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Akupunktur gehört zu den naturheilkundlichen Angeboten im Mutter-Kind-Zentrum des Krankenhauses Düren, in dem im vergangenen Jahr 750 Kinder zur Welt kamen. Am 22. Januar werden die Angebote im Rahmen eines Vortrages vorgestellt. Foto: Christoph Lammertz

Übelkeit, Sodbrennen, Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen, Schlafstörungen oder Ängste vor und nach der Geburt – die Liste der Beschwerden, unter denen leider viele Frauen in der Schwangerschaft leiden müssen, ließe sich noch um einiges verlängern. Nicht immer findet die Schulmedizin darauf eine passende Antwort. Viele der sogenannten Schwangerschaftsbeschwerden können dennoch gelindert werden: Mit Hilfe von naturheilkundlichen Verfahren gelingt es häufig, das Wohlbefinden der Schwangeren deutlich zu steigern. Von der Pflanzenheilkunde über die Hydrotherapie bis hin zur Mind-Body-Medi­zin existieren unzählige naturheilkundliche Möglich­keiten, Schwangerschaftsbeschwerden wirksam zu lindern.

Das Mutter-Kind-Zentrum des Krankenhauses Düren gibt nun einen Überblick über die naturheil­kundlichen Selbsthilfestrategien, die sicher, kostengünstig und einfach zu Hause angewendet werden können. In ihrem Vortrag für Schwangere, Wöchnerinnen und alle anderen Interessierten geben Dr. Nadine Tix und Dr. Susanne Brandner am Dienstag, 22. Januar  (Beginn: 19 Uhr), im Kongresszentrum des Krankenhauses dazu zahlreiche Anwendungsbeispiele. Dr. Tix und Dr. Brandner sind Fachärztinnen für Gynäkologie und Geburtshilfe und haben sich darüber hinaus in naturheilkundlichen Verfahren qualifiziert.

Im Mutter-Kind-Zentrum werden naturheilkundliche Verfahren ergänzend zu etablierten schulmedizinischen Therapien eingesetzt. „Unser Anspruch ist es, den Schwangeren und den jungen Müttern im Krankenhaus Düren die bestmögliche Betreuung zu bieten“, sagt Dr. Heike Matz, Chefärztin der Frauenklinik, zu der das Mutter-Kind-Zentrum gehört. Dafür sei es auch wichtig, über den Tellerrand der Schulmedizin hinauszublicken. „Ich bin sehr froh darüber, dass wir in unseren eigenen Reihen so viel Kompetenz in den naturheilkundlichen Verfahren haben. So können wir den Frauen ganzheitliche Angebote aus einer Hand machen“, betont Dr. Barbara Termath-Bethge, Oberärztin im Mutter-Kind-Zentrum. Neben der familienfreundlichen, individuellen und sicheren Betreuung der Schwangeren und jungen Eltern trägt sicherlich auch dieses ganzheitliche Angebot dazu bei, dass die Geburtenzahl im Krankenhaus Düren weiter steigt.