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Krankenhaus Düren beteiligt sich am Projekt „Gender-Med-AC"

Düren. Mit einem Betriebskindergarten, der Teilzeitausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege und flexiblen Arbeitszeitmodellen gehört das Krankenhaus Düren bereits zu den Arbeitgebern, bei denen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine wichtige Rolle spielt. Jetzt hat sich die Klinik an der Roonstraße auf den Weg gemacht, diese Stärke weiter auszubauen. Das Krankenhaus zählt zu den fünf Partnern des Projekts „Gender-Med-AC: Arbeit, Familie und Karriere in innovativen Unternehmen der Gesundheitsregion Aachen". Grundlage des Projektes ist eine regionale Ausgangsanalyse der Situation im Bereich Alten- und Krankenpflege. Auf dieser Basis werden Maßnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung gezielt mit Ideen und Angeboten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Karriereförderung von Frauen kombiniert. Bis Ende 2014 wird sich im Dürener Krankenhaus eine Arbeitsgruppe intensiv mit diesem Thema befassen, die Bedürfnisse in der Belegschaft ermitteln und daraus in Abstimmung mit Geschäftsführung und Betriebsrat neue Konzepte für die Praxis entwickeln.

„Zentrale Ansatzpunkte bilden zum Beispiel eine Verkürzung der Berufsunterbrechungszeiten durch attraktive Angebote zum Wiedereinstieg und eine familienorientierte Karriereplanung. Die Erhöhung der Verweildauer im Beruf sowie eine Anpassung der Arbeitsbedingungen an die Erfordernisse einer alternden weiblichen und männlichen Belegschaft stehen ebenfalls im Fokus", heißt es in der Beschreibung des Projekts, das vom Fachbereich Wirtschaftsförderung / Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen, dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung, der Katholischen Hochschule NRW, dem Amt für Altenarbeit der Städteregion Aachen und der MA&T Sell und Partner GmbH getragen wird. Neben dem Krankenhaus Düren beteiligen sich zwei große Einrichtungen der Altenpflege, das Medizinische Zentrum Würselen und das Marienhospital Aachen an „Gender-Med-AC".

In der Arbeitsgruppe des Krankenhauses treffen Vertreter vieler Berufsgruppen aufeinander. Wichtig ist ihnen, dass nicht nur die Bedürfnisse von Mitarbeitern mit Kindern in den Fokus rücken. So wird beispielsweise auch über Angebote für diejenigen nachgedacht, die sich der schwierigen Herausforderung stellen, Angehörige zu pflegen.