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Montag, 11 Februar 2019 11:41

Viel mehr als nur Schminke

Die Diagnose Krebs, die jährlich rund 230.000 Frauen in Deutschland erhalten, bedeutet nicht nur den Kampf mit dem Überleben, sondern auch einen täglichen Kampf mit dem Spiegelbild. Denn die Krebstherapie mit Chemo- oder Strahlenbehandlung führt zu drastischen Veränderungen des Aussehens. Durch Haarausfall, Verlust von Wimpern und Augenbrauen oder Hautirritationen verlieren viele Frauen ihr Selbstbewusstsein und fühlen sich zusätzlich von der Krankheit gezeichnet.

In den kostenfreien „look good feel better“-Kosmetikseminaren von DKMS LIFE gemeinnützige Gesellschaft mbH erhalten Krebspatientinnen Hilfe zur Selbsthilfe im Umgang mit den äußeren Veränderungen während der Krebstherapie. Im Krankenhaus Düren bietet Breast Care Nurse Beate Jepsen die Seminare an.

Publiziert in Brustzentrum

Übelkeit, Sodbrennen, Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen, Schlafstörungen oder Ängste vor und nach der Geburt – die Liste der Beschwerden, unter denen leider viele Frauen in der Schwangerschaft leiden müssen, ließe sich noch um einiges verlängern. Nicht immer findet die Schulmedizin darauf eine passende Antwort. Viele der sogenannten Schwangerschaftsbeschwerden können dennoch gelindert werden: Mit Hilfe von naturheilkundlichen Verfahren gelingt es häufig, das Wohlbefinden der Schwangeren deutlich zu steigern. Von der Pflanzenheilkunde über die Hydrotherapie bis hin zur Mind-Body-Medi­zin existieren unzählige naturheilkundliche Möglich­keiten, Schwangerschaftsbeschwerden wirksam zu lindern.

Publiziert in Gynäkologie

Am vergangenen Wochenende fand der zweite Simulationskurs des laufenden Jahres zur Erstversorgung und Reanimation kritisch kranker Neugeborener mit 13 Teilnehmenden im Krankenhaus Düren statt. Dieser Lehrgang blickt mittlerweile auf eine fünfjährige Vergangenheit zurück und weckt regelmäßig das Interesse bei Pflegekräften sowie Ärztinnen und Ärzten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen, die mit der Behandlung von Neugeborenen in den ersten Lebensminuten betraut sind.

Dr. Andreas Wentz, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, und Prof. Stefan Schröder, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, führten zusammen mit einem speziell ausgebildeten Instruktorenteam durch die 1,5-tägige Veranstaltung, bei der die Simulation der Erstversorgung und Reanimation von Neugeborenen einen besonderen Stellenwert einnimmt.

Unter den Teilnehmenden war diesmal auch Dr. Heike Matz, die seit 1. Januar 2018 als Chefärztin die Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Senologie am Dürener Krankenhaus leitet. Sie betont die Bedeutung des Lehrganges als Teil des Aus- und Fortbildungskonzeptes ihrer Klinik: „In diesem Jahr werden wir in Düren rund 750 Geburten haben. Glücklicherweise benötigen davon nur die wenigsten nach der Geburt unterstützende Maßnahmen, wie z.B. eine Maskenbeatmung. Dennoch halte ich es für besonders wichtig, gerade diese seltenen kritischen Situationen zu trainieren, um sie dann im medizinischen Alltag mit höchstmöglicher Sicherheit beherrschen zu können. Ich bin froh, dass wir mit diesem Dürener Lehrgangskonzept zweimal im Jahr die Möglichkeit haben, sowohl die dafür notwendigen technischen Fertigkeiten wie z.B. die Thoraxkompression oder das Legen von Nabelvenenkathetern zu trainieren als auch die nicht-technischen Fähigkeiten wie Situationswahrnehmung, Entscheidungsfindung, Aufgabemenmanagement, Teamwork und Kommunikation. Die Möglichkeiten, die uns das Simulationszentrum dafür bietet, sind optimal.“

