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Claudia Middendorf (2.v.l.) und Dr. Ralf Nolten (r.) informierten sich im Gespräch mit (von links) Heinz Lönneßen, Dr. Gereon Blum und Anita Breinig. Foto: Julia Cremer

Personell gut besetzte Stationen mit Pflegekräften, die sich intensiv um ihre Patienten kümmern können – so wünscht sich jeder die Situation in den deutschen Krankenhäusern. Das gilt auch und ganz besonders für die Patientenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Claudia Middendorf. In Begleitung ihres CDU-Fraktionskollegen aus dem Düsseldorfer Landtag, Dr. Ralf Nolten (Kreuzau), informierte sie sich im Krankenhaus Düren darüber, wie sich der Schwerpunktversorger für den Kreis Düren im Wettbewerb ums Pflegepersonal positioniert. Im Gespräch mit Geschäftsführer Dr. Gereon Blum, Pflegedienstleiterin Anita Breinig und Heinz Lönneßen, dem Leiter des Bildungszentrums im Krankenhaus Düren, erfuhren die Landespolitiker von den vielfältigen Initiativen der Dürener Klinik.

Die Verantwortlichen des Dürener Krankenhauses berichteten über die Entwicklung von innovativen Dienstplanmodellen, über die zeitliche und finanzielle Förderung von Fort- und Weiterbildung in der Pflege, über Gesundheitsförderung und Pool-Lösungen zur Unterstützung der festen Stationsteams. Mit diesen Vorteilen könne das Krankenhaus bei der Personalakquise punkten und habe so im vergangenen Jahr das Pflegeteam umfangreich erweitern können. Die Basis aller Überlegungen sei jedoch die Ausbildung des eigenen pflegerischen Nachwuchses. Claudia Middendorf und Dr. Ralf Nolten nahmen sehr positiv auf, wie kreativ das Dürener Krankenhaus seit Jahren dabei ist, jungen und auch etwas älteren Menschen Lust auf die Arbeit in der Pflege zu machen. Ob mit der einjährigen Ausbildung von Pflegeassistenten, dem Angebot eines Dualen Studiums in der Pflege oder dem Erfolgsmodell „Teilzeitausbildung“, mit dem das Krankenhaus schon vor zehn Jahren ein attraktives familientaugliches Angebot für Menschen mit Erziehungsverantwortung geschaffen hat. Die Patientenbeauftragte des Landes NRW kündigte an, gerade dieses außergewöhnliche Angebot ins Land zu tragen, weil es Türen für Menschen öffne, die dem Arbeitsmarkt sonst nicht zur Verfügung stünden.