headerline

Gynäkologie

Individuelle Kreißsaalführung

Montag, 09 August 2021 11:12

Wie die meisten Geburtskliniken verzichtet auch das Mutter-Kind-Zentrum im Krankenhaus Düren aus Vorsicht momentan noch auf die großen Kreißsaalführungen. Werdende Eltern, die sich für die moderne Geburtshilfe im kommunalen Krankenhaus interessieren, müssen dennoch nicht auf einen Blick in den Kreißsaal und auf die Station verzichten. „Wir bieten wir Ihnen gerne eine kleine individuelle Führung an. Rufen Sie einfach unser Kreißsaal-Team an und wir vereinbaren einen Termin“, sagt Kreißsaaloberärztin Dr. Barbara Termath-Bethge.

Ein buntes Werk mit viel Fröhlichkeit, Harmonie und Leben

Freitag, 04 Juni 2021 09:47

Bunt, vielfältig und voller Leben – so präsentiert sich das Gemeinschaftskunstwerk des Malerei-Kurses unter der Leitung von Otmar Alt, das an der Internationalen Kunstakademie Heimbach entstanden ist. Jetzt wurde das Kunstwerk an das Krankenhaus Düren übergeben. Dort soll es auf der Mutter-Kind-Station vielen Menschen Freude bringen. Dr. Heike Matz, Chefärztin der Frauenklinik, nahm das Bild freudig im Kreishaus in Düren entgegen.

Der international bekannte Maler Otmar Alt bietet seit mehr als zehn Jahren im Sommer ausschließlich in Heimbach an der internationalen Kunstakademie einen anspruchsvollen Wochenkurs in Acrylmalerei an. Zum Abschluss eines jeden Kurses wird ein gemeinsames Großbild geschaffen, das sich aus einzelnen quadratischen Leinwänden zusammensetzt, die jeder Teilnehmer jeweils gestaltet. Entstanden ist, passend zum Kursthema „Die Kreativität der Formen und Farben erleben“, ein buntes Werk mit viel Fröhlichkeit, Harmonie und Leben – genau passend für den zukünftigen Ort auf der Geburtsstation.

Bunt und vielfältig wie der Kreis selbst

"Ich freue mich sehr über das wirklich außergewöhnlich tolle Bild, das den Familien viel Freude bringen soll. Wir sagen von Herzen ‚Danke‘“, betont Dr. Matz. „Es ist ein besonderes Kunstwerk geworden“, sagt Otmar Alt. Zusammen mit dem Direktor der Internationalen Kunstakademie Heimbach, Prof. Frank Günter Zehnder, übergab er das Bild. „Die Herausforderung ist die Korrespondenz der einzelnen kleineren Bilder, die später ein großes Ganzes ergeben. Daraus ist eine wunderbare, kraftvolle Gemeinschaftsarbeit entstanden.“ Die Binnenstruktur, die Feinheiten von Erzählung und Farbe, von realistischen oder abstrakten Formen wurden von den Teilnehmern individuell erfunden und gestaltet. Auch Landrat Wolfgang Spelthahn freut sich bei der Übergabe über den zukünftigen Platz des Bildes. „Es ist Kunst aus dem Kreis Düren für die Menschen im Kreis Düren. Das Bunte und Vielfältige im Bild spiegelt auch das Leben im Kreis wider.“ 

Bei früher Diagnose zu 100 Prozent heilbar

Mittwoch, 21 April 2021 13:02

Die Vorsorge ist einer der wichtigsten Bausteine für die Gesundheit. Wie andere Untersuchungen zur Früherkennung ist der regelmäßige PAP-Abstrich bei ihrer Frauenärztin oder ihrem Frauenarzt daher für die meisten Frauen selbstverständlich. Mit Hilfe dieses Tests können Gewebeveränderungen frühzeitig erkannt und so die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verhindert werden.
„Ein auffälliges Ergebnis des PAP-Abstrichs bedeutet aber noch lange nicht, dass eine Krebserkrankung vorliegt“, sagt Dr. Nicole Zenner, Oberärztin der Frauenklinik im Krankenhaus Düren. Zunächst bedeute es nur, dass die untersuchten Zellen unter dem Mikroskop verändert aussahen. „Dafür können zum Beispiel auch Entzündungen verantwortlich sein. Oder es liegen Krebsvorstufen vor, die aber zu 100 Prozent heilbar sind“, sagt die Fachärztin für Gynäkologie. Dr. Nicole Zenner kommt ins Spiel, wenn die Frauenärztin oder der Frauenarzt ihre Patientin zur weiteren Abklärung in die Hände einer Dysplasie-Expertin gibt.