Die realitätsnahe Umgebung im Simulationszentrum gehört zu den wichtigsten Grundlagen für ein effektives Lernen. Das Simulationszentrum in Düren kann dafür nun regelmäßig auf die Versorgungseinheit „Lifetherm 2003“ zurückgreifen, die es in diesem Jahr von der Firma Heinen und Löwenstein als Spende erhalten hat. Dabei handelt es sich um ein speziell für Neugeborene und Säuglinge entwickeltes Bett, das eine effektive Wärmeübertragung durch eine exakt einstellbare Flächenheizung sicherstellt. Zusammen mit dem Mannequin können so alle wesentlichen Maßnahmen der Erstversorgung und Reanimation hautnah durchgeführt werden. Die Teilnehmenden der Neugeborenenlehrgänge haben es aufgrund der umfangreichen Ausstattung nun besonders leicht, sich auf die Simulation einzulassen. Viele scheinen dabei sogar zu vergessen, dass es sich dabei nur um ein Training handelt.

Neben der Aus- und Fortbildung der Teilnehmenden bietet die Simulation kritischer Ereignisse noch weitere Vorteile. Prof. Stefan Schröder führt dazu aus: „Das Arbeitsumfeld der Neugeborenenversorgung ist durch eine komplexe Umgebung geprägt. Fehler bei der Versorgung kritisch kranker Neugeborener können zu Zwischenfällen oder sogar zu Patientenschädigungen führen. Um dies zu vermeiden, ist eine effektive Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachdisziplinen (Gynäkologie, Anästhesiologie und Pädiatrie) als auch Berufsgruppen (OP- und Pflegepersonal, Hebammen) entscheidend. Die Simulation mit der Neugeboreneneinheit ermöglicht das Erleben und Reflektieren von kritischen Situationen. So können beobachtete Fehler und Zwischenfälle als Ausgangspunkt für die Entwicklung sicherer Systeme genutzt werden. Dazu gehört auch die Arbeitsplatzgestaltung, die wir mit Hilfe der Simulation fortwährend hinterfragen und optimieren. Insgesamt möchten wir also die Fähigkeit der Teilnehmenden stärken, Sicherheit auch unter ungewohnten und stressigen Bedingungen aufrechtzuerhalten. Dafür haben wir auch bei diesem Lehrgang wieder wertvolle Ideen sammeln können. Das bestärkt uns, das Lehrgangskonzept auch im neuen Jahr 2019 fortzuführen.

In diesem Jahr findet noch ein weiterer Simulationslehrgang zu Narkosezwischenfällen im Krankenhaus Düren statt (8.12.2018, 09.00 - 18.00 Uhr). Interessierte Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte sind dazu herzlich eingeladen.

Publiziert in Gynäkologie

Am vergangenen Wochenende fand der zweite Simulationskurs des laufenden Jahres zur Erstversorgung und Reanimation kritisch kranker Neugeborener mit 13 Teilnehmenden im Krankenhaus Düren statt. Dieser Lehrgang blickt mittlerweile auf eine fünfjährige Vergangenheit zurück und weckt regelmäßig das Interesse bei Pflegekräften sowie Ärztinnen und Ärzten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen, die mit der Behandlung von Neugeborenen in den ersten Lebensminuten betraut sind.

Dr. Andreas Wentz, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, und Prof. Stefan Schröder, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, führten zusammen mit einem speziell ausgebildeten Instruktorenteam durch die 1,5-tägige Veranstaltung, bei der die Simulation der Erstversorgung und Reanimation von Neugeborenen einen besonderen Stellenwert einnimmt.

Unter den Teilnehmenden war diesmal auch Dr. Heike Matz, die seit 1. Januar 2018 als Chefärztin die Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Senologie am Dürener Krankenhaus leitet. Sie betont die Bedeutung des Lehrganges als Teil des Aus- und Fortbildungskonzeptes ihrer Klinik: „In diesem Jahr werden wir in Düren rund 750 Geburten haben. Glücklicherweise benötigen davon nur die wenigsten nach der Geburt unterstützende Maßnahmen, wie z.B. eine Maskenbeatmung. Dennoch halte ich es für besonders wichtig, gerade diese seltenen kritischen Situationen zu trainieren, um sie dann im medizinischen Alltag mit höchstmöglicher Sicherheit beherrschen zu können. Ich bin froh, dass wir mit diesem Dürener Lehrgangskonzept zweimal im Jahr die Möglichkeit haben, sowohl die dafür notwendigen technischen Fertigkeiten wie z.B. die Thoraxkompression oder das Legen von Nabelvenenkathetern zu trainieren als auch die nicht-technischen Fähigkeiten wie Situationswahrnehmung, Entscheidungsfindung, Aufgabemenmanagement, Teamwork und Kommunikation. Die Möglichkeiten, die uns das Simulationszentrum dafür bietet, sind optimal.“

