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Auf Einladung von Bernd Pfennings (rechts) und Dr. Serhat Aymaz (3. von rechts) informierten ausgewiesene Experten im Haus der Stadt über medizinische und nicht-medizinische Aspekte der CED. Foto: Christoph Lammertz

Die Gastroenterologie des Krankenhauses Düren und die Selbsthilfegruppe informieren

Das Krankenhaus Düren ist für die Selbsthilfegruppe „Crohn-Colitis Ulcerosa“ gleich in doppelter Hinsicht ein wichtiger Anker: Die Mitglieder treffen sich einmal monatlich im Kongresszentrum des Krankenhauses und sie haben in der Klinik an der Roonstraße seit der Gruppengründung vor 30 Jahren kompetente medizinische Ansprechpartner, die für die Belange der Mitglieder immer ein offenes Ohr haben. So war es für Dr. Serhat Aymaz, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie selbstverständlich, dass sich das Krankenhaus auch bei den Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen der Selbsthilfegruppe einbringt. Die jährliche Schwerpunktveranstaltung seiner Klinik zu chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wurde kurzerhand in das Fest eingebunden. So fanden nach einem Festabend mit Spaß und guter Laune, für die unter anderem „De Räuber“ und Marc Metzger gesorgt hatten, auch am nächsten Morgen wieder viele Interessierte ins Haus der Stadt, um sich über die aktuellen Entwicklungen in der CED-Therapie zu informieren.

„Wir bieten unseren Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen im Rahmen der über drei Jahrzehnte gewachsenen Strukturen die gesamte Palette der ambulanten sowie stationären Diagnostik und Therapie an. Dabei spielen die individuelle Betreuung der Patienten, die Anwendung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie die Kooperation mit der Selbsthilfegruppe und niedergelassenen Kollegen eine besondere Rolle“, sagt Chefarzt Dr. Aymaz. So standen bei der Standortbestimmung in Diagnostik und Therapie der CED auch alltägliche Fragen der sektorenübergreifenden Patientenversorgung im Mittelpunkt. Gerne folgten mit Dr. Wolfgang Lankes, Dr. Georg Schmitz und Dr. Hubert-Ralf Zergiebel drei niedergelassene Dürener Ärzte der Einladung des Chefarztes, über die ambulante Versorgung von CED-Patienten zu referieren. Nach der Begrüßung durch Dr. Aymaz und den Vorsitzenden der Selbsthilfegruppe, Bernd Pfennings, sowie einem Grußwort von Bürgermeister Paul Larue hatten zunächst ausgewiesene medizinische Experten den aktuellen Stand in Diagnostik und Therapie dargestellt, darunter unter anderem Prof. Dr. Wolfgang Kruis, Chefarzt der Inneren Medizin des Evangelischen Krankenhauses Köln-Kalk, und der Chefarzt der Allgemeinchirurgie im Krankenhaus Düren, Priv. Doz. Dr. Hermann Janßen. Zudem bot die Veranstaltung den Besuchern aber auch wertvolle nicht-medizinische Informationen, beispielsweise über Abläufe im Erwerbsminderungsverfahren oder die Anerkennung von Behinderungsgraden.