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In der Sparkasse Düren stellten die Schülergruppe die Berufswelt Krankenhaus vor. Foto: Christoph Lammertz

Im Rahmen eines vom NRW-Wissenschaftsministerium geförderten Projekts erhalten Schüler interessante Einblicke.

Das moderne Krankenhaus bietet zahlreiche anspruchsvolle berufliche Perspektiven. Wer an die Arbeit in einem Krankenhaus denkt, hat natürlich in erster Linie den Arztberuf und die Arbeit in der Krankenpflege vor Augen. Doch es gibt eine ganze Reihe weiterer Berufsbilder, die für ambitionierte junge Menschen reizvoll sind. Ständig wachsende Bedeutung gewinnen in den modernen Kliniken beispielsweise Assistenzberufe wie Medizinisch-Technische Radiologieassistenten (MTRA), Chirurgisch-Technische Assistenten (CTA) oder Operationstechnische Assistenten (OTA). Aber auch das Berufsbild der Pflege vollzieht derzeit einen starken Wandel. Die Pflege differenziert sich aus und benötigt beispielsweise „an der Spitze“ Experten für Pflegemanagement, was mit einer Teilweise-Akademisierung der Pflege einhergeht. Darüber hinaus stehen Verwaltungsberufe wie etwa Kauffrau und Kaufmann im Gesundheitswesen seit einigen Jahren stark im Fokus. Das Krankenhaus Düren bot einer Gruppe von angehenden Abiturienten jetzt im Rahmen des Schülerwettbewerb GoIng & GoJob einen Einblick in die "Berufswelt Krankenhaus". Eine Woche lang hatten die Schüler, die aus der gesamten Region kamen, die Gelegenheit, sich intensiv mit den beruflichen Perspektiven auseinanderzusetzen, die in einem Krankenhaus von der Größe der Dürener Klinik geboten werden.

Das Projekt GoIng & GoJob wird von ANTalive (Angewandte Naturwissenschaften und Technik live erleben) veranstaltet. ANTalive ist eines von 43 Zentren und Netzwerken, die über das Wissenschaftsministerium in NRW und über die Agentur für Arbeit finanziell gefördert werden. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler für die naturwissenschaftlichen Fächer und deren Anwendung in den Unternehmen zu interessieren. "Wir unterstützen dieses Ziel sehr gerne", sagt Christoph Lammertz aus der Geschäftsleitung des Krankenhauses. "Uns gefällt an dem Projekt vor allem, dass es die Eigeninitiative der Jugendlichen fördert. Und wir sind natürlich froh, wenn wir auf diesem Wege Interesse für die beruflichen Möglichkeiten in unserem Krankenhaus wecken können."

In einer Abschlussveranstaltung in der Sparkasse Düren, in der alle teilnehmenden Gruppen ihre Erfahrungen der Woche in einer kreativen ansprechenden Form präsentieren sollten, gab es für die Krankenhaus-Gruppe viel Beifall. In der jeweils passenden Kleidung stellten die Schülerinnen und Schüler die Berufe vor, die sie intensiv kennengelernt hatten. Zwar reichte es im zehn Gruppen starken Teilnehmerfeld nicht zu einem Spitzenplatz, doch das war für die Schüler eher nebensächlich. "Wir haben tolle Erfahrungen im Krankenhaus gemacht und viel gelernt", hieß es unisono. Einen ganz besonderen Dank richteten die Jugendlichen an Jennifer Paulitschke, die die Projektbetreuung für das Krankenhaus übernommen hatte, und an alle, die den Schülern ihre ganz persönliche Berufswelt an den Tagen im Krankenhaus näher gebracht haben.