Die realitätsnahe Umgebung im Simulationszentrum gehört zu den wichtigsten Grundlagen für ein effektives Lernen. Das Simulationszentrum in Düren kann dafür nun regelmäßig auf die Versorgungseinheit „Lifetherm 2003“ zurückgreifen, die es in diesem Jahr von der Firma Heinen und Löwenstein als Spende erhalten hat. Dabei handelt es sich um ein speziell für Neugeborene und Säuglinge entwickeltes Bett, das eine effektive Wärmeübertragung durch eine exakt einstellbare Flächenheizung sicherstellt. Zusammen mit dem Mannequin können so alle wesentlichen Maßnahmen der Erstversorgung und Reanimation hautnah durchgeführt werden. Die Teilnehmenden der Neugeborenenlehrgänge haben es aufgrund der umfangreichen Ausstattung nun besonders leicht, sich auf die Simulation einzulassen. Viele scheinen dabei sogar zu vergessen, dass es sich dabei nur um ein Training handelt.

Neben der Aus- und Fortbildung der Teilnehmenden bietet die Simulation kritischer Ereignisse noch weitere Vorteile. Prof. Stefan Schröder führt dazu aus: „Das Arbeitsumfeld der Neugeborenenversorgung ist durch eine komplexe Umgebung geprägt. Fehler bei der Versorgung kritisch kranker Neugeborener können zu Zwischenfällen oder sogar zu Patientenschädigungen führen. Um dies zu vermeiden, ist eine effektive Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachdisziplinen (Gynäkologie, Anästhesiologie und Pädiatrie) als auch Berufsgruppen (OP- und Pflegepersonal, Hebammen) entscheidend. Die Simulation mit der Neugeboreneneinheit ermöglicht das Erleben und Reflektieren von kritischen Situationen. So können beobachtete Fehler und Zwischenfälle als Ausgangspunkt für die Entwicklung sicherer Systeme genutzt werden. Dazu gehört auch die Arbeitsplatzgestaltung, die wir mit Hilfe der Simulation fortwährend hinterfragen und optimieren. Insgesamt möchten wir also die Fähigkeit der Teilnehmenden stärken, Sicherheit auch unter ungewohnten und stressigen Bedingungen aufrechtzuerhalten. Dafür haben wir auch bei diesem Lehrgang wieder wertvolle Ideen sammeln können. Das bestärkt uns, das Lehrgangskonzept auch im neuen Jahr 2019 fortzuführen.

In diesem Jahr findet noch ein weiterer Simulationslehrgang zu Narkosezwischenfällen im Krankenhaus Düren statt (8.12.2018, 09.00 - 18.00 Uhr). Interessierte Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte sind dazu herzlich eingeladen.

Publiziert in Anästhesie

Für die Patientinnen im Brustzentrum des Krankenhauses Düren ist das eine sehr gute Nachricht: Das Team des Brustzentrums hat mit Dr. Telja Pursche hochwertige Verstärkung erhalten. Dr. Pursche wechselt vom hohen Norden an die Rur. Sie kommt vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, wo sie stellvertretende Leiterin des interdisziplinären Brustzentrums war. In der Frauenklinik des Krankenhauses Düren übernimmt sie nun die Sektionsleitung Senologie (Lehre von der weiblichen Brust).

Publiziert in Gynäkologie

Die Geburtshilfe des Krankenhauses lädt am 3. März zu einem informativen und unterhaltsamen Programm ein.

„Happy-Family-Day‘“ im Krankenhaus Düren: Das Mutter-Kind-Zentrum des Krankenhauses stellt sich am Samstag, 3. März, allen Interessierten vor und lädt zu einem informativen und unterhaltsamen Programm ein. Von 11 bis 16 Uhr gibt es neben vielen Einblicken in die moderne Geburtshilfe-Abteilung ein umfangreiches Angebot für Groß und Klein.

