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Aktuelle Informationen

Weiterbildung Praxisanleitung erfolgreich abgeschlossen

Sonntag, 25 September 2022 17:08

Im Bildungszentrum des Krankenhauses Düren gab es erneut einen Anlass zu feiern: 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben den Weiterbildungskurs Praxisanleitung mit guten Erfolgen beendet.

Im Krankenhaus Düren, in der LVR-Klinik Düren, in Einrichtungen des Caritasverbandes und der Arbeiterwohlfahrt stehen die Absolventinnen und Absolventen nun bereit, um die praktische Ausbildung von Pflegefachkräften zu verantworten.
Der Leiter der Weiterbildung, Andreas Johann, lobte die einrichtungsübergreifende Zusammenarbeit der Teilnehmenden: „Ich habe gespürt, wie sehr Sie von den Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen aus anderen Pflegeeinrichtungen profitiert haben.“

Die Teilnehmergruppe habe den Gedanken der neuen - und seit 2020 generalistisch ausgerichteten - Pflegeausbildung aktiv gelebt.
„Ich möchte Sie einladen, Vorbilder für Ihre Auszubildenden zu sein,“ sagte Heinz Lönneßen, Leiter des Bildungszentrums am Krankenhaus Düren, im Rahmen einer Feierstunde. „Mit Ihrer Arbeit als Praxisanleitende sind Sie Botschafter für den Pflegeberuf und für Ihre Einrichtung.“

Die Weiterbildung Praxisanleitung umfasste 300 Stunden. Integriert war ein zweitägiges Hospitationspraktikum. Der nächste Kurs startet im Januar 2023.

Spende für die Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine

Freitag, 23 September 2022 09:31

Das Krankenhaus Düren unterstützt Dürens ukrainische Partnerstadt Stryj erneut mit einer Spende.

Auf dem Stadtfest übergab Heinz Lönneßen, Leiter des Bildungszentrums, symbolisch einen Scheck über 800 Euro an eine Vertreterin der Kommune Stryj. Das Krankenhaus Düren hatte bereits vor einigen Wochen eine Hilfslieferung mit medizinischen Gütern auf den Weg geschickt.
Hintergrund der Spendenaktion war die Registrierung bei der neu zu errichtenden Pflegekammer in NRW, zu der beglaubigte Kopien der Berufserlaubnis benötigt werden. Die Pflegenden des kommunalen Hauses hatten kürzlich Gelegenheit, diese Beglaubigungen kostenlos vornehmen zu lassen.

Pflegedirektor Sebastian Heilsberger, Geschäftsführerin Kathleen Büttner-Hoigt und Heinz Lönneßen hatten im Vorfeld der Aktion angekündigt, für jede Beglaubigung einen Euro an ein Projekt in Dürens ukrainischer Partnerstadt Stryj zu spenden. Am Ende wurden es 93 Beglaubigungen. Kurzerhand rundeten die Spender ihre Summen auf und mit Ursula Kirschbaum, der Leiterin des Herzkatheter-Labors, fand sich eine weitere Spenderin, so dass nun 800 Euro an die Menschen in Stryj gehen, die angesichts des Krieges in der Ukraine nach wie vor dringend Hilfe benötigen.

„Unsere Städtepartnerschaften leben von bürgerschaftlichem Engagement“, hatte Dürens Bürgermeister Frank Peter Ulrich im Rahmen des Stadtfestes betont. Er begrüßte die zahlreichen Initiativen in der Stadt für das ukrainische Stryj.
„Für uns Pflegende passt es gut zusammen, berufliche Fragen und gesellschaftliche Themen miteinander zu verknüpfen“, begründete Pflegedirektor Sebastian Heilsberger die Spende. Er freute sich sehr, dass der Betrag direkt an das Krankenhaus in Stryj geht. Dort gibt es zahlreiche Hilfsprojekte insbesondere für Menschen, die innerhalb der Ukraine auf der Flucht vor dem Krieg sind.

Am „Tag des Handwerks“ stellen wir die Arbeit der Haustechnik vor

Samstag, 17 September 2022 11:24

Vielseitig und abwechslungsreich

Ohne Handwerker geht nichts – auch in einem Krankenhaus nicht. Sie kümmern sich beispielsweise um die Elektrik, die Beleuchtung, um die Wasserversorgung und die Telefonanlage. Zum heutigen „Tag des Handwerks“ gewährt uns Christian Helmke, Leiter Bau und technisches Projektmanagement, einen Blick hinter die Kulissen des Krankenhauses Düren. Seine Abteilung hat 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – an sieben Tagen die Woche ist 24 Stunden jemand aus dem Technikteam erreichbar. „Alles, was wir selbst machen können, machen wir auch selbst“, sagt Helmke.

