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Freitag, 20 September 2013 15:03

Helfen in höchster Not

Aktionstag "100 pro Reanimation" zeigt, wie es geht

Helfen in höchster Not ist im Grunde ganz einfach. Doch die wenigsten trauen sich, wirklich Hand an einen anderen Menschen anzulegen. "Die Angst, etwas falsch zu machen, hält viele davon ab", weiß Dr. Detlef Struck, Anästhesist im Krankenhaus Düren und Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Kreises Düren. "Das ist fatal, denn die Herzdruckmassage in den ersten Minuten ist ganz entscheidend. Unterbleibt sie, dann kann die ganze spätere Rettungskette das nicht wieder gutmachen."

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Donnerstag, 12 September 2013 15:33

Prüfen, Rufen, Drücken

Zunächst ein Beitrag von Kaya Yanar zur Aktion "100 Pro Reanimation": Guckstu hier!

 

Krankenhäuser und Rettungsdienste veranstalten Aktionstag „100 Pro Reanimation“

Bei den meisten ist es die Angst, etwas falsch zu machen. Dabei ist es nur falsch, nichts zu machen. Wer Zeuge wird, wie jemand einen plötzlichen Herzstillstand erleidet, der sollte handeln. Denn sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen retten Leben. „Wenn es keinen Ersthelfer gibt, der die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte überbrückt, sinken die Chancen für den Betroffen rapide“, weiß Dr. Detlef Struck, Anästhesist im Krankenhaus Düren und Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Düren.

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Dienstag, 10 September 2013 13:53

Training für die Sicherheit der Babys

 

Erstversorgung und Reanimation von Neugeborenen: Krankenhaus Düren setzt auf Teamarbeit

Zwei Dürener Kliniken, niedergelassene Ärzte und eine Reihe unterschiedlicher Berufsgruppen hat das Krankenhaus Düren jetzt in seinem neuen Simulationszentrum zusammengebracht. Auf Einladung der Anästhesie im Krankenhaus Düren trafen sich Anästhesisten, Kinderärzte, Gynäkologen, Kinderkrankenschwestern und Hebammen zum Simulationstraining „Erstversorgung und Reanimation von Neugeborenen“.

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Donnerstag, 18 April 2013 17:31

Menschlichkeit darf nicht verloren gehen

Nein, ein Patentrezept könne er nicht verordnen, sagte Prof. Hilmar Burchardi. Aber einen Satz, der durchaus als Richtlinie dienen sollte, hatte er doch im Gepäck. „Die Intensivstation muss ein Ort der Menschlichkeit bleiben“, fasste Burchardi, bis zu seiner Pensionierung einer der führenden Intensivmediziner des Landes und Hochschullehrer an der Universität Göttingen, seinen Vortrag zusammen. Er eröffnete damit ein Forum des Krankenhauses Düren, das sich mit einem brisanten Thema befasste: „Menschenwürdiges Sterben auf der Intensivstation? – Eine Kontroverse“ lautete der Titel der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, zu der das Krankenhaus Düren mit Unterstützung der Hospizvereinigung Düren-Jülich in die Niederzierer Wohnanlage Sophienhof eingeladen hatte.

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Krankenhaus Düren lädt zur Podiumsdiskussion in den Niederzierer Sophienhof ein

Die Intensivmedizin hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Immer häufiger können Patienten dadurch lebensbedrohliche Situationen überstehen. Doch mit dieser Entwicklung wächst auch die Sorge, dass die Apparatemedizin einem menschenwürdigen Sterben entgegen stehen kann. Und sie scheint nicht unbegründet: Aktuelle Untersuchungen legen den Schluss nahe, dass auf den Intensivstationen, also dort, wo Patienten besonders intensiv betreut werden sollten, Schmerzkontrolle und palliative Versorgung nicht so gut sind wie auf den normalen Stationen. Arbeitet die Intensivmedizin mit ihren immer größer werdenden Möglichkeiten also an den wahren Bedürfnissen eines sterbenden Menschen vorbei? Diese Frage stellen sich Mediziner des Dürener Krankenhauses und weitere hochkarätige Gesprächspartner am Mittwoch, 17. April (18 bis 20.30 Uhr), bei einer Podiumsdiskussion in der Niederzierer Senioren-Wohnanlage Sophienhof. Der von der Hospizbewegung Düren-Jülich unterstützte Abend steht unter der Überschrift „Menschenwürdiges Sterben auf der Intensivstation? Eine Kontroverse.“

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Dienstag, 26 Februar 2013 15:40

So nah wie möglich an der Praxis

Anästhesie-Symposium lockt wieder 120 Teilnehmer ins Dürener Krankenhaus

Wenn es für Notfallmediziner und Rettungskräfte um das für sie so wichtige praxisnahe Training geht, dann ist das Krankenhaus Düren eine der ersten Adressen. Die Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie hat sich unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Schröder zu einem Kompetenzzentrum in der Fortbildung entwickelt, das weit über die Region hinausstrahlt. Mit dem Dürener Anästhesie-Symposium (DAS) hat das Klinikteam eine Veranstaltung etabliert, an der diese Entwicklung ganz besonders abzulesen ist. Auch im Vorfeld der 3. Auflage des Workshops, bei dem Beatmungstechniken und das Management von schweren Verletzungen des Brustkorbs im Mittelpunkt standen, waren die 120 Teilnehmerplätze innerhalb weniger Tage vergeben.

