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Ausdauertraining, zum Beispiel Laufen, gilt als guter Fettkiller. Selbst nach dem Training ist der Stoffwechsel noch Stunden später erhöht und der Körper verbraucht auch in Ruhe noch mehr Energie.

Sie haben lästige, überflüssige Pfunde aus dem Urlaub mitgebracht und möchten sie schnell wieder loswerden? Christiane Kraft, Sportwissenschaftlerin M.A. und Leiterin des Gesundheitszentrums im Krankenhaus Düren, erklärt, welche Rolle Sport beim Abnehmen spielt.

Die Kombinationen aus einer Ernährungsumstellung mit gezieltem Ausdauer- und Krafttraining bringt Ihnen beim Abnehmen den größten Effekt. Ausdauertraining, zum Beispiel Laufen, Biken oder Schwimmen, gilt als guter Fettkiller. Selbst nach dem Training ist der Stoffwechsel noch Stunden später erhöht und der Körper verbraucht auch in Ruhe noch mehr Energie. Gerade zu Beginn eines Trainings sollte man dreimal wöchentlich ein Ausdauertraining absolvieren. Am besten wirken längere, moderatere Einheiten.

Empfehlenswert ist auch ein begleitendes Krafttraining. Krafttraining verhindert, dass man während einer Diät Muskulatur verliert, und regt den Stoffwechsel an. Es gilt: Je mehr Muskulatur man hat, desto mehr Energie wird verbraucht. Muskeln sind schwerer als Fett, daher sollte man gerade am Anfang nicht erschrecken, wenn man trotz Ernährungsumstellung durch das Krafttraining an Gewicht zulegt. Das Körperbild wird sich dennoch rasch positiv verändern.

Trennen Sie wegen der Effektivität die Ausdauer- und Krafttrainingseinheiten voneinander. Ein Krafttraining hat negative Auswirkungen auf die Fettverbrennung, wenn es direkt im Anschluss an ein Ausdauertraining absolviert wird. Es hat sich bewährt, mit Ausdauereinheiten zu starten und etwas später das Krafttraining zu beginnen.

Mit der geeigneten Kombination aus ausreichend Bewegung und einer Ernährungsumstellung sollten Sie Ihre Ziele dann sicher erreichen.