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Zum Unterricht nach Düren: Studierende der Westfäli-schen Hochschule Gelsenkirchen werden von Dr. Horst Kinkel im Fach „Ultraschall“ unterrichtet. Foto: Christoph Lammertz

Westfälische Hochschule Gelsenkirchen und Haus der Technik setzen auf Knowhow aus Düren.

Um den immer weiter steigenden Ansprüchen an medizinisch-technische Assistenzberufe gerecht zu werden, wird die Akademisierung in diesem Berufsfeld nun auch in Deutschland vorangetrieben. Zu den Vorreitern dieser Initiative, die der Entwicklung in vielen anderen europäischen Ländern folgt, gehört die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen. Sie bietet in Kooperation mit dem Haus der Technik (Essen) einen neuen Bachelorstudiengang „Medizinische Radiologietechnologie“ an – und setzt dabei auf Knowhow aus Düren: Dr. Horst Kinkel, Leitender Oberarzt der Gastroenterologie im Krankenhaus Düren, ist verantwortlich für den Studienabschnitt Ultraschall, der bis auf die Abschlussklausur komplett im Dürener Krankenhaus stattfindet.

„Ziel dieses berufsbegleitenden Studiums ist es, die Teilnehmer in Ergänzung zur bisherigen Ausbildung über ein breites Spektrum an Methoden sowie ein integriertes diagnostisches und therapeutisches Wissen auch an Schnittstellen zu angrenzenden Arbeitsbereichen weiterzubilden“, erklärt Dr. Kinkel. 36 Semesterstunden beinhaltet der Studienabschnitt Ultraschall. Zudem kann in diesem Themengebiet auch eine Bachelor-Arbeit geschrieben werden. Inhaltlich wird den Studenten neben den technischen und physikalischen Grundlagen des Ultraschalls die gesamte Spannbreite der klinischen Anwendung des Ultraschalls vermittelt. Weitere Themen sind zum Beispiel: Hygiene im Ultraschall, Organisation einer Ultraschallabteilung, Abrechnungsmodalitäten und Geschichte des Ultraschalls.