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Einen Scheck über 1000 Euro überreichten Winfried H. Zientz und Prof. Stefan Schröder an Heinz Lönneßen, den Leiter des Bildungszentrums im Krankenhaus Düren. Die Spende wird als Starthilfe für eine digitale Lernplattform genutzt – sehr zur Freude der Auszubildenden. Foto: Christoph Lammertz

Große Freude im Bildungszentrum des Krankenhauses Düren: Winfried H. Zientz, Präsident des Lions Clubs Kreuzau-Rureifel, überreichte dort jetzt einen Scheck über 1000 Euro zur Unterstützung der Digitalisierung in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung. Die Spende steht im Zusammenhang mit dem Digitalisierungsforum, das der Lions Club und das Krankenhaus Düren im April dieses Jahres im Kongresszentrum des Krankenhauses veranstaltet hatten. Sechs Experten ihres Fachs hatten bei diesem zukunftsweisenden Forum Projekte und Entwicklungen der „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ vorgestellt. Im Fokus stand dabei unter anderem die digitale Vernetzung von Kliniken und niedergelassenen Ärzten miteinander und mit den Patienten.

„Wir freuen uns über den guten Erfolg dieses ersten Forums, zu dem wir gemeinsam mit dem Krankenhaus eingeladen haben“, sagte Winfried H. Zientz bei der Schecküberreichung. Ein weiteres Forum im kommenden Jahr sei bereits in Planung. Auch dann soll es über Spenden der Teilnehmer wieder ermöglicht werden, Ausbildungsprojekte mit Blick auf die Digitaliserung zu fördern. Neben dem Bildungszentrum des Krankenhauses profitierte von der ersten Veranstaltung auch das Lions-Projekt „Klasse 2000“, für das ebenfalls 1000 Euro zur Verfügung gestellt wurden.

Im Krankenhaus bedankte sich Heinz Lönneßen, Leiter des Bildungszentrums, herzlich für die großzügige Spende, die der Lions-Präsident und der Mitorganisator des Digitalisierungsforums, Prof. Stefan Schröder (Chefarzt der Anästhesie im Krankenhaus Düren), überbrachten. „Wir fühlen uns durch den Lions Club in unserer Arbeit sehr unterstützt“, sagte Lönneßen. „Im Kontext der Schulentwicklung, die sich durch räumliche und strukturelle Veränderungen auszeichnen wird,  ist die Entwicklung von Konzepten für ein digitales Lernen unerlässlich. Das erfordert schon die zunehmende Digitalisierung des Berufsfelds Pflege. Unsere Lehrer holen sich zu diesem Thema gerade Beratung und didaktische Fortbildung. Aber wir planen auch ganz konkrete Plattformen für Lernangebote und zeitgemäße Kommunikationsstrukturen für unsere Auszubildenden und ihre Lehrer“, erläuterte er, wie die Spende genutzt werden soll. 1000 Euro seien eine wunderbare Starthilfe, um Strukturen zu schaffen, in denen Lernen die gesellschaftliche Realität, vor allem die Lebenswirklichkeit junger Menschen abbildet.