headerline

Dienstag, 05 November 2019 14:06

"Gehen Sie zur Krebsvorsorge!"

Die Botschaft beim Forum „Medizin hautnah“ im vollbesetzten Tagungszentrum des Dorint-Hotels war unmissverständlich: „Gehen Sie zur Krebsvorsorge!“. 150 Besucher waren der Einladung von Krankenhaus Düren, Dürener Zeitung/Nachrichten und der AOK gefolgt und informierten sich umfassend über dieses so wichtige Gesundheitsthema.

Viele Vorsorgeuntersuchungen werden von den gesetzlichen Kassen übernommen, wie Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Michael Flaßhove in seiner Einführung hervorhob, beispielsweise Darmspiegelungen bei Männern ab dem 50., bei Frauen ab dem 55. Lebensjahr; Mammographie zur Brustkrebsfrüherkennung bei Frauen zwischen dem 50 und 69. Lebensjahr alle 24 Monate; Abtasten der Prostata bei Männern ab dem 45. Lebensjahr einmal jährlich. Denn je früher eine bösartige Gewebeveränderung erkannt wird, desto besser stehen die Heilungschancen, wie die leitenden Mediziner des Krankenhauses immer wieder betonten. Beim Darmkrebs, der zweithäufigsten Krebstodesursache in Deutschland, muss es sogar gar nicht erst zur Erkrankung kommen, wenn zum Beispiel bei einer Darmspiegelung frühzeitig die behandelbaren Vorstufen, sogenannte Polypen, entdeckt und entfernt werden, wie Chefarzt Dr. Serhat Aymaz verdeutlichte.

Publiziert in Darmkrebszentrum
Dienstag, 22 Oktober 2019 10:18

„Vorsorge  - Ich geh hin! Du auch?“

Krebs! Diese Diagnose will niemand von seinem Arzt hören. Sie ist immer ein Schock. Oftmals sind die dann erforderlichen Therapien komplex und mit enormen Belastungen für den Patienten verbunden, physisch wie psychisch.  Und leider sind sie nicht immer erfolgreich. Krebs ist in Deutschland immer noch die zweithäufigste Todesursache.

Dabei kann Krebs heute in vielen Fällen geheilt werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Krankheit so früh wie möglich erkannt wird. Wird der Tumor im Frühstadium entdeckt, können bei manchen Krebsarten nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft neun von zehn Erkrankten geheilt werden. Dennoch nutzt nur jede zweite Frau über 20 und jeder fünfte Mann über 45 die kostenlosen Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung. Scham, Unsicherheit Unwissenheit – die Gründe sind vielschichtig, ist Priv.-Doz. Dr. Michael Flaßhove vom Krankenhaus Düren überzeugt, auch wenn Hausärzte verpflichtet sind, je nach Alter des Patienten auf die Möglichkeit der Vorsorgeuntersuchungen hinzuweisen, wie sein Chefarzt-Kollege Dr. Serhat Aymaz betont. Frauen werden ab dem 50. Lebensjahr sogar zum Mammografie-Screening (Röntgen der Brust) eingeladen. Trotzdem nehmen nur 50 Prozent der 50- bis 69-Jährigen dieses Angebot wahr, weiß Dr. Telja Pursche. Dabei ist Brustkrebs in 86 Prozent der Fälle heilbar, wie die Spezialistin vom Brustzentrum des Dürener Krankenhauses betont, „je früher desto besser, im frühen Stadium sogar bei bis zu 98 Prozent“. In Deutschland erkranken jährlich rund 72.000 Frauen. „Aber auch Männer können Brustkrebs bekommen“, erklärt die Experten, zwar weitaus seltener (rund 650 Fälle pro Jahr), dafür aber oft im weiter fortgeschrittenen Stadium mit entsprechend schlechteren Prognosen. Und weil Vorsorge so eminent wichtig ist, steht das Thema im Mittelpunkt des nächsten Forums "Medizin Hautnah", zu dem das Krankenhaus Düren, die AOK und die Dürener Zeitung / Dürener Nachrichten am Montag, 4. November, 17 bis 19 Uhr, ins Tagungszentrum am Dürener Dorint-Hotel einladen.

