headerline

Chefarzt Dr. Sauerwald, die Eltern Björn Imdahl und Claudia Bummele sowie die Bereichsleiterin des Mutter-Kind-Zentrums, Bettina Wegner, freuen sich über die Geburt von Emma Sophia, das 750. Baby, das in diesem Jahr im Krankenhaus Düren zur Welt gekommen ist. Foto: Claudia Veith

Im Mutter-Kind-Zentrum des Krankenhauses Düren ist die Freude über die 750. Geburt des Jahres groß.

Den Fototermin hat Emma Sophia verschlafen. Selig schlummerte sie auf Papas Arm, als der mit Mama, Dr. Sauerwald und Bettina Wegner in die Kamera strahlte. Grund dazu gab es genug. Für die stolzen Eltern Claudia Bummele und Björn Imdahl sowieso, aber auch für den Chefarzt der Frauenklinik im Krankenhaus Düren und die Bereichsleiterin des Mutter-Kind-Zentrums. Denn Emma Sophia ist ein Jubiläumskind. Sie ist das 750. Baby, das in diesem Jahr im Krankenhaus Düren zur Welt gekommen ist. Die Freude darüber ist im Mutter-Kind-Zentrum groß, denn diese Zahl krönt eine positive Entwicklung, die so niemand vorausahnen konnte.

551 Geburten wurden noch 2013 im Krankenhaus Düren gezählt. Damals wurde an der Roonstraße die strategische Entscheidung zum räumlichen und inhaltlichen Ausbau der Geburtshilfe zum Mutter-Kind-Zentrum beschlossen. Die Wöchnerinnen-Station wurde saniert und modernisiert, vor allem aber wurde unter Führung von Chefarzt Dr. Sauerwald und Hebamme Bettina Wegner ein neues Konzept eingeführt. Im Mittelpunkt steht dabei eine sehr individuelle Betreuung der Mütter und der Familien. Schon während der Schwangerschaft werden die Frauen im Mutter-Kind-Zentrum des Krankenhauses Düren intensiv betreut und beraten und in ihren speziellen Vorstellungen für die Geburt bestärkt. In den Tagen nach der Geburt werden nicht nur die jungen Mütter, sondern auch die Väter und Geschwisterkinder auf der Wöchnerinnenstation gezielt auf das neue Familienleben vorbereitet. Und danach macht die Elternschule des Mutter-Kind-Zentrums zahlreiche unterstützende Angebote von Tragetuch- und Ernährungskursen über Babymassage bis zum Sport für die jungen Mütter.

Bei den werdenden Eltern in Düren und Umgebung kommt dieses Konzept offenbar sehr gut an. Im dritten Jahr in Folge sind die Geburtenzahlen an der Roonstraße jetzt im zweistelligen Prozentbereich gewachsen. Am Ende des Jahres werden es nur etwas weniger als 800 Geburten sein. Aber diese Hürde kann ja dann im kommenden Jahr genommen werden. Mit einer Erweiterung der Wöchnerinnenstation wird dafür 2017 die räumliche Voraussetzung geschaffen.