Fünf Jahre ist es her, dass die Geburtshilfe im Krankenhaus Düren zum Mutter-Kind-Zentrum erweitert wurde. Mit großem Erfolg: Seit damals ist die Zahl der Geburten von rund 550 pro Jahr auf knapp 800 angestiegen. Unter der Führung der neuen Chefärztin der Frauenklinik, Dr. Heike Matz, soll diese Entwicklung weiter ausgebaut werden.

Publiziert in Gynäkologie
Montag, 07 März 2016 11:21

Großer Andrang im Mutter-Kind-Zentrum

Rund 400 Besucher beim Familientag im Krankenhaus Düren. Viel Wissenswertes rund um die Geburt.

Einblicke in den Kreißsaal, Simulationen im OP und eine Infobörse mit vielen Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und das neue Leben mit dem Baby: Dieses Angebot des Mutter-Kind-Zentrums lockte rund 400 Besucher am Familientag ins Krankenhaus Düren.

An diesem Tag ging es dem Team um Chefarzt Dr. Axel Sauerwald und Hebamme Bettina Wegner, Bereichsleiterin der Geburtshilfe, darum, die Vielfalt der Angebote vorzustellen. Dabei durfte die Führung durch das Mutter-Kind-Zentrum mit Wöchnerinnenstation und Kreißsaal nicht fehlen. Die Wöchnerinnenstation wurde vor zwei Jahren komplett erneuert und modernisiert. Eine nicht alltägliche Gelegenheit bot sich den Besuchern in einem Operationssaal des Krankenhauses. Dort konnten sie eine Kaiserschnitt-Geburt live erleben - natürlich als Simulation - und erhielten Antworten auf ihre zahlreichen Fragen.

Publiziert in Gynäkologie
Montag, 22 Februar 2016 10:56

Familientag im Mutter-Kind-Zentrum

Krankenhaus Düren stellt am 5. März seine moderne Geburtshilfe vor. Simulationen und viele Infos.

Seit der Erweiterung der Geburtshilfe zum modernen Mutter-Kind-Zentrum vertrauen immer mehr werdende Eltern dem Krankenhaus Düren. Um fast 30 Prozent hat die Klinik an der Roonstraße ihre Geburtenzahlen in den vergangenen beiden Jahren gesteigert. Die Geburtshilfe an der Roonstraße sieht ihre Aufgabe darin, werdende Eltern rund um die Geburt ganz individuell zu begleiten und ihnen jederzeit optimale Sicherheit zu bieten. Großer Wert wird aber auch darauf gelegt, eine Atmosphäre zu bieten, in der sich die junge Familie richtig wohlfühlen kann.

Publiziert in Gynäkologie
Dienstag, 24 November 2015 13:43

Den Organismus stützen und stärken

Beim Patientinnentag im Krankenhaus Düren werden ergänzende Heilverfahren vorgestellt.

Brustkrebspatientinnen und ihre Angehörigen suchen oft nach Möglichkeiten, ergänzend zur „schulmedizinischen“ Behandlung noch etwas zu tun, um mit der Erkrankung und insbesondere den Nebenwirkungen besser umgehen zu können. Die Frauenklinik und das Brustzentrum im Krankenhaus Düren haben bei ihrem Patientinnentag 2015 deshalb die Möglichkeiten der Komplementärmedizin in den Mittelpunkt gestellt. Über 100 Besucher kamen ins Kongresszentrum der Klinik an der Roonstraße.

Publiziert in Gynäkologie
Dienstag, 07 April 2015 12:26

Die Hilfe kommt von Herzen

Dass auch das Leid zum Leben gehört, haben die Mädchen der Klasse 8b im St.-Angela-Gymnasium zum Teil schon in ihrem Umfeld erfahren müssen. Im Religionsunterricht mit Lehrerin Anna Christina Kleinlosen befassten sich die Schülerinnen intensiv mit dem Thema. So entstand der Wunsch, Menschen zu helfen, die gerade Leid ertragen müssen. Und dabei nahmen die Mädchen und ihre Lehrerin schnell eine ganz besondere Gruppe in den Blick: die Patientinnen des Brustzentrums im Krankenhaus Düren. Die Schülerinnen nähten 40 ganz besondere Kissen, die ihre Herzform nicht nur aus symbolischen Gründen haben.

Publiziert in Gynäkologie
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