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Alle Fragen rund um den Einsatz von künstlichen Knie- und Hüftgelenken (im Bild) beantworten die Experten des Endoprothetikzentrums im Krankenhaus Düren.

Endoprothetikzentrum im Krankenhaus Düren lädt zum Patientenforum ein

Kunstgelenk-Operationen beim zunehmend schmerzhaften Hüft- oder Kniegelenkverschleiß zählen zu den erfolgreichsten Therapien in der Medizin. Doch bevor operiert wird, ist eine konservative Behandlung – vorwiegend mit Medikamenten und Krankengymnastik – immer die erste Wahl. Erst wenn alle anderen Optionen erfolglos bleiben und die Lebensqualität des Patienten durch die anhaltenden Beschwerden beeinträchtigt ist, wird eine Kunstgelenk-Operation (Endoprothese) in Betracht gezogen. Verbunden sind damit natürlich zahlreiche Fragen der Patienten: Muss ich mich wirklich operieren lassen? Wie gefährlich ist eine Kunstgelenk-Operation? Werde ich Operationsschmerzen haben? Wann kann ich wieder normal gehen? Diese und viele weitere Fragen werden am Dienstag, 16. September, ab 18 Uhr im Foyer des Krankenhauses Düren beantwortet. Dr. Bertram Barden, Chefarzt der , wird in einem Patientenforum unter dem Titel „Was tun, wenn Hüfte oder Knie schmerzen“ mit seinen Kollegen einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten der modernen Endoprothetik geben.

Um die Qualität der Kunstgelenk-Operationen zu sichern, hat die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie in Deutschland das weltweit erste Zertifizierungssystem in der Endoprothetik eingeführt. Mit der Zertifizierung zum Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung wurde dem Krankenhaus Düren bescheinigt, dass es beim Einsatz von künstlichen Hüft- und Kniegelenken zu den Top-Adressen zählt. Ein wichtiges Kriterium war dabei neben strukturellen Aspekten der Kliniken, der interdisziplinären Organisation der Behandlung, einer engagierten Aus- und Weiterbildung aller Berufsgruppen und einer hohen Anzahl durchgeführter Operationen auch die intensive Einbindung der Patienten in ihre Behandlung. „Nicht das Röntgenbild entscheidet, ob wir operieren müssen, sondern alleine der Patient“, sagt Dr. Barden. Er wird sich im Patientenforum, das von der AOK unterstützt wird, mit der Frage befassen, was zu tun ist, wenn nach Jahren doch  Probleme mit der Endoprothese auftauchen? Sein Stellvertreter Dr. Michael Alefeld beantwortet die Frage „Mein Gelenk schmerzt – was tun?“ Wie die Patienten nach dem Einsatz eines künstlichen Gelenks schnellstmöglich wieder mobil werden, erklärt Sportwissenschaftlerin Christiane Kraft, Leiterin des Gesundheitszentrums im Krankenhaus Düren. Der Eintritt zur Informationsveranstaltung ist frei.