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Chefarzt Dr. Serhat Aymaz und der leitende Oberarzt Dr. Horst Kinkel legen großen Wert auf die Aus- und Weiterbildung ihres Ärzteteams. Sie freuen sich über das Zertifikat „Qualifizierte Ultraschall-Weiterbildung“. Foto: Christoph Lammertz

Für Ärzte, die sich in Sachen Ultraschall weiterbilden möchten, ist das Krankenhaus Düren eine sehr gute Adresse. Der Gastroenterologie des kommunalen Krankenhauses ist jetzt von der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) das Zertifikat „Qualifizierte Ultraschall-Weiterbildung“ verliehen worden. Die DEGUM zeichnet damit Abteilungen aus, die Ultraschall auf hohem Niveau betreiben und sich darüber hinaus für die Ausbildung engagieren.

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin ist eine der größten medizinischen Fachgesellschaften Deutschlands. Sehr stark engagiert sie sich in der Aus- und Weiterbildung. Dr. Horst Kinkel, Leitender Oberarzt in der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Intensivmedizin des Krankenhauses Düren, ist Ausbilder der DEGUM für den Bereich Innere Medizin und gehört als Seminarleiter der höchsten Ausbilderstufe an. Darüber hinaus ist er Sprecher des Arbeitskreises Interventionelle Sonographie. „Voraussetzung für die Erteilung des Zertifikats ist ein Ausbilder oder Seminarleiter in der Sektion, in unserem Fall in der Sektion Innere Medizin“, erklärt Dr. Kinkel. Doch gefordert werde noch viel mehr: „Wer das DEGUM-Zertifikat erhalten will, muss nachweisen, dass er das gesamte Spektrum der Sonographie, also der Ultraschalluntersuchungen, in seinem Fachgebiet abdeckt. Neben normalem B-Bild und Doppler-Ultraschall, die wir rund 10.000 Mal im Jahr durchführen, sind das auch die interventionelle Sonographie und Kontrastsonographie mit circa 1000 Untersuchungen pro Jahr.“

Dr. Serhat Aymaz, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Intensivmedizin, verweist zudem auf das Ausbildungscurriculum, mit dem der DEGUM die strukturierte Weiterbildung der Assistenzärzte nachgewiesen werden muss. „Neben der Teilnahme an unserem Kursprogramm ist die Anleitung der Kolleginnen und Kollegen, die Supervision und eine kontinuierliche Lernerfolgskontrolle Bestandteil des Konzeptes“, sagt Dr. Aymaz. Neben der Prüfung des Konzeptes erkundige sich die DEGUM zudem beim Sprecher der Assistenzärzte nach der Umsetzung, betont der Chefarzt, der sich auch im Rahmen seiner Masterthesis mit der Bedeutung der strukturierten Facharztausbildung auseinander gesetzt hat und diese im Alltag umsetzt.