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Krankenhaus Düren startet Kooperation mit der Hilfsorganisation. Lions Clubs unterstützen die Partnerschaft.

Der kleine Andre kann schon wieder lachen. Vor zwei Tagen ist er von Priv.-Doz. Dr. Christof Börgermann, dem Chefarzt der Urologie im Krankenhaus Düren, operiert worden. Mit einer fehlgebildeten Harnröhre und weiteren Verletzungen im Genitalbereich ist der Achtjährige ins Dürener Krankenhaus gekommen. Jetzt geht es ihm sichtlich gut. Andres Anreise war lang, denn der Junge kommt aus Angola. Er ist der erste kleine Patient, der in der Klinik an der Roonstraße im Rahmen einer Kooperation mit dem Friedensdorf Oberhausen behandelt wird. Das Krankenhaus stellte die Kooperation, an der als Unterstützer auch die vier Lions Clubs aus Düren und dem Dürener Land beteiligt sind, heute vor.

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Dr. Hegemann ist auf die Behandlung spezialisiert. Zwei Betroffene berichten.

Rückblende ins Jahr 2005: Rolf F. steht mitten im Leben. Er ist Anfang 40, Familienvater. Als Außendienstmitarbeiter einer Versicherung betreut er rund 30 Filialen. Als er an einem Septembermorgen auf seiner Tour vor einer der Filialen sein Auto parkt, ahnt er nicht, dass sein Leben nun eine tragische Wende nehmen wird. Rolf F. steigt aus seinem Wagen und spürt beim Auftreten einen wahnsinnigen Schmerz über der Ferse. Seine Achillessehne ist gerissen. Der Merzenicher kommt ins Krankenhaus. Die Ärzte entscheiden sich für eine konservative Behandlung ohne OP. Sein Fußgelenk wird für den Heilungsverlauf mit einem Spezialstiefel ruhig gestellt. Doch der bereitet ihm starke Schmerzen hinten am Fuß. Und die Schmerzen werden schlimmer und schlimmer. Auch ohne Stiefel. Das erste Schmerzmittel schlägt auf seinen Magen. Das zweite löst eine allergische Reaktion aus. Die extrem seltene Nebenwirkung des Medikaments sorgt für Symptome wie bei einem Schlaganfall. Die Symptome gehen, die Angst bleibt. An Arbeiten ist schon lange nicht mehr zu denken. Mit Mitte 40 ist Rolf F. Frührentner, ist psychisch so belastet, dass er kaum noch schlafen kann und leidet trotz Medikamenten weiter permanent unter furchtbaren Schmerzen an der Ferse.

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Freitag, 20 September 2013 15:03

Helfen in höchster Not

Aktionstag "100 pro Reanimation" zeigt, wie es geht

Helfen in höchster Not ist im Grunde ganz einfach. Doch die wenigsten trauen sich, wirklich Hand an einen anderen Menschen anzulegen. "Die Angst, etwas falsch zu machen, hält viele davon ab", weiß Dr. Detlef Struck, Anästhesist im Krankenhaus Düren und Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Kreises Düren. "Das ist fatal, denn die Herzdruckmassage in den ersten Minuten ist ganz entscheidend. Unterbleibt sie, dann kann die ganze spätere Rettungskette das nicht wieder gutmachen."

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Donnerstag, 12 September 2013 15:33

Prüfen, Rufen, Drücken

Zunächst ein Beitrag von Kaya Yanar zur Aktion "100 Pro Reanimation": Guckstu hier!

 

Krankenhäuser und Rettungsdienste veranstalten Aktionstag „100 Pro Reanimation“

Bei den meisten ist es die Angst, etwas falsch zu machen. Dabei ist es nur falsch, nichts zu machen. Wer Zeuge wird, wie jemand einen plötzlichen Herzstillstand erleidet, der sollte handeln. Denn sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen retten Leben. „Wenn es keinen Ersthelfer gibt, der die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte überbrückt, sinken die Chancen für den Betroffen rapide“, weiß Dr. Detlef Struck, Anästhesist im Krankenhaus Düren und Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Düren.

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Dienstag, 10 September 2013 13:53

Training für die Sicherheit der Babys

 

Erstversorgung und Reanimation von Neugeborenen: Krankenhaus Düren setzt auf Teamarbeit

Zwei Dürener Kliniken, niedergelassene Ärzte und eine Reihe unterschiedlicher Berufsgruppen hat das Krankenhaus Düren jetzt in seinem neuen Simulationszentrum zusammengebracht. Auf Einladung der Anästhesie im Krankenhaus Düren trafen sich Anästhesisten, Kinderärzte, Gynäkologen, Kinderkrankenschwestern und Hebammen zum Simulationstraining „Erstversorgung und Reanimation von Neugeborenen“.