Video gibt schöne Einblicke ins Mutter-Kind-Zentrum

Donnerstag, 14 Januar 2021 13:30

Wo soll unser Kind zur Welt kommen? Die Suche nach der passenden Geburtsklinik hat für werdende Eltern große Bedeutung. Aber wie sollen sie sich entscheiden können, wenn wegen der Corona-Pandemie der intensive Blick in Kreißsäle und Wöchnerinnenstationen nicht möglich ist? Das Mutter-Kind-Zentrum im Krankenhaus Düren beantwortet diese Frage mit einem neuen Informationsfilm. In dem etwas mehr als vier Minuten langen Video gibt es nicht nur schöne Einblicke in die Geburtshilfe an der Roonstraße, sondern auch viele wertvolle Informationen. „Gebor(g)en in Düren“ heißt der Infofilm, der auf der Homepage sowie auf den Facebook-, Instagram- und Youtube-Kanälen des Krankenhauses zu sehen ist.

„Natürlich stehen wir den Schwangeren auch aktuell jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung“, sagt Dr. Heike Matz, die Chefärztin der Frauenklinik im Krankenhaus Düren. „Aber die strengen Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen, die wir zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten im Krankenhaus befolgen, lassen die Führungen, die wir sonst regelmäßig anbieten, derzeit nicht zu. Deshalb sind wir sehr froh, mit diesem schönen Film einen guten Eindruck von unserem Mutter-Kind-Zentrum und unserer Art der Geburtshilfe vermitteln zu können.“

Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter (02421) 301519, per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder hier auf der Homepage des Krankenhauses Düren.

Hier geht es direkt zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=CgcNuSHHFdU

Ausgezeichneter Operateur

Freitag, 27 November 2020 10:17

Wenn eine Operation die erhoffte Heilung bringt, ist das ein großer Erfolg. Erholen sich die Patientinnen dann auch noch sehr schnell, weil ihre Wunden klein sind und kaum Schmerzen bereiten, dann ist Mohammad-Zaher Koshaji zufrieden mit seiner Arbeit. Der 42-Jährige ist der neue Leitende Oberarzt in der Frauenklinik des Krankenhauses Düren. Und er gehört zu den besten gynäkologischen Operateuren Deutschlands: Mohammad-Zaher Koshaji führt die Auszeichnung MIC III, die von der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie (AGE) nur an handverlesene Mediziner vergeben wird.

„Die Heilungschancen sind sehr gut“

Dienstag, 18 August 2020 14:10

 

Dr. Telja Pursche ist Sektionsleiterin des Brustzentrums im Krankenhaus Düren. Im Interview spricht sie über Vorsorge, immer bessere Therapien, psychische und ästhetische Aspekte.

Frau Dr. Pursche, die regelmäßige Vorsorge ist für die Heilungschancen bei Brustkrebs von hoher Bedeutung.
pursche webDr. Telja Pursche: Das ist richtig. Durch eine regelmäßige Vorsorge gelingt es in der Regel, eine Brustkrebsvorstufe oder einen Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. Das vergrößert die Heilungschancen und erlaubt in den allermeisten Fällen eine möglichst wenig belastende Therapie.

Dennoch ist Brustkrebs eine Erkrankung, die mit vielen Ängsten verbunden ist.
Dr. Telja Pursche: Die Diagnose Krebs macht natürlich immer Angst. Mit rund 72.000 Neuerkrankungen im Jahr bei Frauen ist es die häufigste Krebserkrankung, aber Brustkrebs ist tatsächlich mittlerweile gut behandelbar. Durch die gute Früherkennung sind die Heilungsraten sehr gut. Sie liegen aktuell bei 86 Prozent. Das liegt auch an immer besseren Therapien, die meistens auch gut verträglich sind. Gerade in den letzten Jahren haben wir gelernt, dass nicht jede Patientin mit Krebs eine Chemotherapie braucht und dennoch eine sehr gute Prognose hat. Es gilt: So wenig wie möglich und so viel wie nötig. Wichtig ist es jedoch, genau diese Patientinnen zu identifizieren, die eine intensive Therapie benötigen. Das ist nur durch eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Team möglich, denn die Innovationen gerade im Bereich der Brustkrebstherapie sind erfreulicherweise aktuell so mannigfaltig, dass man ansonsten schnell den Überblick verliert oder nicht mehr auf dem aktuellsten Stand ist.

Dies ist sicherlich auch ein Vorteil des Brustzentrums im Krankenhaus Düren. Hier arbeiten die Gynäkologinnen als Spezialistinnen für Brusterkrankungen quasi Tür an Tür mit den Radiologen, den Onkologen, den Pathologen und den Strahlentherapeuten. So können wir für jede Patientin eine maßgeschneiderte Therapie komplett vor Ort anbieten. 

Seite 1 von 7