Publiziert in Darmkrebszentrum
Mittwoch, 29 Mai 2019 12:49

Patientinnentag des Brustzentrums

Die Antihormontherapie und der Einsatz von Naturheilverfahren stehen im Blickpunkt beim Patientinnentag, zu dem das Brustzentrum Düren am Freitag, 14. Juni, von 16 bis 19 Uhr in die Kulturfabrik Becker & Funck einlädt. Das kooperierende Zentrum von Krankenhaus Düren und St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf stellt zudem die aktuellen Teams der beiden Standorte vor. Eine Modenschau mit den neuesten Trends für BH´s, Badeanzüge und Perücken rundet das Programm ab.

Nach der Begrüßung und Teamvorstellung durch die beiden Chefärzte Dr. Heike Matz (Krankenhaus Düren) und Dr. Axel Sauerwald (St. Marien-Hospital) wird  Dr. Anna Rüland, Sektionsleitung des Brustzentrums am Standort St. Marien-Hospital, den aktuellen Stand in der Antihormontherapie (endokrinen Therapie) zusammenfassen. Dr. Nadine Tix, Fachärztin am Standort Kran­kenhaus Düren, berichtet über ergänzende natur­heilkundliche Verfahren zur Linderung der Neben­wirkungen einer Brustkrebstherapie. Im Anschluss beantworten die Referentinnen und das gesamte Team des Brustzentrums gerne die Fragen der Besucherinnen. Vor der abschließenden Modenschau gibt es die Gelegenheit zum Besuch einer Ausstellung im Foyer der Kulturfabrik, wo auch ein kleiner Imbiss angeboten wird.

Der Eintritt zum Patientinnentag des Brustzentrums ist frei. Parkmöglichkeiten stehen rund um die Kulturfabrik (Binsfelder Straße 77) ausreichend zur Verfügung.

Publiziert in Brustzentrum
Dienstag, 19 März 2019 12:09

Eine schöne Brust trotz Operation

Jährlich erkranken in Deutschland rund 72.000 Frauen neu an Brustkrebs. Die operative Entfernung des Tumors ist in der Regel die erste Therapiemaßnahme. In den meisten Fällen ist heute eine brusterhaltende Methode möglich – ein wichtiger Aspekt vor dem Hintergrund der psychischen Belastung, die mit der Erkrankung einhergeht. Der Gewebeverlust, der durch die Tumorentnahme entsteht, kann durch plastische Operationstechniken ausgeglichen werden. So lassen sich neben der Heilung der Krebserkrankung auch gute ästhetische Ergebnisse erzielen.

Publiziert in Gynäkologie
Montag, 11 Februar 2019 11:41

Viel mehr als nur Schminke

Die Diagnose Krebs, die jährlich rund 230.000 Frauen in Deutschland erhalten, bedeutet nicht nur den Kampf mit dem Überleben, sondern auch einen täglichen Kampf mit dem Spiegelbild. Denn die Krebstherapie mit Chemo- oder Strahlenbehandlung führt zu drastischen Veränderungen des Aussehens. Durch Haarausfall, Verlust von Wimpern und Augenbrauen oder Hautirritationen verlieren viele Frauen ihr Selbstbewusstsein und fühlen sich zusätzlich von der Krankheit gezeichnet.

In den kostenfreien „look good feel better“-Kosmetikseminaren von DKMS LIFE gemeinnützige Gesellschaft mbH erhalten Krebspatientinnen Hilfe zur Selbsthilfe im Umgang mit den äußeren Veränderungen während der Krebstherapie. Im Krankenhaus Düren bietet Breast Care Nurse Beate Jepsen die Seminare an.

Publiziert in Brustzentrum

Übelkeit, Sodbrennen, Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen, Schlafstörungen oder Ängste vor und nach der Geburt – die Liste der Beschwerden, unter denen leider viele Frauen in der Schwangerschaft leiden müssen, ließe sich noch um einiges verlängern. Nicht immer findet die Schulmedizin darauf eine passende Antwort. Viele der sogenannten Schwangerschaftsbeschwerden können dennoch gelindert werden: Mit Hilfe von naturheilkundlichen Verfahren gelingt es häufig, das Wohlbefinden der Schwangeren deutlich zu steigern. Von der Pflanzenheilkunde über die Hydrotherapie bis hin zur Mind-Body-Medi­zin existieren unzählige naturheilkundliche Möglich­keiten, Schwangerschaftsbeschwerden wirksam zu lindern.

