darüber, wenn er sich im Ernstfall auf sehr gut ausgebildete Experten und hochwertige technische Geräte verlassen kann. Im Krankenhaus Düren ist das der Fall. Das kommunale Krankenhaus gehört zu den Kliniken, die die Strukturvoraussetzungen erfüllen, um die sogenannte Intensivmedizinische Komplexbehandlung durchführen zu können.

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Die tägliche Arbeit in der Anästhesiologie findet in einem komplexen Arbeitsumfeld statt, in dem das zielgerichtete effektive Arbeiten in einem interdisziplinären und multiprofessionellen Team von entscheidender Bedeutung ist. Dabei werden teils kritisch kranke Patienten unter Zeitdruck behandelt. Das Fach der Anästhesiologie hat glücklicherweise in den letzten Jahrzehnten wesentliche Fortschritte in der Patientensicherheit erreicht. Dies ist vermutlich auf modernere Arbeitsplätze, verbesserte Technologien und ein größeres Verständnis physiologischer Zusammenhänge sowie den gezielteren Einsatz von Medikamenten zurückzuführen.

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Am vergangenen Wochenende fand der zweite Simulationskurs des laufenden Jahres zur Erstversorgung und Reanimation kritisch kranker Neugeborener mit 13 Teilnehmenden im Krankenhaus Düren statt. Dieser Lehrgang blickt mittlerweile auf eine fünfjährige Vergangenheit zurück und weckt regelmäßig das Interesse bei Pflegekräften sowie Ärztinnen und Ärzten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen, die mit der Behandlung von Neugeborenen in den ersten Lebensminuten betraut sind.

Dr. Andreas Wentz, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, und Prof. Stefan Schröder, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, führten zusammen mit einem speziell ausgebildeten Instruktorenteam durch die 1,5-tägige Veranstaltung, bei der die Simulation der Erstversorgung und Reanimation von Neugeborenen einen besonderen Stellenwert einnimmt.

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