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Gefäßchirurg Dr. Safwan Omran (r.) wechselt vom Krankenhaus Düren an die Berliner Charité. Chirurgie-Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Hermann Janßen, Geschäftsführer Dr. Gereon Blum und Sektionsleiter Dr. Holm Reintges (von rechts) wünschen ihm viel Erfolg. Foto: Christoph Lammertz

Dr. Omran übernimmt Führungsposition in Berlin. „Auszeichnung für unsere Arbeit.“

Dass ihre medizinische Qualität den höchsten Ansprüchen genügt, ist der Gefäßchirugie des Krankenhauses Düren jetzt auf eine Art bescheinigt worden, die erfreulich und schade zugleich ist: Oberarzt Dr. Safwan Omran verlässt Düren in Richtung Berlin. Dr. Omran wird am Campus Benjamin Franklin der Berliner Charité Leitender Oberarzt einer neuen gefäßchirurgischen Sektion. „Wir hätten natürlich sehr gerne weiter mit Dr. Omran zusammengearbeitet“, sagt der Chefarzt der Chirurgie im Dürener Krankenhaus, Priv.-Doz. Dr. Hermann Janßen: „Aber wenn einer unserer Ärzte an die Charité berufen wird, erfüllt uns das mit Stolz, denn es ist auch eine Auszeichnung für die Arbeit in unserer Klinik.“

Zum 1. Februar wechselt Dr. Omran nach Berlin. „Es war eine sehr schöne Zeit hier in Düren“, sagt der scheidende Oberarzt, der 2007 aus Syrien nach Deutschland kam. Seine erste Station war eine der größten gefäßchirurgischen Abteilungen des Landes im niedersächsischen Westerstede. Dann zog es ihn in den Westzipfel Deutschlands an die Uniklinik Aachen und schließlich an die Roonstraße in Düren. Den Teamgeist in der Chirurgie, aber auch in der Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken des Krankenhauses Düren habe er als sehr angenehm empfunden, sagt Dr. Omran auf die Frage, was er gerne von der Rur mit an die Spree nehmen würde.  

Einen Nachfolger für Dr. Omran hat das Krankenhaus Düren bereits gefunden. „Wir hatten eine Reihe qualifizierter Bewerber“, freut sich Chefarzt Dr. Janßen. Die Wahl fiel auf Gefäßchirurg Ali Akil, der aus dem Klinikum Remscheid nach Düren wechselt und damit die gefäßchirurgische Oberarztriege mit Dr. Annerose Dorf und Sektionsleiter Dr. Holm Reintges komplettiert. „Wir freuen uns, dass die Gefäßchirurgie unter der bewährten Leitung von Dr. Reintges ihre erfolgreiche Entwicklung nahtlos fortsetzen kann“, sagt Geschäftsführer Dr. Gereon Blum. Vor über vier Jahren wurden die personellen Strukturen in der Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie für die fachärztliche Behandlung von Patienten mit gefäßchirurgischen Erkrankungen geschaffen. Das Spezialistenteam um Dr. Reintges beherrscht neben der konventionellen Gefäßchirurgie auch alle interventionellen Verfahren auf diesem Gebiet. Dabei kann es nicht nur im Zentral-OP sehr gute technische Möglichkeiten nutzen, sondern auch in der Radiologie des Krankenhauses, wo eine hochmoderne Angiographie-Anlage für interventionelle Eingriffe zur Verfügung steht. Inzwischen profitieren davon nicht nur stationäre, sondern auch ambulante Patienten des Krankenhauses: Seit Juli 2014 besitzt die Klinik die Ermächtigung zur kassenärztlichen Behandlung gefäßchirurgischer Erkrankungen.

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