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Nutzt am Krankenhaus Düren modernste Ultraschalltechnik: Dr. Horst Kinkel. Foto: Christoph Lammertz

Dr. Horst Kinkel vom Krankenhaus Düren referiert beim Weltkongress in Wien.

Düren/Wien. Das Dürener Krankenhaus ist eine der führenden Kliniken in der Ultraschalldiagnostik. So spielte das Krankenhaus auch während des Weltultraschallkongresses in Wien wieder eine wichtige Rolle: Dr. Horst Kinkel, leitender Oberarzt der Klinik für Gastroenterologie von Chefarzt Wolfgang Barényi, informierte seine Kollegen aus aller Welt in der österreichischen Hauptstadt über „Modernen Kontrastultraschall in der Gastroenterologie".

Dr. Kinkel gehört zu den bundesweit führenden Ultraschall¬Experten und hat seit einigen Jahren auch im Krankenhaus an der Roonstraße den neuesten Stand der Technik etabliert. In Kooperation mit einer Medizintechnikfirma haben die Dürener Mediziner sogar an der Weiterentwicklung eines neuen Ultraschallgerätes mitgearbeitet. In Deutschland wird es außer im Krankenhaus Düren derzeit nur noch an der Charité in Berlin eingesetzt.

Für die Mediziner ist dabei von allergrößtem Vorteil, dass die Anlage eine bisher nicht bekannte Bildauflösung bietet. Insbesondere die Blutgefäße sind leichter zu lokalisieren. „Wir können jetzt noch besser Strukturen in Millimetergröße untersuchen. Die Organe oder auch Teile davon lassen sich dreidimensional darstellen und von allen Seiten betrachten", zählt Kinkel die Vorteile auf und betont: „Wir können mit dem Gerät auch Klarheit schaffen, wenn ein niedergelassener Arzt mit seinem einfacheren Ultraschallgerät etwas Verdächtiges entdeckt hat." So gibt die aufwändige Technik in Verbindung mit spezieller Software beispielsweise genaueren Aufschluss darüber, ob es sich bei einer Geschwulst um eine gutartige Veränderung oder aber einen bösartigen Tumor handelt. Die angewandten Untersuchungsmethoden liefern dabei so viele Details, dass sich in vielen Fällen eine Gewebeentnahme erübrigt. Bei dem Kongress in Wien hat Dr. Horst Kinkel auch neue Erkenntnisse für seine tägliche Arbeit gewonnen, die schon jetzt den Patienten in Düren zugute kommen.