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Hämato-Onkologie

Auch in Zeiten der Pandemie ist eine Vorsorge wichtig. Krankenhaus Düren lädt zum Patientenforum ein.

Dienstag, 15 November 2022 09:08

Krebs! Diese Diagnose möchte wohl niemand von seinem Arzt hören. Sie ist immer ein Schock. Oftmals sind die dann erforderlichen Therapien komplex und mit enormen Belastungen für den Patienten verbunden, physisch wie psychisch. Und leider sind sie nicht immer erfolgreich. Krebs ist in Deutschland immer noch die zweithäufigste Todesursache. Umso wichtiger ist die regelmäßige Vorsorge – auch oder gerade in Zeiten einer Pandemie.
Krebs kann heute jedoch in vielen Fällen geheilt werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Krankheit so früh wie möglich erkannt wird. Wird der Tumor im Frühstadium entdeckt, können bei manchen Krebsarten nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft neun von zehn Erkrankten geheilt werden. „Im Kreis Düren nutzen durchschnittlich nur 37 Prozent der bei der AOK Rheinland/Hamburg versicherten anspruchsberechtigten Frauen und nur etwa 19 Prozent der Männer die Krebsfrüherkennungsuntersuchungen“, sagt AOK-Regionaldirektor Heiko Jansen.
Welche Möglichkeiten der Vorsorge und Früherkennung es gibt, erfahren Besucher des kostenlosen Patientenforums von Krankenhaus Düren und AOK am Mittwoch, 23. November, von 17 bis 19 Uhr im Dorint-Hotel Düren an der Moltkestraße 35. „Vorsorge ist wichtig – auch in Zeiten der Pandemie“ haben die Organisatoren die Veranstaltung überschrieben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, der Zutritt zum Tagungszentrum des Hotels ist zum gegenseitigen Schutz nur mit einer FFP2-Maske gestattet.
Unsicherheit und Unwissenheit – die Gründe, warum zu wenige Menschen eine Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen, sind vielschichtig, ist Chefarzt Dr. Michael Flaßhove vom Krankenhaus Düren überzeugt. Aus Angst, sich mit COVID19 zu infizieren und aufgrund der Lockdowns ist die Zahl der Menschen, die zuletzt regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gegangen sind, sogar noch weiter gesunken. „Wir möchten mit einem Patientenforum erneut für dieses wichtige Thema sensibilisieren“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, der die Schirmherrschaft der Informationsveranstaltung übernommen hat. Expertinnen und Experten des Krankenhauses informieren über Vorsorge und Früherkennung bei Prostatakrebs, Lungenkrebs, Brustkrebs sowie Darmkrebs und stehen im Anschluss für Gespräche zur Verfügung.

"Fast 100 krebserregende Substanzen"

Dienstag, 31 Mai 2022 12:52

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat den heutigen Weltnichtrauchertag unter das Motto „Save (y)our Future“ gestellt. „Wer sich, das Leben und die Erde liebt, lebt rauchfrei. Rauchen hat nicht nur immense Auswirkungen auf unsere Gesundheit, sondern auch auf die Umwelt und das Klima – vom Tabakanbau über Produktion und Transport bis hin zum Müll. Rauchfrei zu leben ist daher ein echtes Win-win. Sowohl für die eigene Gesundheit als auch für die Gesundheit unseres Planeten“, betont Dr. Eckart von Hirschhausen, Mitglied im Kuratorium der Deutschen Krebshilfe.
 
Zum heutigen Aktionstag erneuert auch Privatdozent Dr. Michael Flaßhove, Chefarzt unserer onkologischen Klinik, den dringenden Rat, mit dem Rauchen aufzuhören: „Rauchen ist die häufigste Ursache für Lungenkrebs. Im Tabakrauch befinden sich fast 100 krebserregende Substanzen. Die Gefahr, an Lungenkrebs zu erkranken, sinkt durch den Verzicht auf das Rauchen – und zwar umso mehr, je länger der Rauchstopp zurückliegt. Das gilt nicht nur für Lungenkrebs, sondern auch für zahlreiche andere Krebserkrankungen.“
 
Fragen zur Vorsorge, Früherkennung und Therapie von Lungenkrebs und anderen Krebserkrankungen beantwortet unsere Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie, Schwerpunktversorger für den Kreis Düren, sehr gerne.
Die Spezialisten für Galle und Bauchspeicheldrüse

Dienstag, 23 Juni 2020 09:36

Ein gesundes Gallensystem und eine gesunde Bauchspeicheldrüse sind für die Verdauung von großer Bedeutung. Während die Galle für den Abbau von Fetten zuständig ist, spielt die Bauchspeicheldrüse, im medizinischen Fachjargon auch Pankreas genannt, neben der Produktion von Verdauungsenzymen eine wesentliche Rolle bei der Steuerung des Blutzuckerspiegels. So komplex die Funktionen von Galle und Bauchspeicheldrüse sind, so vielschichtig sind auch die Krankheitsbilder. Sie rei­chen von Entzündungen bis zu bösartigen Tumoren. Wichtig ist bei der Behandlung deshalb ein professionelles Miteinander verschiedener medizinischer Fachdisziplinen.

