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Ulrike Hoffrichter (rechts), Chefredakteurin des Magazins „Management & Krankenhaus", überreichte den Vertretern des Krankenhauses Düren und von Zientz Multimedia den „M&K-Award“.

Für die Entwicklung des innovativen digitalen Lernkonzepts „Klinik-Weiterbildung“ sind die Dürener Medienproduktionsfirma Zientz MultiMedia und das Krankenhaus Düren mit dem „M&K-Award" der Zeitschrift „Management & Krankenhaus“ ausgezeichnet worden. Die Dürener sind 2. Sieger in der Kategorie „IT und Kommunikation“. Auf ihrem Online-Portal können Fort- und Weiterbildungen für Kliniken und medizinische Einrichtungen mit individuellen Inhalten als E-Learning-Kurse angelegt und verwaltet werden. Ziel ist es, medizinisches Pflegepersonal und Ärzte mit eigenen Videos, Fragen und Antworten sowie Downloadmaterial schulen zu können. 

„Wir freuen uns sehr über die Anerkennung dieser Entwicklungsleistung, zu der unser Krankenhaus einen wichtigen Part besteuern konnte“, sagte Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Gereon Blum im Rahmen der Preisverleihung, die „Management & Krankenhaus“-Chefredakteurin Ulrike Hoffrichter im Dürener Krankenhaus vornahm. Dr. Blum dankte der Klinik für Anästhesie und deren Chefarzt Prof. Dr. Stefan Schröder, die sich als „Vorreiter“ im Krankenhaus Düren intensiv mit Fragen der digitalen Vermittlung von Lerninhalten befassen. Diesem Dank schloss sich Winfried Zientz, Inhaber von Zientz Multimedia, an: „Die Zusammenarbeit mit Prof. Schröder und seinem Team war für uns ein Glücksfall, weil wir unser Portal mit den Praktikern vor Ort entwickeln konnten. So konnten wir uns an den tatsächlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten im klinischen Betrieb orientieren.“ So entstanden bereits in der Entwicklungsphase von „Klinik-Weiterbildung“ unter anderem Schulungsvideos und digitale Weiterbildungskurse für die Sektion Schmerztherapie unter Leitung von Dr. Stefan Hegemann. Als Projekt zur Implementierung einer Video-basierten E-Learning Plattform in der studentischen Lehre wurden dafür sogar Mittel aus dem Innovationsfond des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft zur Verfügung gestellt.
Für Chefarzt Prof. Stefan Schröder liegt der Nutzen des digitalen Lernkonzeptes auf der Hand: „Wissen hilft, Fehler zu vermeiden und verschafft Kompetenz zur qualitativ hochwertigen Patientenbehandlung. In diesem Zusammenhang müssen Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen auf die Bedürfnisse und Kompetenzen einzelner Zielgruppen abgestimmt werden. Mit Hilfe von ´Klinik-Weiterbildung` können diese individuellen Anforderungen umgesetzt werden.“
Neben dem Einsatz in der klinischen Fort- und Weiterbildung ermöglicht das digitale Lernkonzept den Krankenhäusern auch, der Unterweisungspflicht ihrer Mitarbeiter nach der novellierten Arbeitsstättenverordnung nachzukommen, ohne die Nachteile wie Arbeitsausfall einer kompletten Abteilung oder Nachschulungsbedarf bei Abwesenheit in Kauf nehmen zu müssen. Im Krankenhaus Düren haben die Verantwortlichen auch die Vorteile von „Klinik-Weiterbildung“ für den Bereich der Pflichtfortbildungen erkannt und bereiten die Nutzung der digitalen Alternative derzeit vor. Für die Klinik steht dies im Zusammenhang mit der Entwicklung eines neuen Krankenhausinformationssystems, mit dem eine komplette Digitalisierung des Krankenhausbetriebs einhergehen soll.

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