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Chefarzt Dr. med. Bertram BardenDas Becken ist eines der bedeutendsten Bestandteile des menschlichen Skeletts. Wenn Medikamente und Physiotherapie nicht mehr ausreichen, die Schmerzen und die Bewegungseinschränkungen zunehmen, stellt sich die Frage nach einer Operation. „Wir werden heute zu alt für unser Hüftgelenk. Meinen Patienten sage ich immer: Das Gelenk vom lieben Gott ist immer noch das beste, aber wenn es nicht mehr funktioniert, gibt es Ersatz", beschreibt Dr. Bertram Barden, Chefarzt der Chirurgischen Klinik I im Krankenhaus Düren, den natürlichen Verschleiß von Hüft- und Kniegelenken, der zu einer Volkskrankheit geworden ist.

Mittlerweile ist der technische Fortschritt bei der Fertigung von künstlichen Gelenken weit fortgeschritten. Das beschert dem Arzt eine Vielzahl von Endoprothesen für Frauen und Männer, Sportler und Nichtsportler – für Menschen unterschiedlichster Knochenqualität. Der erfahrene Mediziner entscheidet, ob Titanium-Implantate benutzt werden müssen, die Verankerung mit oder ohne Knochenzement erfolgen soll oder die Gleitpaarung zwischen den künstlichen Gelenkpartnern aus Metall, Keramik oder Polyethylen besteht. Und er nutzt die Vorteile der minimalinvasiven Operationstechniken, also der besonders schonenden Verfahren.So kann der Patienten bereits 24 Stunden nach der Wechsel-OP des Hüftgelenks wieder laufen. Chefartzt Dr. Bertram Barden oder ein Kollege aus seinem Ärzteteam begleitet ihn zur Physiotherapie. Ziel der Hüft- und Kniegelenksendoprothesen-Operation ist „das ganz normale Leben" ohne Schmerzen und Bewegungseinschränkung.

Während seiner zwölfjährigen Tätigkeit am Universitätsklinikum Essen hat Dr. Barden an der Verbesserung in der Endoprothetik intensiv mitgearbeitet. Seine Schwerpunkte sind die Optimierung der Endoprothesenverankerung im Knochen, um die Haltbarkeit zu erhöhen. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit schwierigen Operationstechniken, wenn die Knochensubstanz des Patienten für den Protheseneinbau kritisch ist. Hierbei benutzt er Knochentransplantate. Mit der Universitätsklinik Essen besteht weiterhin eine intensive Zusammenarbeit, ebenfalls mit der Mayo-Klinik in Rochester/Minnesota in den USA und dem „Sun Yat-Sen University Memorial Hospital" im südchinesischen Guangzhou. Lesen Sie dazu auch den folgenden Beitrag, der im Oktober 2011 in den Dürener Tageszeitungen veröffentlicht worden ist.