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Aktuelle Informationen

Schüler übernehmen die Verantwortung

Donnerstag, 11 Juli 2019 13:55

Die Schülerstation ist wieder geöffnet. Darin findet in unserem Krankenhaus nicht etwa simulierter Pflegealltag statt: Die Gesundheits- und Krankenpflegeschüler haben tatsächlich die Verantwortung auf der urologischen Station 3a übernommen. Natürlich stehen ihnen die erfahrenen Pflegekräfte stets beratend zur Seite. Das vierwöchige Lernprojekt vermittelt zum Ende der dreijährigen Ausbildung Kompetenzen zur Verantwortungsübernahme. Es ist eines von zahlreichen besonderen Projekten, von denen der pflegerische Nachwuchs in unserem Bildungszentrum profitiert.

Die festen Pflegeteams und auch die Stationsärzte unterstützen das Lernprojekt engagiert. Inzwischen gibt es ein regelrechtes Bewerbungsverfahren der Stationen. Die 3a hat in diesem Jahr erstmals den Zuschlag bekommen.

Weniger Schmerzen, kleinere Wunden und schnellere Erholung mit "DaVinci"

Dienstag, 09 Juli 2019 13:18

Weniger Schmerzen, kleinere Wunden, schnellere Erholung und kürzere Krankenhausaufenthalte: Roboterassistierte Operationen haben eine Reihe von Vorteilen für die Patientinnen und Patienten. Im Krankenhaus Düren ist die Freude deshalb groß, dass diese hochmoderne OP-Methode nun in der Klinik an der Roonstraße angeboten werden kann. Das Krankenhaus investiert knapp 1,5 Millionen Euro in ein „DaVinci“-Operationssystem. Dieses System operiert nicht selbstständig, wie man vielleicht vermuten könnte. Auch bei OPs mit „DaVinci“ operiert der Arzt. Er steuert von einer Konsole aus die Roboter-Arme und die daran gekoppelten Instrumente. Dabei hat er ein exaktes dreidimensionales Bild des Operationsgebietes vor Augen.

Simulationstraining zur Erstversorgung und Reanimation Neugeborener

Montag, 08 Juli 2019 10:48

Am 05. und 06. Juli 2019 fand das zehnte Simulationstraining zur Erstversorgung und Reanimation Neugeborener im Simulationszentrum des Krankenhaus Düren statt.
Der 1,5tägige Kurs weckt regelmäßig das Interesse von Hebammen, Pflegekräften und Ärzten verschiedener Fachdisziplinen und unterschiedlichem Ausbildungstands und wird zweimal jährlich angeboten. Dieses Jahr wurde er von 13 Teilnehmern besucht. Die kleine Teilnehmeranzahl sorgt für ein intensives Training in einem geschützten Rahmen.
Dr. Ulrike Glöckner, Fachärztin für Anästhesie, Dr. Andreas Wentz, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, und Prof. Stefan Schröder, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, führten zusammen durch die Veranstaltung. Sie wurden von Sandra Ohlerth, Weiterbildungsassistentin in der Anästhesie, und Anja Sommer, Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin, unterstützt.
Am ersten Tag stellte Dr. Andreas Wentz die physiologischen und pathophysiologischen Besonderheiten für die spezielle Situation des Neugeborenen dar. Ebenso erläuterte er den Teilnehmern die Grundsätze der Versorgung und Reanimation des Neugeborenen basierend auf den Leitlinien zur Reanimation von 2015 des European Resuscitation Councils in einem kurzweiligen Fachvortrag.
Bevor das eigentliche Simulationstraining am zweiten Tag startete, wurde in einer kurzen Vortragsreihe das Konzept des Crew Ressource Managements (CRM), einem Schulungskonzept für die Verbesserung der Teamperformance, dargestellt.
Im Anschluss daran konnten praktische Fertigkeiten wie beispielsweise Maskenbeatmung, intraossäre Zugänge, das Legen von Nabelvenenkathetern sowie die kardiopulmonale Neugeborenenreanimation in Kleingruppen intensiv geübt werden. Nun ging es für den Kurs endlich in die realitätsnahen Szenarien an einer Versorgungseinheit „Lifetherm 2003“, die das Simulationszentrum Düren von der Firma Heinen und Löwenstein als Spende erhalten hat, mit authentischem Neugeborerenmannequin und Monitoring über.
Hier schlossen sich die Teilnehmer erneut in Kleingruppen zusammen und stellten sich als Team kritischen Situationen und Notfällen, die im Arbeitsalltag genauso oder ähnlich auftreten können. Durch die realitätsnahe Umgebung hatten es die Teilnehmer besonders leicht, sich auf die Szenarien einzulassen. Viele schienen dabei sogar zu vergessen, dass es sich um nur um ein Training handelt.
Durch Videoaufnahmen der Szenarien bestand die Möglichkeit einzelne Punkte aufzugreifen und in einer ruhigen, sicheren Umgebung mit Abstand zur Simulation nachzubesprechen und zu reflektieren. Im Anschluss an das jeweilige Debriefing wurden die Aufnahmen selbstverständlich direkt vernichtet.
Die Simulationsfortbildung bot den Teilnehmern die Möglichkeit mit Freude Handlungssicherheit in Stresssituationen zu stärken, sowie für typische Fehler sensibilisiert zu werden. Das Kurskonzept zielt nicht alleine auf das Vertiefen der notwendigen technischen Fertigkeiten ab, sondern in besonderem Maße auf das der nicht-technischen Fähigkeiten wie Situationswahrnehmung, Entscheidungsfindung, Aufgabemenmanagement, Teamwork und Kommunikation. So können Zwischenfälle oder sogar Patientenschädigungen minimiert werden (Text Sandra Ohlerth).
Alle Interessierten sind zum nächsten Simulationstraining zur Erstversorgung und Reanimation Neugeborener am 22. und 23. November 2019 herzlich eingeladen.

Workshop: Sepsis-Aufklärung kann Leben retten

Freitag, 05 Juli 2019 14:02

Viele Menschen kennen die Sepsis als Erkrankung nicht oder unterschätzen die Gefahr der „Blutvergiftung“. Wird sie nicht früh erkannt und sofort behandelt, kann sie tödlich sein. „In Deutschland ist das Sterberisiko von Patienten mit einer schweren Sepsis höher als in anderen Industrienationen“, erläuterte Dr. Jan Karl Schütte, Sektionsleiter der operativen Intensivstation im Krankenhaus Düren. Er forderte von der Politik einen nationalen Aktionsplan, wie bereits in Australien, England und den Vereinigten Staaten umgesetzt.

„Eine wunderbare Starthilfe“

Montag, 01 Juli 2019 12:20

Große Freude im Bildungszentrum des Krankenhauses Düren: Winfried H. Zientz, Präsident des Lions Clubs Kreuzau-Rureifel, überreichte dort jetzt einen Scheck über 1000 Euro zur Unterstützung der Digitalisierung in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung. Die Spende steht im Zusammenhang mit dem Digitalisierungsforum, das der Lions Club und das Krankenhaus Düren im April dieses Jahres im Kongresszentrum des Krankenhauses veranstaltet hatten. Sechs Experten ihres Fachs hatten bei diesem zukunftsweisenden Forum Projekte und Entwicklungen der „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ vorgestellt. Im Fokus stand dabei unter anderem die digitale Vernetzung von Kliniken und niedergelassenen Ärzten miteinander und mit den Patienten.