Publiziert in Gynäkologie

Am vergangenen Wochenende fand der zweite Simulationskurs des laufenden Jahres zur Erstversorgung und Reanimation kritisch kranker Neugeborener mit 13 Teilnehmenden im Krankenhaus Düren statt. Dieser Lehrgang blickt mittlerweile auf eine fünfjährige Vergangenheit zurück und weckt regelmäßig das Interesse bei Pflegekräften sowie Ärztinnen und Ärzten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen, die mit der Behandlung von Neugeborenen in den ersten Lebensminuten betraut sind.

Dr. Andreas Wentz, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, und Prof. Stefan Schröder, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, führten zusammen mit einem speziell ausgebildeten Instruktorenteam durch die 1,5-tägige Veranstaltung, bei der die Simulation der Erstversorgung und Reanimation von Neugeborenen einen besonderen Stellenwert einnimmt.

Publiziert in Gynäkologie

Für die Patientinnen im Brustzentrum des Krankenhauses Düren ist das eine sehr gute Nachricht: Das Team des Brustzentrums hat mit Dr. Telja Pursche hochwertige Verstärkung erhalten. Dr. Pursche wechselt vom hohen Norden an die Rur. Sie kommt vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, wo sie stellvertretende Leiterin des interdisziplinären Brustzentrums war. In der Frauenklinik des Krankenhauses Düren übernimmt sie nun die Sektionsleitung Senologie (Lehre von der weiblichen Brust).

Publiziert in Gynäkologie

Die Geburtshilfe des Krankenhauses lädt am 3. März zu einem informativen und unterhaltsamen Programm ein.

„Happy-Family-Day‘“ im Krankenhaus Düren: Das Mutter-Kind-Zentrum des Krankenhauses stellt sich am Samstag, 3. März, allen Interessierten vor und lädt zu einem informativen und unterhaltsamen Programm ein. Von 11 bis 16 Uhr gibt es neben vielen Einblicken in die moderne Geburtshilfe-Abteilung ein umfangreiches Angebot für Groß und Klein.

Fünf Jahre ist es her, dass die Geburtshilfe im Krankenhaus Düren zum Mutter-Kind-Zentrum erweitert wurde. Mit großem Erfolg: Seit damals ist die Zahl der Geburten von rund 550 pro Jahr auf knapp 800 angestiegen. Unter der Führung der neuen Chefärztin der Frauenklinik, Dr. Heike Matz, soll diese Entwicklung weiter ausgebaut werden.

Publiziert in Gynäkologie
Montag, 07 März 2016 11:21

Großer Andrang im Mutter-Kind-Zentrum

Rund 400 Besucher beim Familientag im Krankenhaus Düren. Viel Wissenswertes rund um die Geburt.

Einblicke in den Kreißsaal, Simulationen im OP und eine Infobörse mit vielen Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und das neue Leben mit dem Baby: Dieses Angebot des Mutter-Kind-Zentrums lockte rund 400 Besucher am Familientag ins Krankenhaus Düren.

An diesem Tag ging es dem Team um Chefarzt Dr. Axel Sauerwald und Hebamme Bettina Wegner, Bereichsleiterin der Geburtshilfe, darum, die Vielfalt der Angebote vorzustellen. Dabei durfte die Führung durch das Mutter-Kind-Zentrum mit Wöchnerinnenstation und Kreißsaal nicht fehlen. Die Wöchnerinnenstation wurde vor zwei Jahren komplett erneuert und modernisiert. Eine nicht alltägliche Gelegenheit bot sich den Besuchern in einem Operationssaal des Krankenhauses. Dort konnten sie eine Kaiserschnitt-Geburt live erleben - natürlich als Simulation - und erhielten Antworten auf ihre zahlreichen Fragen.

Publiziert in Gynäkologie
Seite 1 von 3