headerline

Gynäkologie

Neugeborenen-Simulationstraining im Krankenhaus Düren - Lernen in einer realitätsnahen Umgebung

Freitag, 23 November 2018 14:56

Am vergangenen Wochenende fand der zweite Simulationskurs des laufenden Jahres zur Erstversorgung und Reanimation kritisch kranker Neugeborener mit 13 Teilnehmenden im Krankenhaus Düren statt. Dieser Lehrgang blickt mittlerweile auf eine fünfjährige Vergangenheit zurück und weckt regelmäßig das Interesse bei Pflegekräften sowie Ärztinnen und Ärzten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen, die mit der Behandlung von Neugeborenen in den ersten Lebensminuten betraut sind.

Dr. Andreas Wentz, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, und Prof. Stefan Schröder, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, führten zusammen mit einem speziell ausgebildeten Instruktorenteam durch die 1,5-tägige Veranstaltung, bei der die Simulation der Erstversorgung und Reanimation von Neugeborenen einen besonderen Stellenwert einnimmt.

Unter den Teilnehmenden war diesmal auch Dr. Heike Matz, die seit 1. Januar 2018 als Chefärztin die Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Senologie am Dürener Krankenhaus leitet. Sie betont die Bedeutung des Lehrganges als Teil des Aus- und Fortbildungskonzeptes ihrer Klinik: „In diesem Jahr werden wir in Düren rund 750 Geburten haben. Glücklicherweise benötigen davon nur die wenigsten nach der Geburt unterstützende Maßnahmen, wie z.B. eine Maskenbeatmung. Dennoch halte ich es für besonders wichtig, gerade diese seltenen kritischen Situationen zu trainieren, um sie dann im medizinischen Alltag mit höchstmöglicher Sicherheit beherrschen zu können. Ich bin froh, dass wir mit diesem Dürener Lehrgangskonzept zweimal im Jahr die Möglichkeit haben, sowohl die dafür notwendigen technischen Fertigkeiten wie z.B. die Thoraxkompression oder das Legen von Nabelvenenkathetern zu trainieren als auch die nicht-technischen Fähigkeiten wie Situationswahrnehmung, Entscheidungsfindung, Aufgabemenmanagement, Teamwork und Kommunikation. Die Möglichkeiten, die uns das Simulationszentrum dafür bietet, sind optimal.“

Die realitätsnahe Umgebung im Simulationszentrum gehört zu den wichtigsten Grundlagen für ein effektives Lernen. Das Simulationszentrum in Düren kann dafür nun regelmäßig auf die Versorgungseinheit „Lifetherm 2003“ zurückgreifen, die es in diesem Jahr von der Firma Heinen und Löwenstein als Spende erhalten hat. Dabei handelt es sich um ein speziell für Neugeborene und Säuglinge entwickeltes Bett, das eine effektive Wärmeübertragung durch eine exakt einstellbare Flächenheizung sicherstellt. Zusammen mit dem Mannequin können so alle wesentlichen Maßnahmen der Erstversorgung und Reanimation hautnah durchgeführt werden. Die Teilnehmenden der Neugeborenenlehrgänge haben es aufgrund der umfangreichen Ausstattung nun besonders leicht, sich auf die Simulation einzulassen. Viele scheinen dabei sogar zu vergessen, dass es sich dabei nur um ein Training handelt.

Neben der Aus- und Fortbildung der Teilnehmenden bietet die Simulation kritischer Ereignisse noch weitere Vorteile. Prof. Stefan Schröder führt dazu aus: „Das Arbeitsumfeld der Neugeborenenversorgung ist durch eine komplexe Umgebung geprägt. Fehler bei der Versorgung kritisch kranker Neugeborener können zu Zwischenfällen oder sogar zu Patientenschädigungen führen. Um dies zu vermeiden, ist eine effektive Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachdisziplinen (Gynäkologie, Anästhesiologie und Pädiatrie) als auch Berufsgruppen (OP- und Pflegepersonal, Hebammen) entscheidend. Die Simulation mit der Neugeboreneneinheit ermöglicht das Erleben und Reflektieren von kritischen Situationen. So können beobachtete Fehler und Zwischenfälle als Ausgangspunkt für die Entwicklung sicherer Systeme genutzt werden. Dazu gehört auch die Arbeitsplatzgestaltung, die wir mit Hilfe der Simulation fortwährend hinterfragen und optimieren. Insgesamt möchten wir also die Fähigkeit der Teilnehmenden stärken, Sicherheit auch unter ungewohnten und stressigen Bedingungen aufrechtzuerhalten. Dafür haben wir auch bei diesem Lehrgang wieder wertvolle Ideen sammeln können. Das bestärkt uns, das Lehrgangskonzept auch im neuen Jahr 2019 fortzuführen.

In diesem Jahr findet noch ein weiterer Simulationslehrgang zu Narkosezwischenfällen im Krankenhaus Düren statt (8.12.2018, 09.00 - 18.00 Uhr). Interessierte Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte sind dazu herzlich eingeladen.

Hochwertige Verstärkung für das Brustzentrum

Montag, 22 Oktober 2018 10:11

Für die Patientinnen im Brustzentrum des Krankenhauses Düren ist das eine sehr gute Nachricht: Das Team des Brustzentrums hat mit Dr. Telja Pursche hochwertige Verstärkung erhalten. Dr. Pursche wechselt vom hohen Norden an die Rur. Sie kommt vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, wo sie stellvertretende Leiterin des interdisziplinären Brustzentrums war. In der Frauenklinik des Krankenhauses Düren übernimmt sie nun die Sektionsleitung Senologie (Lehre von der weiblichen Brust).

Über 120 Besucher: Großes Interesse am "Abend für die Kontinenz"

Mittwoch, 30 Mai 2018 14:47

„Ich wette, Sie wissen, ob ihre Freundin Blutdrucktabletten nimmt. Aber ob sie wegen Inkontinenz Vorlagen benutzt, das wissen Sie nicht.“ Mit diesen Worten verdeutlichte Dr. Guido Breuer, stellvertretender Chefarzt der Urologie am Krankenhaus Düren, wie tabuisiert Inkontinenz und Senkungsbeschwerden in der Gesellschaft sind – und das, obwohl Millionen Frauen betroffen sind und Milliarden Euro für Vorlagen ausgegeben werden.

Inkontinenz und Senkungsprobleme können sich auf viele verschiedene Arten bemerkbar machen – und sie können ebenso viele Ursachen haben. Und die Mediziner kennen verschiedene Lösungen für diese Probleme. Aber sie können nur helfen, wenn betroffene Frauen die Ärzte auch aufsuchen. Genau das passiert bei gesundheitlichen Problemen mit hohem Peinlichkeitsfaktor aber oftmals nicht. „Dabei brauchen Frauen sich gar keine Sorgen vor der Untersuchung zu machen“, erklärte Dr. Guido Breuer beim Patienforum "Medizin hautnah“ im Krankenhaus Düren.

Ab der ersten Sekunde Familie erleben

Montag, 05 März 2018 11:03

Das Mutter-Kind-Zentrum im Krankenhaus Düren stellt sich und sein Angebot vor.

Wie wird eigentlich ein Kaiserschnitt vorgenommen? Wie sehen die neuen Familienzimmer aus? Und was verbirgt sich hinter dem Namen Mutter-Kind-Zentrum? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gab es beim „Happy-Family-Day“ im Krankenhaus Düren. Das Mutter-Kind-Zentrum des kommunalen Krankenhauses stellte sich und seine familiennahen Dienstleistungen vor und ermöglichte viele Einblicke in die moderne Geburtshilfe.

„Wir möchten eine familienorientierte Entbindung gewährleisten“, betonte die neue Chefärztin der Frauenklinik am Krankenhaus Düren, Dr. Heike Matz. In den Familienzimmern können die Partner und auch Geschwisterkinder gemeinsam die ersten Lebenstage des Babys verbringen. Familie ist so ab der ersten Sekunde erlebbar. Ziel ist es, für jede Schwangere eine individuelle Geburtshilfe anzubieten und auf die Bedürfnisse der Frauen und der Familien einzugehen.

„Happy-Family-Day“ im Mutter-Kind-Zentrum

Freitag, 23 Februar 2018 10:34

Die Geburtshilfe des Krankenhauses lädt am 3. März zu einem informativen und unterhaltsamen Programm ein.

„Happy-Family-Day‘“ im Krankenhaus Düren: Das Mutter-Kind-Zentrum des Krankenhauses stellt sich am Samstag, 3. März, allen Interessierten vor und lädt zu einem informativen und unterhaltsamen Programm ein. Von 11 bis 16 Uhr gibt es neben vielen Einblicken in die moderne Geburtshilfe-Abteilung ein umfangreiches Angebot für Groß und Klein.

Fünf Jahre ist es her, dass die Geburtshilfe im Krankenhaus Düren zum Mutter-Kind-Zentrum erweitert wurde. Mit großem Erfolg: Seit damals ist die Zahl der Geburten von rund 550 pro Jahr auf knapp 800 angestiegen. Unter der Führung der neuen Chefärztin der Frauenklinik, Dr. Heike Matz, soll diese Entwicklung weiter ausgebaut werden.

Hoher Komfort für alle Patientinnen

Mittwoch, 24 Januar 2018 16:14

Die Frauenklinik des Krankenhauses Düren ist nun auf der neuen Station 11 beheimatet.

Gute Laune hatten alle, die zur Eröffnung der neuen Station in die Frauenklinik des Krankenhauses Düren gekommen waren. Das breiteste Lächeln zeigte aber ohne Zweifel Dr. Heike Matz. Seit Anfang des Jahres ist sie die neue Chefärztin der Frauenklinik und nur drei Wochen später durfte sie voller Freude feststellen, gleich „die schönste Station des Hauses“ mit ihrem Team nutzen zu dürfen. Und in der Tat: Die neue Heimat der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Senologie (Brustzentrum) kann es als „normale Station“ in Sachen Komfort beinahe mit der schicken Privatstation „Düren“ des Krankenhauses aufnehmen.

Seite 1 von 5