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Die Delegation aus dem russischen Mytischi, Vertreterinnen kultureller Einrichtungen und eine Abordnung des Klinischen Krankenhauses Mytischi, wurde im Kreishaus von Landrat Wolfgang Spelthahn empfangen. Foto: I. Latotzki

Die Partnerschaft zwischen dem Kreis Düren und Mytischi in Russland ist seit ihrer Gründung 2011 rege. In diesem Jahr war sie besonders intensiv. Im Frühsommer fand die international beachtete Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz statt, die mehr als 700 Gäste aus Russland in den Kreis Düren zog. Und jetzt, zum Jahresende, empfing Landrat Wolfgang Spelthahn eine Delegation aus der Partnerkommune. Neben Vertreterinnen kultureller Einrichtungen besuchte auch eine Delegation des Klinischen Krankenhauses Mytischi das Krankenhaus Düren.

Beim Empfang der Gäste im Kreishaus hob Landrat Wolfgang Spelthahn den Wert kommunaler Partnerschaften hervor. Menschen, die sich auf lokaler Ebene begegneten, hätten mehr Verständnis füreinander und würden oft schnell merken, dass sie sich in ihrem Alltag mit ähnlichen Themen beschäftigen. Die seit 2011 bestehende Partnerschaft zwischen dem Kreis Düren und der 270.000-Einwohner-Stadt Mytischi in der Nähe von Moskau sei ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung zwischen beiden Staaten. Tretjakow Andrei Alexandrowitsch, Klinikleiter des Krankenhauses Mytischi, bedankte sich für die umfangreichen Einblicke, die ihnen das Krankenhaus Düren während des dreitägigen Aufenthalts gewährte, und für das schöne Rahmenprogramm mit Ausflügen nach Köln und zum Weihnachtsmarkt am Schloss Merode. Die Partnerschaft zum Krankenhaus Düren werde man sehr gerne weiter mit Leben füllen und einen Ärzteaustausch unterschiedlicher Fachdisziplinen ermöglichen.