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Die Urologie im Krankenhaus Düren informiert über Behandlungsoptionen bei Prostatakrebs.

Gleich vier Themenabende widmet die Urologie des Krankenhauses Düren in diesem Jahr dem Thema Prostatakrebs. Das Team um Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Christof Börgermann wird damit einer Erkrankung gerecht, die in Diagnostik und Therapie viele Wege offen hält. Nachdem bei der ersten Informationsveranstaltung die unterschiedlichen diagnostischen Möglichkeiten im Mittelpunkt standen, rückt am Dienstag, 7. Juni, die Therapie in den Fokus. Ab 19 Uhr informieren die Experten des Dürener Krankenhauses im dortigen Foyer unter der Überschrift „Guter Rat ist teuer“ über die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten und darüber, für welche Patienten sie geeignet sind.

Prostatakrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Männern, etwa 68.000 Neudiagnosen gibt es jedes Jahr. „Dieses Thema ist natürlich mit vielen Ängsten verbunden“, weiß Chefarzt Dr. Börgermann. Gerade deshalb sei es wichtig, möglichst umfassend zu informieren und herauszustellen, dass Prostatakrebs in sehr vielen Fällen gut heilbar ist. „Der gute Besuch unserer ersten Veranstaltung im März zeigt uns, dass viele gerade bei dieser Erkrankung mit ihren zahlreichen Diagnostik- und Behandlungsoptionen Orientierung suchen“, sagt Börgermann. Er wird die Besucher am 7. Juni begrüßen und kurz ins Thema einführen. Dann spricht der Leitende Oberarzt Dr. Guido Breuer über „Operation – Die radikale Variante?“. Dr. Elisabeth Bosch, Strahlentherapeutin am Krankenhaus Düren geht der Frage „Strahlentherapie – Die schonende Variante?“ nach, bevor der niedergelassene Dürener Urologe Dr. Michael Schumacher Antworten auf die Frage „Aktive Überwachung – Die minimalistische Variante?“ gibt. Im Anschluss haben die Besucher ausführlich Gelegenheit, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.

Die weiteren Termine der Veranstaltungsreihe zum Thema Prostatakrebs sind Dienstag, 6. September („Geschafft! – Management der Therapiefolgen des Prostatakarzinoms“), und Dienstag, 15. November („Und nun? – Möglichkeiten beim unheilbaren Prostatakarzinom“). Die Reihe wird vom Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe unterstützt. Der Verband plant, mit Unterstützung des Krankenhauses eine lokale Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen.