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Dienstag, 09 Juni 2015 12:33

Eine Pain Nurse berichtet

Schmerzen ertragen zu müssen, gehört zu den größten Ängsten, wenn ein Krankenhausaufenthalt nötig wird. Umso wichtiger ist es, dass sich Patienten darauf verlassen können, in einer Klinik behandelt zu werden, in dem größter Wert auf eine professionelle und auf jeden Patienten  zugeschnittene Schmerztherapie gelegt wird. Das Krankenhaus Düren ist genau dafür bekannt. Sichtbares Zeichen für die Qualität der Schmerztherapie ist unter anderem ein Gütesiegel des TÜV Rheinland für die Akutschmerztherapie.

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Dienstag, 10 Februar 2015 09:29

Neuer Rekord beim Anästhesie-Symposium

130 Teilnehmer bei der Fortbildungsveranstaltung des Dürener Krankenhauses Düren.

Mit der 5. Auflage seines Dürener Anästhesie Symposiums (DAS) hat das Krankenhaus Düren erneut Ärzte und Rettungsdienstmitarbeiter aus ganz Deutschland, den Nachbarn in der Euregio und sogar aus der Schweiz an die Rur gelockt. 130 Teilnehmer bedeutenden für die in Fachkreisen sehr beliebte Fortbildungsveranstaltung einen neuen Rekord. Dass sich das DAS diesmal mit Notfällen in der Pädiatrie, also mit akuten lebensbedrohlichen Lagen bei den kleinen und kleinsten Patienten befasste, hat dazu sicherlich beigetragen.

„Die Ausgewogenheit zwischen wissenschaftlichen Vorträgen hoher Qualität und anschließenden Workshops kommt bei den Teilnehmern sehr gut an“, sagt Dr. Sigurd Kohlen. Erneut seien die angebotenen Teilnehmerplätze bereits Wochen vor der Veranstaltung vergeben gewesen. Der Oberarzt der Anästhesie im Dürener Krankenhaus ist mit seinem Kollegen Dr. Detlef Struck und Chefarzt Prof. Dr. Stefan Schröder Organisator des Symposiums. Doch der Erfolg, betont Kohlen, sei nur möglich, weil es Unterstützung von vielen Seiten gebe: „Die Industrie steht an unserer Seite, die Pathologie des Krankenhauses stellt uns nicht nur Räume, sondern auch anatomische Präparate zur Verfügung. Kollegen aus anderen Abteilungen des Hauses gehören zu den Referenten, die Küche sorgt für das leibliche Wohl der Teilnehmer. Dafür sind wir sehr dankbar.“

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Freitag, 28 November 2014 10:07

Der chronische Schmerz und die Ungewissheit

Große Resonanz auf die Einladung zum „Fibromyalgie-Update“ der Schmerztherapie im Krankenhaus Düren

Fibromyalgiesyndrom – es ist ein sperriger Name für eine Krankheit, unter der in den westlichen Industrienationen 3 bis 4 Prozent der Bevölkerung leiden. Nimmt man die amerikanische Bezeichnung für diese Erkrankung, „chronic widespread pain“, dann bekommt man schon eher eine Ahnung davon, was die Betroffenen zu ertragen haben: chronische Schmerzen am ganzen Körper. Ein deutliches Zeichen für deren Leidensdruck und die vielfach verzweifelte Suche nach Information und Hilfsangeboten ist die Resonanz, die eine Informationsveranstaltung des Krankenhauses Düren hervorrief. Über 250 Besucher kamen zum „Fibromyalgie-Update“, zu dem der Sektionsleiter Schmerztherapie, Dr. Stefan Hegemann, eingeladen hatte. Und es wären locker noch 100 Menschen mehr gewesen, hätte die Anmeldeliste nicht aus Platzgründen irgendwann geschlossen werden müssen.

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Das Krankenhaus Düren ist Mit-Veranstalter einer großen Übung auf der Xantener Nordsee

Den Einsatzkräften bietet sich ein schlimmes Bild: Was ein fröhlicher Schiffsausflug auf der Xantener Nordsee werden sollte, hat sich nach einem Motorbrand zu einer großen Herausforderung für Notärzte und Rettungsdienstmitarbeiter entwickelt. Viele Fahrgäste – die meisten alkoholisiert – haben bei Stürzen teils schwere Verletzungen erlitten. Dass die „Verletzten“ aufwändig geschminkte und durchaus überzeugend spielende Laiendarsteller sind, hat in den Köpfen der Rettungskräfte in diesem Augenblick keinen Platz. Die rund 120 Teilnehmer der größten Wasserrettungsübung Nordrhein-Westfalens wollen sich für den Ernstfall wappnen und gehen das Übungsszenario folglich an, als gelte es wirklich Leben zu retten.

