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Die Expertinnen und Experten des Krankenhauses Düren beantworten alle Fragen rund um Vorsorge und Früherkennung. Auf eine rege Teilnahme am Patientenforum freuen sich: (von links) Ibrahim Musa, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie, Dr. Telja Pursche, Sektionsleitung Senologie, Rosi Struck, Teamleitung Qualitäts-, Risiko- und Beschwerdemanagement, Dr. Michael Flaßhove, der Chefarzt Hämato-Onkologie, und Geschäftsführerin Kathleen Büttner-Hoigt. Foto: Krankenhaus Düren

Krebs! Diese Diagnose möchte wohl niemand von seinem Arzt hören. Sie ist immer ein Schock. Oftmals sind die dann erforderlichen Therapien komplex und mit enormen Belastungen für den Patienten verbunden, physisch wie psychisch. Und leider sind sie nicht immer erfolgreich. Krebs ist in Deutschland immer noch die zweithäufigste Todesursache. Umso wichtiger ist die regelmäßige Vorsorge – auch oder gerade in Zeiten einer Pandemie.
Krebs kann heute jedoch in vielen Fällen geheilt werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Krankheit so früh wie möglich erkannt wird. Wird der Tumor im Frühstadium entdeckt, können bei manchen Krebsarten nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft neun von zehn Erkrankten geheilt werden. „Im Kreis Düren nutzen durchschnittlich nur 37 Prozent der bei der AOK Rheinland/Hamburg versicherten anspruchsberechtigten Frauen und nur etwa 19 Prozent der Männer die Krebsfrüherkennungsuntersuchungen“, sagt AOK-Regionaldirektor Heiko Jansen.
Welche Möglichkeiten der Vorsorge und Früherkennung es gibt, erfahren Besucher des kostenlosen Patientenforums von Krankenhaus Düren und AOK am Mittwoch, 23. November, von 17 bis 19 Uhr im Dorint-Hotel Düren an der Moltkestraße 35. „Vorsorge ist wichtig – auch in Zeiten der Pandemie“ haben die Organisatoren die Veranstaltung überschrieben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, der Zutritt zum Tagungszentrum des Hotels ist zum gegenseitigen Schutz nur mit einer FFP2-Maske gestattet.
Unsicherheit und Unwissenheit – die Gründe, warum zu wenige Menschen eine Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen, sind vielschichtig, ist Chefarzt Dr. Michael Flaßhove vom Krankenhaus Düren überzeugt. Aus Angst, sich mit COVID19 zu infizieren und aufgrund der Lockdowns ist die Zahl der Menschen, die zuletzt regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gegangen sind, sogar noch weiter gesunken. „Wir möchten mit einem Patientenforum erneut für dieses wichtige Thema sensibilisieren“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, der die Schirmherrschaft der Informationsveranstaltung übernommen hat. Expertinnen und Experten des Krankenhauses informieren über Vorsorge und Früherkennung bei Prostatakrebs, Lungenkrebs, Brustkrebs sowie Darmkrebs und stehen im Anschluss für Gespräche zur Verfügung.

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