Patienten sollen von Erfolgen in der Krebsforschung schnell profitieren

Donnerstag, 15 August 2019 09:08

Krebserkrankungen sind nach wie vor eine der größten Herausforderungen für die moderne Medizin. Um die Perspektiven der Patientinnen und Patienten nach einer Krebsdiagnose weiter zu verbessern, müssen neue Möglichkeiten der Früherkennung, Diagnose, Therapie und Nachsorge erforscht werden und möglichst schnell den Betroffenen zugutekommen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat deshalb mit dem Bundesministerium für Gesundheit und weiteren Partnern die Initiative „Nationale Dekade gegen Krebs“ ins Leben gerufen. In dieser Initiative arbeiten Vertreter aus Politik, Krebsforschung, Forschungsförderung, Gesundheitswesen, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen, um alle Kräfte in Deutschland zu mobilisieren und Krebs gezielt und erfolgreich zu bekämpfen.

„Krebs ist in Deutschland die zweithäufigste Todesursache und in den nächsten zehn Jahren ist ein Anstieg der Neuerkrankungen von 500.000 auf 600.000 Krebsfälle zu erwarten. Deshalb sind Prävention und Forschung unsere wichtigsten Werkzeuge gegen Krebs.“ Das betonte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung und Vorsitzender des Strategiekreises der Nationalen Dekade, bei seinem  Besuch in der Onkologie des Krankenhauses Düren, dem Schwerpunktversorger für Krebspatienten im Kreis Düren. Mit Priv.-Doz. Dr. Michael Flaßhove, seit 2005 Chefarzt der hämato-onkologischen Klinik im Krankenhaus Düren, sprach Rachel darüber, wie Forschung und Versorgung schon heute in der Praxis vernetzt sind.

"Carpe Diem" freut sich über 10.000 Euro

Mittwoch, 29 März 2017 11:38

Fördervereinsvorsitzende Eva Hellwig dankt der Big Band der Bundeswehr, den Veranstaltern und dem Publikum.

Ein wunderbares Konzert, begeisterte Zuhörer und ein Förderverein, der sich über eine wertvolle Spende freuen darf: Das inzwischen traditionelle Benefizkonzert mit der Big Band der Bundeswehr in der Arena Kreis Düren war wieder ein großer Erfolg. Über 2000 Musikfans kamen zum Konzert, das vom Krankenhaus und der Stadt Düren veranstaltet wurde, in die Arena Kreis Düren. Zum wiederholten Mal kommt der Erlös „Carpe Diem“, dem Förderverein der hämto-onkologischen Stationen im Krankenhaus Düren zugute. „Etwas mehr als 10.000 Euro sind auf unser Konto gegangen. Das ist überwältigend“, sagt die Fördervereinsvorsitzende Eva Hellwig. „Dafür danken wir ganz herzlich der Big Band, den Veranstaltern, aber auch dem wunderbaren Puplikum, das durch sein Erscheinen zum Erfolg des Abends beitrug.“

„Carpe Diem“ freut sich über 1500 Euro

Mittwoch, 04 März 2015 15:35

Karl-Albert Eßer spendet den Erlös aus dem Verkauf seiner Broschüre „Mutmacher für jeden Tag“

„Mutmacher für jeden Tag“ hat Karl-Albert Eßer sein Büchlein genannt. Nach „Haltepunkte“ ist es die zweite Broschüre, in der der Dürener selbstgemalte Bilder und kurze prägnante Sätze miteinander verschmelzt, um dem Betrachter damit ein wenig Kraft in schwierigen Situationen zu  geben. „Mutmacher für jeden Tag“ können viele, wenn nicht alle Menschen gebrauchen – ganz besonders aber schwer kranke Patienten, dachte sich Karl-Albert Eßer. Und so lag es für ihn nahe, den Erlös der kleinen Broschüre dem Förderverein „Carpe Diem“ zu spenden, der sich im Krankenhaus Düren seit vielen Jahren für die onkologischen Patienten stark macht. Von 3000 Broschüren, die Eßer erst im vergangenen November hat drucken lassen, sind bereits 2200 verkauft worden. Und so konnte er nun nach Abzug der Produktionskosten 1500 Euro in Form eines großen Schecks ins Krankenhaus bringen, wo sich Eva Hellwig, die Vorsitzende des Fördervereins, sehr über die Zuwendung freute.

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