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Dienstag, 04 Dezember 2012 10:51

Ausgezeichnete Schmerztherapie

Krankenhaus Düren erhält Gütesiegel. Orientierung an individuellen Bedürfnissen.

Schmerzen ertragen zu müssen, gehört zu den größten Ängsten rund um eine Operation. Umso wichtiger ist es, dass sich Patienten darauf verlassen können, in einem Krankenhaus behandelt zu werden, in dem größter Wert auf eine professionelle und auf jeden Patienten  zugeschnittene Schmerztherapie gelegt wird. Dem Krankenhaus Düren ist jetzt vom TÜV Rheinland bescheinigt worden, alle Voraussetzungen dafür zu bieten, dass es den Patienten rund um eine Operation gut geht. Die Klinik an der Roonstraße erhielt als erstes Krankenhaus im Kreis Düren ein Gütesiegel für ihr Qualitätsmanagement  in der Akutschmerztherapie.

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Viele Informationen rund um die junge Medizin-Disziplin

Düren. Eine junge medizinische Disziplin ist sie, die Anästhesie. Vor gerade einmal 166 Jahren hat ein Zahnarzt sie quasi aus der Taufe gehoben. „Das war damals ein Knaller für die Medizin, einen betäubten Patienten zu operieren“, erzählt Dr. Detlef Struck begeistert. Der Anästhesist des Krankenhauses Düren und ärztliche Leiter des Rettungsdienstes Kreis Düren steht in seinem weißen Kittel mitten in der Fußgängerzone, als er einen Schlenker durch die Geschichte seines Fachs unternimmt. Zum Jahrestag hat die Zunft viele Aktionen gestartet, um sich der Öffentlichkeit vorzustellen – meist in den Krankenhäusern. Struck und seine Kollegen haben sich für die Straße entschieden.

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Dienstag, 09 Oktober 2012 09:35

Ein junges Medizinfach stellt sich vor

1. Weltanästhesietag: Viele Informationen und Aktionen in der Fußgängerzone

Düren. Der 16. Oktober ist so etwas wie der Geburtstag der modernen Anästhesie. An diesem Tag vor 166 Jahren versetzte ein Bostoner Zahnarzt erstmals einen Patienten öffentlich mit Hilfe von Äther in Narkose. „Gentlemen, this is no humbug“, adelte einer der berühmtesten Chirurgen seiner Zeit das mit großer Aufmerksamkeit verfolgte Geschehen im Operationssaal der Bostoner Universitätsklinik. Nachdem sich die Chirurgie zu Beginn des 16. Jahrhunderts von allen mehr oder weniger geglückten mittelalterlichen Narkostisierungstechniken distanziert und dann fast 350 Jahre lang Patienten bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten und operiert hatte, war dies der Startschuss für ein neues Zeitalter in der Medizin. Zwar wurden auch in den Jahren danach vielfach sogar noch Amputationen bei vollem Bewusstsein des Patienten vorgenommen, doch der Siegeszug der Narkose und der Anästhesie als eigenständiges medizinisches Fach ließ sich nicht mehr aufhalten.

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Montag, 27 August 2012 14:24

Die Herausforderung Wasserrettung

Krankenhaus Düren ist bei Großübung in Xanten federführend

Düren/Xanten. Noch liefen die letzten Vorbereitungen für die große Wasserrettungsübung auf der Xantener Nordsee, da holte die Realität die Teilnehmer ein: Ein Segelboot war gerade gekentert, zwei Menschen in Not. Dass zufällig 50 Notärzte und 100 Rettungskräfte des DRK gerade in der Nähe waren, passte da natürlich gut. Die beiden Gekenterten wurden in Sicherheit gebracht und medizinisch versorgt. Gut möglich, dass mancher Übungsteilnehmer nachher gar nicht mehr wusste, ob dieser echte Notfall nicht doch zur Übung gehörte. Denn das Szenario, das sich den Ärzten und Rettungskräften anschließend auf der Xantener Nordsee bot, war perfekt vorbereitet und kam ganz nah an die Realität heran. „Bessere Voraussetzungen zum Üben kann es gar nicht geben“, freute sich Prof. Stefan Schröder nach der gelungenen Veranstaltung. Der Chefarzt der Anästhesie im Krankenhaus Düren ist Landesarzt der DRK-Wasserwacht und übernahm auf der Xantener Nordsee die medizinische Leitung.

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