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Donnerstag, 18 April 2013 17:31

Menschlichkeit darf nicht verloren gehen

Nein, ein Patentrezept könne er nicht verordnen, sagte Prof. Hilmar Burchardi. Aber einen Satz, der durchaus als Richtlinie dienen sollte, hatte er doch im Gepäck. „Die Intensivstation muss ein Ort der Menschlichkeit bleiben“, fasste Burchardi, bis zu seiner Pensionierung einer der führenden Intensivmediziner des Landes und Hochschullehrer an der Universität Göttingen, seinen Vortrag zusammen. Er eröffnete damit ein Forum des Krankenhauses Düren, das sich mit einem brisanten Thema befasste: „Menschenwürdiges Sterben auf der Intensivstation? – Eine Kontroverse“ lautete der Titel der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, zu der das Krankenhaus Düren mit Unterstützung der Hospizvereinigung Düren-Jülich in die Niederzierer Wohnanlage Sophienhof eingeladen hatte.

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Krankenhaus Düren lädt zur Podiumsdiskussion in den Niederzierer Sophienhof ein

Die Intensivmedizin hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Immer häufiger können Patienten dadurch lebensbedrohliche Situationen überstehen. Doch mit dieser Entwicklung wächst auch die Sorge, dass die Apparatemedizin einem menschenwürdigen Sterben entgegen stehen kann. Und sie scheint nicht unbegründet: Aktuelle Untersuchungen legen den Schluss nahe, dass auf den Intensivstationen, also dort, wo Patienten besonders intensiv betreut werden sollten, Schmerzkontrolle und palliative Versorgung nicht so gut sind wie auf den normalen Stationen. Arbeitet die Intensivmedizin mit ihren immer größer werdenden Möglichkeiten also an den wahren Bedürfnissen eines sterbenden Menschen vorbei? Diese Frage stellen sich Mediziner des Dürener Krankenhauses und weitere hochkarätige Gesprächspartner am Mittwoch, 17. April (18 bis 20.30 Uhr), bei einer Podiumsdiskussion in der Niederzierer Senioren-Wohnanlage Sophienhof. Der von der Hospizbewegung Düren-Jülich unterstützte Abend steht unter der Überschrift „Menschenwürdiges Sterben auf der Intensivstation? Eine Kontroverse.“

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Dienstag, 26 Februar 2013 15:40

So nah wie möglich an der Praxis

Anästhesie-Symposium lockt wieder 120 Teilnehmer ins Dürener Krankenhaus

Wenn es für Notfallmediziner und Rettungskräfte um das für sie so wichtige praxisnahe Training geht, dann ist das Krankenhaus Düren eine der ersten Adressen. Die Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie hat sich unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Schröder zu einem Kompetenzzentrum in der Fortbildung entwickelt, das weit über die Region hinausstrahlt. Mit dem Dürener Anästhesie-Symposium (DAS) hat das Klinikteam eine Veranstaltung etabliert, an der diese Entwicklung ganz besonders abzulesen ist. Auch im Vorfeld der 3. Auflage des Workshops, bei dem Beatmungstechniken und das Management von schweren Verletzungen des Brustkorbs im Mittelpunkt standen, waren die 120 Teilnehmerplätze innerhalb weniger Tage vergeben.

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Dienstag, 04 Dezember 2012 10:51

Ausgezeichnete Schmerztherapie

Krankenhaus Düren erhält Gütesiegel. Orientierung an individuellen Bedürfnissen.

Schmerzen ertragen zu müssen, gehört zu den größten Ängsten rund um eine Operation. Umso wichtiger ist es, dass sich Patienten darauf verlassen können, in einem Krankenhaus behandelt zu werden, in dem größter Wert auf eine professionelle und auf jeden Patienten  zugeschnittene Schmerztherapie gelegt wird. Dem Krankenhaus Düren ist jetzt vom TÜV Rheinland bescheinigt worden, alle Voraussetzungen dafür zu bieten, dass es den Patienten rund um eine Operation gut geht. Die Klinik an der Roonstraße erhielt als erstes Krankenhaus im Kreis Düren ein Gütesiegel für ihr Qualitätsmanagement  in der Akutschmerztherapie.

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Viele Informationen rund um die junge Medizin-Disziplin

Düren. Eine junge medizinische Disziplin ist sie, die Anästhesie. Vor gerade einmal 166 Jahren hat ein Zahnarzt sie quasi aus der Taufe gehoben. „Das war damals ein Knaller für die Medizin, einen betäubten Patienten zu operieren“, erzählt Dr. Detlef Struck begeistert. Der Anästhesist des Krankenhauses Düren und ärztliche Leiter des Rettungsdienstes Kreis Düren steht in seinem weißen Kittel mitten in der Fußgängerzone, als er einen Schlenker durch die Geschichte seines Fachs unternimmt. Zum Jahrestag hat die Zunft viele Aktionen gestartet, um sich der Öffentlichkeit vorzustellen – meist in den Krankenhäusern. Struck und seine Kollegen haben sich für die Straße entschieden.

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