Und das ist eine ganze Menge. Zum Team gehören Elektroinstallateure, Maler, Schlosser, Sanitärinstallateure, Medizintechniker und eine ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen als Sachbearbeiterin. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 14.000 Störmelde-Tickets ausgestellt.
Durchschnittlich 38 Mal pro Tag wurden die Handwerker also zu Problemen im Haus gerufen: Das konnte ein tropfender Wasserhahn sein, ein defektes Waschbecken aber auch ausgefallene Geräte oder flackernde Leuchten. Hinzukommen die turnusmäßigen Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten an den Krankenhausanlagen sowie Modernisierungsarbeiten.

„Jede Störmeldung wird von einem Mitglied des Teams geprüft“, erklärt Christian Helmke. Ein Techniker entscheidet, ob die Aufgabe selbst gelöst werden kann, ob es sich um einen Gewährleistungsfall handelt, oder ein externer Dienstleister beziehungsweise Fachbetrieb beauftragt werden muss. „75 bis 80 Prozent können wir selbst erledigen. Wenn ein externes Unternehmen kommt, bereiten wir die Baustelle soweit wie möglich vor: Wasser weg, Strom, weg und Lüftung aus“, erklärt der Chef.

Neben einem Instandhaltungsbudget für Reparaturen verwaltet die Haustechnik auch ein Investitionsbudget. So wurde beispielsweise die Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik umgestellt. Die Teammitglieder begleiten auch sämtliche Baustellen, wenn externe Dienstleister im Krankenhaus tätig sind. Zu den größten „eigenen“ Baustellen zählen die erfolgreiche Sanierung der Beleuchtung in der Eingangshalle und der zu 95 Prozent abgeschlossene Ausbau des Patienten-Entertainments auf den Stationszimmern. Allein 1200 Steckdosen wurden dafür erneuert. Noch nicht abgeschlossen sind der Austausch der Brandschutztüren, die Sanierung der Fluchtweg-Beleuchtung und der Umbau der Zentralen Notaufnahme, der vom Team betreut wird. Alle Baumaßnahmen werden von der Planung über die Umsetzung bis zur Fertigstellung begleitet.

„Die Arbeit als Handwerker im Krankenhaus ist äußerst vielseitig und abwechslungsreich“, sagt Christian Helmke mit Blick auf die ganz unterschiedlich anfallenden Aufgaben rund um ein derart komplexes und mit (Medizin-)Technik ausgestattetes Gebäude. Das Krankenhaus stellt regelmäßig einen Jahrespraktikanten ein, um jungen Menschen Einblicke in die Arbeitswelt als Handwerker zu ermöglichen – und Begeisterung für diesen Beruf zu wecken. „Handwerk hat nach wie vor goldenen Boden – und es bietet viele Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung“, weiß Helmke aus eigener Erfahrung. Nach seiner Ausbildung zum Elektroinstallateur hat er sich zum Staatlich geprüften Techniker mit Fachrichtung Elektrotechnik weitergebildet und sich zum geprüften Projektmanager qualifiziert. 

Bildungszentrum des Krankenhauses Düren begrüßt fast 50 neue Auszubildende

Dienstag, 06 September 2022 10:52

Auch wenn die Aufregung zum Ausbildungsbeginn spürbar war, überwogen Neugier und Motivation am ersten Ausbildungstag der neuen Pflege-Azubis im Bildungszentrum des Krankenhauses Düren. „Sie haben sich für einen Beruf entschieden, der sinnstiftend ist, hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierechancen bietet“, begrüßte Heinz Lönneßen, Leiter des Bildungszentrums, die fast 50 neuen Ausbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer.

„Sie arbeiten ganz nah am Menschen, begleiten diese in schwierigen Lebensphasen, gewähren Unterstützung und Beratung und fördern die Gesundheit der Menschen, um diesen ein selbstbestimmtes und möglichst selbstständiges Leben zu ermöglichen“, fügte er hinzu. Damit seien Pflegende in Situationen von Krankheit, Pflegeabhängigkeit, Behinderung und Leid Garanten der Menschenwürde.
Nur die Hälfte der neuen Auszubildenden absolviert die praktische Ausbildung im Krankenhaus Düren. Die andere Hälfte hat einen Ausbildungsvertrag mit Einrichtungen der stationären und ambulanten Langzeitpflege. „Die Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern ist vorbildlich“, stellte Heinz Lönneßen fest. „Einrichtungsübergreifend leben wir die Ziele der generalistischen Pflegeausbildung.“

Zu den neuen Auszubildenden gehört auch Patrick Faust. Der 41-Jährige macht seine Ausbildung in einer ambulanten Einrichtung der „Schönes-Leben-Gruppe“. Bis vor kurzem arbeitete er noch als Berufskraftfahrer. „Ich brauchte unbedingt eine neue Herausforderung. Die Pflegeausbildung bietet mir beste Perspektiven und eine berufliche Sicherheit, die ich in kaum einen anderen Beruf sehe“, begründete er seine Motivation.

