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Chefarzt Dr. Axel Sauerwald und Bereichsleiterin Bettina Eiling freuen sich mit den Eltern über die Geburt von Fiona. Foto: Christoph Lammertz

Neue Bereichsleiterin der Geburtshilfe im Krankenhaus Düren. Ausbau zum Mutter-Kind-Zentrum.

Die Geburt des eigenen Kindes ist ohne Frage einer der wichtigsten Momente im Leben. Klar, dass werdende Eltern deshalb großen Wert darauf legen, von der Schwangerschaft bis zu den ersten Monaten mit neuem Familienmitglied in besonders guten Händen zu sein. „Werdende und junge Eltern dürfen zurecht erwarten, dass man sich sehr individuell um sie kümmert und sie intensiv durch diese bedeutende Zeit ihres Lebens begleitet“, sagt Dr. Axel Sauer-wald, Chefarzt der Frauenklinik im Krankenhaus Düren. Mit dem Ausbau ihrer Geburtshilfe zum Mutter-Kind-Zentrum verbindet die Klinik an der Roonstraße deshalb nicht nur eine räumliche Erweiterung, sondern auch eine noch stärkere Profilierung als kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt. Dabei steht dem Chefarzt, der die Frauenklinik seit dem vergangenen Sommer leitet, mit Hebamme Bettina Eiling nun eine neue Bereichsleiterin Geburtshilfe zur Seite.

„Wir freuen uns sehr über diese Verstärkung des Teams. Bettina Eiling bringt viel Erfahrung mit und steht für eine moderne ganzheitliche Geburtshilfe“, sagt Dr. Sauerwald. In der Klinik Köln-Hohenlind hat die 31-Jährige, die unter anderem in Glasgow studierte und dort ihren Bachelor in Hebammenwissenschaften erwarb, zuletzt kommissarisch den Kreißsaal geleitet. Die Herausforderung, „mit einem jungen Chefarzt die Geburtshilfe neu zu strukturieren“, zog sie zurück in ihre Heimat. Dabei komme es darauf an, für jede Frau und jede Familie den richtigen Weg bis zu Geburt und darüber hinaus zu finden und keine Geburtshilfe von der Stange anzubieten, sagt Bettina Eiling: „Die Wünsche und Vorstellungen der Eltern sind das, woran wir uns orientieren müssen.“ So erfahren junge Mütter im Krankenhaus Düren beispielsweise jegliche Unterstützung beim Stillen, aber niemand übt Druck aus, wenn sie nicht stillen möchten. Ziel sei es, „ihnen die nötigen Informationen und Fertigkeiten mitzugeben, damit die erste Zeit mit neuem Familienmitglied zu Hause für sie so leicht und angenehm wie möglich wird.“ Dabei setzt das Mutter-Kind-Zentrum auf ein integratives Pflegekonzept mit  Hebammen, Krankenschwestern und Kinderkrankenschwestern, die als eingespieltes Team agieren. Hinzu kommt ein weitreichendes Netzwerk, zu denen unter anderem externe Hebammen und weitere Anbieter von umfangreichen Eltern-schulungen gehören.  

Räumlich bedeutet die Erweiterung zum Mutter-Kind-Zentrum eine Verdopplung der Fläche für die jungen Familien, da die bisherige Kinderstation nun zusätzlich zur Verfügung steht. Nach dem Umbau, der ohne Störung des laufenden Be-triebs vonstatten gehen wird, bietet die Station deutlich mehr Komfort. Familienzimmer, in denen auf Wunsch auch der Vater und die Geschwister die ersten Tage mit dem Neugeborenen verbringen können, werden obligatorisch. Ein neuer gemütlicher Frühstücks- und Aufenthaltsraum ist ein weiterer Punkt, der zur Wohlfühlatmosphäre beiträgt.