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Mittwoch, 07 Oktober 2020 08:57

Expertentreffen zu den Lehren aus der Pandemie

Zu Beginn der Corona-Pandemie sind in den deutschen Krankenhäusern unter extremen Bedingungen viele Maßnahmen ergriffen worden, die sich auch für den normalen klinischen Alltag als sehr sinnvoll erweisen könnten. Ein Runder Tisch mit Vertretern von Krankenhäusern der Region möchte die zahlreichen guten Beispiele nun strukturiert bewerten und daraus Empfehlungen ableiten. Nach einigen Vorbereitungen kommt es am Samstag, 10. Oktober, zu einem Expertentreffen mit über 20 Klinikern, Pflegenden, Infektiologen, Krankenhaushygienikern, Krankenhausgeschäftsführern und Gesundheitsökonomen im Kongresszentrum des Krankenhauses Düren.

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Die erste Live-Schaltung ging nach Düren: Ministerpräsident Armin Laschet hat heute in der Uniklinik Aachen den Startschuss für das Virtuelle Krankenhaus des Landes Nordrhein-Westfalen gegeben. Damit können nun landesweit Kliniken durch den Einsatz von Tele-Intensivmedizin auf die Expertise der Unikliniken Aachen und Münster zurückgreifen. Für die erste Testverbindung im Beisein des Ministerpräsidenten wählten die Verantwortlichen in der Aachener Uniklinik das Krankenhaus Düren aus. Und das aus gutem Grund: Das Dürener Krankenhaus kooperiert mit der Uniklinik bereits seit Jahren intensiv und erfolgreich in der Entwicklung und im Ausbau der Telemedizin.

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Donnerstag, 13 Februar 2020 14:40

Erfolgreiches Telemedizin-Projekt

Die bestmögliche Gesundheitsversorgung in Stadt und Land ist der Wunsch von Patienten und ihren Angehörigen, von Ärzten und der Politik. Insbesondere schwer kranke Menschen sind auf eine hochqualifizierte intensivmedizinische und infektiologische Behandlung angewiesen. Dort setzte 2017 das Projekt TELnet@NRW an: Mit Hilfe der Telemedizin sollte es möglich werden, medizinisches Wissen genau dort zu nutzen, wo es benötigt wird – und das rund um die Uhr.

Zwei Modellregionen wurden für TELnet@NRW ausgewählt: Münster und Aachen. In der hiesigen Modellregion vernetzte sich das Krankenhaus Düren mit der Uniklinik RWTH Aachen. Fortan wurde die Videokonferenz zwischen den Aachener und Dürener Intensivmedizinern und Infektiologen zur täglichen Praxis. Beide Seiten waren schnell vom großen Wert des kollegialen Austauschs über teils hochkomplexe Behandlungsfragen überzeugt. Bei der Abschlussveranstaltung wurden die beteiligten Mediziner aus dem Krankenhaus Düren nun von TELnet@NRW-Konsortialführer Prof. Gernot Marx (Uniklinik Aachen) für ihre wertvolle Mitarbeit am erfolgreichen Projekt ausgezeichnet.

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Sonografische Verfahren haben in der Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie sowohl für die Diagnostik als auch für Interventionen eine große Bedeutung. Die Möglichkeit einer gezielten Punktion unter Berücksichtigung der individuellen Anatomie hilft, Komplikationsraten zu reduzieren und stellt somit einen wesentlichen Vorteil des Verfahrens dar. Zusätzlich ist die Durchführung von Nervenblockaden mit Hilfe der Sonografie sicherer, schneller und erfolgreicher als mit herkömmlichen Methoden der Nervendetektion. So ist beispielsweise das Risiko von Lokalanästhetika-Intoxikationen oder akzidentellen Verletzungen angrenzender Organe signifikant reduziert.
Vor diesem Hintergrund haben die Weiterbildungsassistentinnen und –assistenten der Klinik für Anästhesie die Initiative ergriffen, sich unter Anleitung von Oberarzt Mahmut Sönmez zusätzlich fortzubilden. „Wir wollen noch mehr Sicherheit für eine routinierte Durchführung sonografisch gesteuerter Regionalanästhesieverfahren erlangen, um unsere Patienten bestmöglich versorgen zu können“, führt Assistenzarzt Arthur Tonfack aus. Die Praxisworkshops finden in Kleingruppen mit maximal 4 Teilnehmern statt. Dadurch ist gewährleistet, dass bei den Übungen an Phantomen sowie beim gegenseitigen Schallen mit Darstellung wichtiger anatomischer Strukturen für Nervenblockaden auf die individuellen Fertigkeiten eingegangen werden kann. Mahmut Sönmez, der auch einmal jährlich den Dürener Regionalanästhesie Workshop anbietet, ergänzt „Das Erlangen einer professionellen Handlungskompetenz kann nur durch stringente didaktische Konzepte zum Erfolg gebracht werden, die eine erfolgreiche Vermittlung des komplexen Wissens gewährleisten. Erst nach ausreichenden Anwendungen unter Aufsicht eines erfahrenen Kollegen werden diese Verfahren selbständig durchgeführt.“ „Das engagierte Vorgehen der Mitarbeiter der Anästhesie sichert die hohe Qualität in der Akutschmerztherapie, damit postoperative Schmerzen erträglich werden“, so Dr. Stefan Hegemann, der Sektionsleiter der Schmerztherapie im Krankenhaus Düren.