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Donnerstag, 10 April 2014 16:44

Ausbildungspakt zweier starker Partner

Die Landesschule Nordrhein des DRK und das Krankenhaus Düren kooperieren

Unter dem Dach seines Bildungszentrums für Gesundheitsberufe hat das Krankenhaus Düren eine weitere wertvolle Kooperation vereinbart: Das Krankenhaus und der Landesverband Nordrhein des Deutschen Roten Kreuzes unterzeichneten einen Vertrag, dessen Gegenstand die Kooperation in der theoretischen und praktischen Ausbildung im Rettungsdienst, in der Aus- und Fortbildung im Bereich der Anästhesie, der Ersten Hilfe und des Transportdienstes ist. Konkret bedeutet das: Die Landesschule Nordrhein (LANO) des DRK richtet am Krankenhaus Düren eine neue Berufsfachschule für den Rettungsdienst ein, das Krankenhaus Düren stellt Praktikumsplätze für die Ausbildungsangebote der LANO zur Verfügung und beide Institutionen entwickeln gemeinsam neue Fort- und Ausbildungsangebote.

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Mittwoch, 05 März 2014 11:19

Investition in die Patientensicherheit

Das Krankenhaus Düren bildet eigene Instruktoren für Simulationstrainings aus

Mit der Ausbildung neuer Instruktoren für medizinische Simulationstrainings hat das Krankenhaus Düren eine weitere Investition in die Patientensicherheit getätigt. Zwei Ärzte und zwei Pflegekräfte aus der Klinik absolvierten jetzt den Instruktorenlehrgang, der sie dazu befähigt, ein strukturiertes Training zur Bewältigung von Krisensituationen zu leiten.

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Montag, 24 Februar 2014 18:46

Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt

120 Ärzte, Pflege- und Rettungskräfte trainieren im Krankenhaus Düren lebensrettende Techniken

Niemand wünscht sich, jemals in eine solche Situation zu geraten. Aber wenn es doch passiert, wenn jemand bei einem Unfall schwer verletzt wird, dann wird er hoffentlich schnellstmöglich von Menschen versorgt, die genau wissen, was zu tun ist, um Leben zu retten. Menschen, die ihr Wissen im Idealfall permanent auffrischen und die entscheidenden Techniken regelmäßig trainieren. Seit vier Jahren bietet die Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des Krankenhauses Düren mit dem Dürener Anästhesie Symposium (DAS) dazu eine hervorragende Möglichkeit. Und auch bei der vierten Auflage wurde sie von 120 Ärzten, Pflege- und Rettungskräften aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland genutzt.

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Krankenhaus Düren startet Kooperation mit der Hilfsorganisation. Lions Clubs unterstützen die Partnerschaft.

Der kleine Andre kann schon wieder lachen. Vor zwei Tagen ist er von Priv.-Doz. Dr. Christof Börgermann, dem Chefarzt der Urologie im Krankenhaus Düren, operiert worden. Mit einer fehlgebildeten Harnröhre und weiteren Verletzungen im Genitalbereich ist der Achtjährige ins Dürener Krankenhaus gekommen. Jetzt geht es ihm sichtlich gut. Andres Anreise war lang, denn der Junge kommt aus Angola. Er ist der erste kleine Patient, der in der Klinik an der Roonstraße im Rahmen einer Kooperation mit dem Friedensdorf Oberhausen behandelt wird. Das Krankenhaus stellte die Kooperation, an der als Unterstützer auch die vier Lions Clubs aus Düren und dem Dürener Land beteiligt sind, heute vor.

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Dr. Hegemann ist auf die Behandlung spezialisiert. Zwei Betroffene berichten.

Rückblende ins Jahr 2005: Rolf F. steht mitten im Leben. Er ist Anfang 40, Familienvater. Als Außendienstmitarbeiter einer Versicherung betreut er rund 30 Filialen. Als er an einem Septembermorgen auf seiner Tour vor einer der Filialen sein Auto parkt, ahnt er nicht, dass sein Leben nun eine tragische Wende nehmen wird. Rolf F. steigt aus seinem Wagen und spürt beim Auftreten einen wahnsinnigen Schmerz über der Ferse. Seine Achillessehne ist gerissen. Der Merzenicher kommt ins Krankenhaus. Die Ärzte entscheiden sich für eine konservative Behandlung ohne OP. Sein Fußgelenk wird für den Heilungsverlauf mit einem Spezialstiefel ruhig gestellt. Doch der bereitet ihm starke Schmerzen hinten am Fuß. Und die Schmerzen werden schlimmer und schlimmer. Auch ohne Stiefel. Das erste Schmerzmittel schlägt auf seinen Magen. Das zweite löst eine allergische Reaktion aus. Die extrem seltene Nebenwirkung des Medikaments sorgt für Symptome wie bei einem Schlaganfall. Die Symptome gehen, die Angst bleibt. An Arbeiten ist schon lange nicht mehr zu denken. Mit Mitte 40 ist Rolf F. Frührentner, ist psychisch so belastet, dass er kaum noch schlafen kann und leidet trotz Medikamenten weiter permanent unter furchtbaren Schmerzen an der Ferse.

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Freitag, 20 September 2013 15:03

Helfen in höchster Not

Aktionstag "100 pro Reanimation" zeigt, wie es geht

Helfen in höchster Not ist im Grunde ganz einfach. Doch die wenigsten trauen sich, wirklich Hand an einen anderen Menschen anzulegen. "Die Angst, etwas falsch zu machen, hält viele davon ab", weiß Dr. Detlef Struck, Anästhesist im Krankenhaus Düren und Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Kreises Düren. "Das ist fatal, denn die Herzdruckmassage in den ersten Minuten ist ganz entscheidend. Unterbleibt sie, dann kann die ganze spätere Rettungskette das nicht wieder gutmachen."

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