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Das Krankenhaus Düren feierte den Abschluss der Westflügelsanierung und die Eröffnung der neuen Komfortstation. Foto: Christoph Lammertz

Das Krankenhaus Düren investiert, um den Patienten mehr Komfort zu bieten

Düren. Das Krankenhaus Düren hat den Abschluss der Westflügelsanierung und die Eröffnung der neuen Komfortstation „Düren" gefeiert. 150 Gäste aus vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gratulierten der Klinik an der Roonstraße zum Erreichen dieser beiden Etappenziele im Rahmen ihres umfangreichen Modernisierungsprogramms.

Mit über 500 Patientenbetten und mehr als 1000 Mitarbeitern ist das Krankenhaus Düren die größte Klinik zwischen Aachen und Köln. Wer als Patient an der Roonstraße Hilfe sucht, darf deshalb auch erwarten, sich für die leistungsfähigste Klinik entschieden zu haben. Um diesem Anspruch nicht nur heute, sondern auch in Zukunft gerecht zu werden, hat das Krankenhaus Düren sein Modernisierungsprogramm gestartet. Denn neben dem hohen Qualitätsanspruch an medizinische Versorgung und Pflege müssen dazu auch die baulichen und räumlichen Gegebenheiten stimmen. So wurden 3,5 Millionen Euro in die Sanierung des Westflügels investiert, wo die Zimmer für alle Patienten nun deutlich komfortabler sind.

Für alle, die sich während ihres Klinikaufenthalts noch ein wenig mehr Komfort gönnen möchten, hat das Krankenhaus die Station „Düren" mit 20 geschmackvoll eingerichteten Patientenzimmern gebaut. In der 9. Etage bietet sie einen einzigartigen Blick über die Stadt und weit ins Umland.

„Ich freue mich sehr, dass Sie heute gekommen sind, um mit uns einen weiteren Schritt in die Zukunft des Krankenhauses Düren zu tun und den hohen Anspruch der Vergangenheit weiterzutragen", begrüßte Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Gereon Blum die Gäste. Zuvor hatten die „Klinik Pänz" des Betiebskindergartens einen musikalischen Willkommensgruß gesandt. Dr. Blum dankte allen, die zum Gelingen der Baumaßnahmen beigetragen haben und stellte heraus, dass Modernisierung für das Krankenhaus Düren nicht nur eine Investition in Steine bedeutet. Mit Fachleuten aus den Bereichen Pflege, Service und Management gehe die Klinik neue Wege. „Und der Patient steht dabei im Vordergrund", sagte der Geschäftsführer. Bürgermeister Paul Larue betonte für den Krankenhaus-Gesellschafter Stadt Düren, das Krankenhaus Düren stehe für hohe Fachkompetenz und hohes Engagement seiner Mitarbeiter. „Zwischen den Großstädten Köln und Aachen muss die Musik auf vielen Feldern in Düren spielen. Deshalb passt dieses Haus genau in unsere Stadt", wies Larue auf Bedeutung und Stellenwert der Klinik über die Stadt- und Kreisgrenzen hinaus hin. Das Weiterkommen auch in baulicher Art sei vor diesem Hintergrund für das Krankenhaus Düren von zentraler Bedeutung.

Landrat Wolfgang Spelthahn sagte für den Krankenhaus-Gesellschafter Kreis Düren, es sei wichtig, dass das Krankenhaus den Komfort für alle Patienten verbessert. Mit Blick auf die neue Komfortstation sprach er von einem „wahnsinnig gut gelungenen Projekt, das keinen Vergleich scheuen muss". Dass die Station nach Ansicht von Fachleuten zu den zehn besten Privatstationen Deutschlands gehört, könne er gut nachvollziehen. Aus seiner Sicht werde durch diese Station der Hotelstandard in der Region deutlich gesteigert, meinte er augenzwinkernd.

Wer die Station „Düren" betritt, hat in der Tat das Gefühl, eher in einem Hotel mit gehobenem Standard als in einer Klinik zu sein. Innenarchitektur, Einrichtung und Bäder wirken mit ihren warmen Farben elegant und einladend, nicht aber abgehoben oder luxuriös. „Bodenständig komfortabel" nennt es Dr. Gereon Blum. „Das wollten wir auch mit der Namensgebung dokumentieren", sagt der Krankenhaus-Geschäftsführer. Der Name „Düren" ist also Programm auf der neuen Station. Die 20 Patientenzimmer tragen die Namen Dürener Straßen oder Gebäude, die in den Zimmern auf historischen Aufnahmen aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu sehen sind. Aktuelle Aufnahmen markanter Orte der Stadt zieren die Wände der Flure. Und im Patientenaufenthaltsraum, der als moderne Café-Lounge gestaltet ist, hängt die Vergrößerung der Dürener Urkarte aus dem frühen 19. Jahrhundert.