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Das Simulationszentrum des Krankenhauses Düren hat einen In-House Refresher-Kurs zum Thema „Sedierung und Notfallmanagement in der Endoskopie“ für Mitarbeiter der Endoskopie des Evangelischen Krankenhauses Düsseldorf angeboten.
Unter der Leitung der beiden Dürener Chefärzte, Dr. Serhat Aymaz aus der Gastroenterologie, und Prof. Stefan Schröder aus der Anästhesiologie, führte das Team des Simulationszentrums aus Düren durch den Ein-Tages-Refresher-Kurs.

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Bereits zum elften Mal bot die Anästhesie im Krankenhaus Düren den Simulationskurs zur Erstversorgung und Reanimation kritisch kranker Neugeborener an. Dieses etablierte Lehrgangskonzept hat seit 2013 einen festen Platz im Fortbildungskalender des Krankenhauess Düren. Unter der Leitung von Dr. Andreas Wentz, leitender Kinderarzt am Krankenhaus Düren und Prof. Stefan Schröder, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, nahmen Ärztinnen, eine Hebamme und ein Notfallsanitäter an diesem Lehrgang teil.

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Im Rahmen des jährlich stattfindenden Dürener Schmerztages konnten Dr. Stefan Hegemann und sein Team aus der Schmerztherapie im Krankenhaus Düren wieder ein interessiertes Fachpublikum begrüßen. Schwerpunkt war diesmal die Regionalanästhesie, so dass sich die Fachvorträge auf neue Regionalanästhesieverfahren, deren pflegerische Versorgung sowie auf das Komplikationsmanagement im Falle eines (sehr seltenen) Narkosezwischenfalles fokussierten. Grundsätzlich, so hält Dr. Hegemann fest, handelt es sich bei den neu etablierten Regionalanästhesieverfahren um Methoden, die das eh schon umfangreiche Portfolio der Klinik sinnvoll ergänzen und die zudem durch hohe Sicherheitsstandards zu überzeugen wissen.

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Das Simulationszentrum der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des Krankenhauses Düren ist im Rahmen des interdisziplinären Symposiums zur Simulation in der Medizin (InSiM) in Reutlingen mit dem Posterpreis (2. Platz) der Deutschen Gesellschaft für Simulation in der Medizin (DGSiM e.V.) in der Kategorie „wissenschaftliche Arbeit“ ausgezeichnet worden.

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Donnerstag, 12 September 2019 13:34

WDR-Beitrag zum Weltsepsistag

Die Sepsis, oft auch Blutvergiftung genannt, ist die häufigste Todesursache bei Infektionen. Trotz aller Fortschritte der modernen Medizin treten in Deutschland jährlich etwa 280.000 Sepsisfälle auf.

Unser Krankenhaus gehört zu den Vorreitern in Deutschland, wenn es um die Aufklärung zum Thema Sepsis geht. Am morgigen Weltsepsistag werden Patienten und Besucher in der Eingangshalle unseres Krankenhauses informiert. Heute Abend ist Prof. Stefan Schröder, Chefarzt unserer Anästhesie, Studiogast in der WDR Lokalzeit Aachen (Sendebeginn: 19.30 Uhr), die im Vorfeld des Weltsepsistags ausführlich über die präventiven Anstrengungen im Kreis Düren berichtet.

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„Was soll ich sagen? Mir geht es gut!“ Es klingt fast ein bisschen so, als könne Hubertine Mülfarth selber kaum glauben, was sie da sagt. Denn häufig ist das in den zurückliegenden Jahren nicht vorgekommen. Seit zwei Jahrzehnten leidet die heute 76-Jährige unter chronischen Schmerzen. „Polyarthrose“, nennt die Jülicherin die Ursache. Zuletzt seien es vor allem die Knie gewesen, die ihr fortwährend weh taten, aber auch die Schultern, die Finger, die Hüfte . . .

Völlig ohne Schmerzen ist Hubertine Mülfarth auch heute nicht. Aber zwei Wochen nach einem besonderen Krankenhausaufenthalt ist sie fast ein bisschen euphorisch: „Ich habe in den zwölf Krankenhaustagen so viel gelernt und so viel in meinen Alltag mitnehmen können, dass ich jetzt wunderbar zurechtkomme.“ Die 76-Jährige gehörte Anfang August zu den ersten acht Patienten in der multimodalen stationären Schmerztherapie des Krankenhauses Düren. Die Klinik an der Roonstraße hat mit diesem Angebot eine Versorgungslücke zwischen Köln und der Städteregion Aachen geschlossen und damit ihren Versorgungsauftrag für chronisch schmerzerkrankte Patienten ausgebaut.

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