Das Bildungszentrum des kommunalen Krankenhauses ist offen für Menschen mit vielfältigen Berufsbiografien. Neben Menschen, die gerade ihre allgemeinschulische Ausbildung beendet haben, bewerben sich immer wieder auch Interessenten, die einen zweiten Berufsstart wagen möchten. Auch Bewerber mit Erziehungsverantwortung finden eine Perspektive: Der nächste Starttermin einer vierjährigen, familienorientierten Teilzeitausbildung ist der 1. April 2023.
Auch für die reguläre dreijährige Ausbildung im Herbst kommenden Jahres nimmt das Bildungszentrum schon Bewerbungen entgegen.

Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Examen!

Montag, 29 August 2022 12:03

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen staatlichen Prüfung!

Nach dreijähriger Ausbildung haben 21 Frauen und Männer den aktuellen Examenskurs an der Schule für Gesundheitsberufe am Krankenhaus Düren erfolgreich absolviert. In zwei weiteren Kursen stehen die Abschlussprüfungen noch an. Die kommende Generation wird nach einer dreijährigen generalistischen Berufsausbildung mit der neuen Berufsbezeichnung Pflegefachfrau/Pflegefachmann abschließen. Mit dem Examen in der Tasche stehen den Fachkräften viele Türen im Gesundheitssystem offen.

Frisch examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen oder Gesundheits- und Krankenpfleger sind: Marvin Arndt, Deborah Baehren, Elif Bildik, Filippa Böker, Nils Böse, Laura Monika Friedrichs, Joelle Grisar, Jacqueline Hallmann, Adrian Ienci, Kim Ivic, Neslihan Bayram, Arijana Maliqi, Selvi Ören, Osman Can Özgül, Jessica Porst, Elena Reiser, Julia Sander, Leonarda Sollaku, Celine Sprenger, Josefine Tillmann und Anna Winkel.

Bereits heute steht fest, dass aus den beiden ersten Kursen insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler nach erfolgreichem Examen im Herbst am Krankenhaus Düren eingestellt werden. „Wir waren von den Einzelgesprächen beeindruckt und haben uns stark dafür gemacht, vielen Berufseinsteigern eine Perspektive zu bieten und sie ans Haus zu binden“, betont Dennis Ehses, stellvertretender Pflegedirektor des kommunalen Krankenhauses.
Home Schooling, Umstrukturierungen und die Einrichtung von Infektionsstationen: Sieben Monate nach Ausbildungsbeginn hat die Corona-Pandemie begonnen. „Das war für alle eine herausfordernde Zeit – mit alle Unsicherheiten und Verwerfungen im Ausbildungsplan. Umso mehr freut es mich, dass sich ein starker Klassenzusammenhalt entwickelt hat, es eine starke Identifikation mit dem Krankenhaus Düren gibt“, bedankte sich Heinz Lönneßen, Leiter der Schule für Gesundheitsberufe Düren, bei den examinierten Fachkräften für die gute Zusammenarbeit, und wünschte allen weiterhin viel Erfolg bei ihrem beruflichen Werdegang.

Die Pandemie und die damit verbundene allgemeine Maskenpflicht stellte Kim Ivic während der Ausbildung vor eine ganz besondere Herausforderung, da sie aufgrund einer Hörbehinderung unterstützend auch auf das Ablesen von den Lippen angewiesen ist. „Das war sehr anstrengend. Für mich war es vor allem schwer zu erkennen, wenn jemand mich angesprochen hat“, erklärt sie. Aber mit Rücksichtnahme und etwas Improvisation konnte jede Situation gemeistert werden. Trotz oder gerade wegen der Pandemie und den damit verbundenen Änderungen im Klinikalltag habe sie sehr unterschiedliche Einblicke gewinnen und gute Erfahrungen sammeln können.

„Vor drei Jahren habe ich nicht gedacht, dass ich heute hier stehe“, blickte Nils Böse auf den Start der Ausbildung zurück. Bis kurz vor Beginn habe er sich mit der Pflege nicht hundertprozentig identifizieren können. „Aber jemand hat in mir etwas gesehen, von dem ich damals selbst noch nichts wusste“, bedankt er sich für die Chance, einen Beruf zu erlernen, der sich als Berufung erwies. Für ihn stehen noch weitere Prüfungen an, da er parallel zur Ausbildung noch studiert und den Bachelor of Sciene in der Pflege anstrebt. „Ich möchte keinen Schreibtischjob haben, sondern Praxis und Theorie miteinander verknüpfen, wissenschaftlich am Patienten arbeiten“, betonte er.