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Ina Schmitz, Tim Johnen und Sabrina Wagner (von links) im Tonstudio: In Radiospots und Printanzeigen treten sie als Pflegebotschafter des Krankenhauses Düren auf. Foto: Christoph Lammertz

Ob sich die Patienten in einem Krankenhaus gut aufgehoben fühlen, hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Ganz entscheidend ist aber neben der medizinischen Kompetenz die Pflege. Die Gesundheits- und Krankenpfleger sind diejenigen, die den Patienten am nächsten sind. Dabei sollen sie fachlich kompetent sein, aber auch zugewandt, freundlich, hilfsbereit, verständnisvoll. Sie müssen motivieren, trösten und im besten Fall noch „übersetzen“ können, was die Ärzte vielleicht manchmal zu medizinisch ausgedrückt haben.

Ein hoher Anspruch, dem die Pflegenden da gerecht werden sollen. Und das unter Rahmenbedingungen, die es ihnen alles andere als leicht machen. Schichtdienst, Dokumentationswahn, Zeitdruck und hohe Verantwortung für eine Vielzahl von immer älter und kränker werdenden Patienten – das sind nur einige der Stichworte, zu denen jede Pflegekraft sicher eine Menge zu berichten hätte.

Glücklicherweise ist das Thema endlich in der Politik angekommen. Das neue Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, das zu Beginn dieses Jahres in Kraft getreten ist, soll die Krankenhäuser in die Lage versetzen, mehr Krankenpflegerinnen und -pfleger zu beschäftigen. Zugleich wurden für besonders pflegeintensive Krankenhausbereiche wie beispielsweise Intensivstationen Personaluntergrenzen eingeführt. „Es tut sich was in der Pflege – mit diesem Signal wollen wir Pflegekräfte in ihrem Berufsalltag unterstützen, neue Pflegekräfte hinzugewinnen und die pflegerische Versorgung der Patientinnen und Patienten weiter verbessern“, sagt dazu Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Wettbewerb um die besten Kandidaten

Was der Bundesgesundheitsminister nicht sagt, betont dafür der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch, umso deutlicher: „Neue Pflegerinnen und Pfleger kann man sich nicht schnitzen.“ Und so muss auch Anita Breinig, Pflegedienstleiterin im Krankenhaus Düren, feststellen: „Dass wir in einigen Bereichen noch Personalbedarf haben, liegt nicht daran, dass wir keine Pflegekräfte einstellen wollen, sondern dass zu wenige zur Verfügung stehen.“ Längst ist ein Wettbewerb um die besten Kandidaten entbrannt, dem sich auch das Krankenhaus Düren stellen muss. „Aber wir machen das mit guten Argumenten“, betont Anita Breinig.

Jetzt gilt es, diese Argumente öffentlich zu machen. Und da die authentischsten Stimmen diejenigen sind, die sich tagtäglich im Krankenhaus Düren um das Wohlergehen der Patienten kümmern, hat die kommunale Klinik eine Kampagne mit drei Pflegebotschaftern des Hauses gestartet. Sabrina Wagner von der Station 7b (Kardiologie), Ina Schmitz aus der Frauenklinik und Tim Johnen aus der Zentralen Notaufnahme treten mit ihren ganz persönlichen Argumenten für das Krankenhaus Düren in Print-Anzeigen und Radiospots auf. Und auch auf Plakaten werden Sie den drei Pflegebotschaftern des Krankenhauses vielleicht begegnen. So oder so dürfen Sie es gerne weitersagen: Das Krankenhaus Düren erweitert umfangreich sein Pflegeteam und freut sich auf viele Bewerbungen.